
Unsere Outfit des Tages: Zoe Saldana unterwegs in Paris. Die Schauspielerin kombinierte zu schwarzer Leder-Jeans - Basic-Top und beige Pumps. Einfach, aber schön!
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Bei den Fashion Weeks in Berlin, New York, Paris und Stockholm werden nicht nur die Modetrends des nächsten Jahres diktiert, sondern auch die Haartrends! Letzten Winter ging der Trend zur Kurzhaarfrisur, aber im Sommer dürfen die Haare ruhig wieder etwas wachsen. Gute Neuigkeiten, diesmal hat auch feines, flaches Haar seine Glanzstunde und nicht nur voluminöses!
Wer lange Haare hat, kann sie zum Beispiel zu einem Zopf flechten und um den Kopf wickeln. Eine weitere Option ist es, ein Glätteisen kaufen für einen glatten, festen Pferdeschwanz, wie er zum Beispiel auf dem Laufsteg von Givenchy zu sehen war. Der Trend zur Geometrie in der Kleidung spiegelte sich auch in den Frisuren wieder: Kämme wurden benutzt, um geometrische Muster in Frisuren zu erschaffen.
An erster Stelle sollte die Haarpflege stehen. Wenn dein Haar stark strapaziert ist durch die Benutzung von Glätteisen o.ä. gönne ihm eine Pause mit Produkten wie Mythic Oil von L'Oreal oder einer intensiven Pflegemaske. Besonders in den Ferien mit salzigem Meerwasser und starker Sonnenbestrahlung wird dein Haar dir gute Pflege danken!
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Geht das nur mir so oder war 2012 wirklich ein ziemlich seltsames Mode-Jahr? Irgendwo zwischen frenetischem Jubel, Hightech-Innovationen und totaler Verwirrung. Damit im Fashion-Jenseits niemand beim Smalltalk patzt - schließlich ist laut den Mayas bald last season - lest ihr auf This Month in Style jetzt, was die kunterbunte Branche in den vergangenen zwölf Monaten in Atem hielt. Also: Auf die High-Heels, fertig, los!
JANUAR
Schuh-Magier Christian Louboutin sorgt für hohe Hacken beim Nackedei-Kult „Crazy Horse” in Paris. Und setzt sich natürlich gleich selbst mit den sündigen Damen in Szene. Einmal aussetzen will dagegen das Label Emanuel Ungaro - und zwar die Frühjahrs- und gleich auch die Herbstkollektion 2012. Auch Phoebe Philo lässt den Céline-Laufsteg einpacken und ist stattdessen - hochschwanger - bei einer kleinen Präsentation ihrer Mode anwesend. Großes Kino dagegen bei Chanel, gleich einen ganzen Passagierjet müssen die Dekorateure für die Couture-Show ins Grand Palais verfrachten. Weniger Glückt hat Lagerfelds Kollege Jean Paul Gaultier: Seine von der verstorbenen Amy Winehouse inspirierten Kleider fallen als „geschmacklos” und „zu früh” durch.

FEBRUAR
Anna Wintour sammelt so fleißig wie kaum jemand Wahlkampfspenden für Barack Obama. Kein Wunder also, dass es im Dezember kurzzeitig Gerüchte gibt, Wintour würde als US-Botschafterin nach Paris gehen. Akzent-„Britin” Madonna turnt in Givenchy durch die halftime show beim Super Bowl. Kein Skandal, kein hysterischer Jubel. Nur neidvolle bis mitleidige Blicke auf die freigehungerten Sehnen an ihren Mucki-Ärmchen. Drei Supermodels (Bündchen, Harlow, Kurkova) leistet sich erstmals Design-Liebling Alexander Wang, für den das Jahresende noch eine verfrühte Bescherung bereithalten sollte ...
MÄRZ
Zehn Jahre Alber Elbaz bei Lanvin - das musste gefeiert werden. Animierte Ehren folgten im Winter vor den Fenstern von Barneys. Gigantomanie ist seit einigen Saisons Trumpf in Paris: Hob Chanel im Flugzeug ab, stampfte bei Louis Vuitton wenigstens eine Lokomotive in den Cour Carrée du Louvre. Ob Marc Jacobs früher eine Märklin-Eisenbahn hatte und so ein Traum wahr wurde? Derek Lam und Tod‘s trennen sich nach sechs mehr oder minder erfolgreichen Jahren, kein Zufall also, dass Lam sich wenige Monate später sein eigenes Label aus der Hand von Finanzinvestoren freikauft. Dolce & Gabbana verklagen eine Modeschmuck-Boutique in Kapstadt namens „Dolce & Banana” - und dürfen sich (Karma!) dafür nun selbst in Italien vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung im großen Stil.

APRIL
Whatever happend to Carine Roitfeld? Die Ex-Chefin der französichen „Vogue” zog es zurück zum Kiosk, am 9.4. erschien die erste Ausgabe von „CR Fashion Book”, dass man eher „Carine & Friends” hätte nennen sollen. Monate vor ihrem 70. Geburtstag meldet das New Yorker Mode-Urgestein Betsey Johnson Bankrott an. Für sie nach mageren Jahren vielleicht eine Befreiung, für rund 350 Angestellte eine Katastrophe.

MAI
Wir feiern 75 Jahre Ray-Ban und freuen uns auf die Sondermodelle von Aviator und Co., Währenddessen fällt das 30. Guess-Jubiläum dank 4,7 Millionen Dollar Strafzahlung an Gucci - Streit um das Doppel-G-Logo - etwas nüchterner aus. Dass bei den Festivitäten allerdings „It‘s my party and I cry if I want to” gespielt wurde, ist wohl bloß gossip.

JUNI
Jetzt ist es raus: H&M und Maison Martin Margiela tüfteln an einer gemeinsamen Kollektion - und bei etlichen Modeprofis keimen spätestens jetzt Zweifel, ob das Konzept „Zwei Welten kollidieren” bei moderatem Preis der Marke und den Kunden noch viel zu bieten hat. Wer noch unsicher ist, darf später im Jahr nachschlagen unter „Dello Russo, Anna”. In den USA heißt es dagegen: Shoes are the new black! Als erstes Mega-Kaufhaus stockt Saks Fifth Avenue die achte Etage zum Schuh-Tempoel auf, Barneys New York legt nur einen Monat darauf mit einer gigantischen Fläche nach nach und im Spätsommer verkündet Macy‘s am Herald Square, man besäße nun „the world‘s largest shoe floor”. Von mir aus. Kopfschütteln dagegen in Paris, wo Hedi Slimane bei seiner Frischzellenkur für Yves Saint Laurent auch vor dem Namen der Marke keinen Halt macht: Saint Laurent (mit einem kleinen „Paris” dazu und gern auch „by Hedi Slimane”) heißt das Haus nun, während die erfolgreichen Beauty-Produkte weiterhin YSL heißen dürfen. Weniger Firlefanz und ego tripping und mehr Design-Substanz bitte, Monsieur Slimane. Mit dem Tod von Nora Ephron („Schlaflos in Seattle”, Julie & Julia”) ist unsere Film- und Popkultur dann plötzlich um die Königin der gefühlvollen bis spitzen Pointe ärmer. Gar nicht lustig!

JULI
Von wegen Sommerloch, es geht weiterhin rund. Raf Simons präsentiert die erste Couture-Kollektion für Christian Dior und erntet Wohlwollen bis vorsichtige Begeisterung. Christian Louboutin meldet sich familienfreundlich zurück und fertigt für Disneys „Cinderalla” ein paar 12-Zentimeter-Schühchen, die sicherlich keine Trägerin verliert. Düster wird‘s mit Lady Gagas neuem Duft „Fame”, der als schwarzes Duftwasser im Flakon wabert und bei Luftkontakt glasklar wird. Glasklar auch, dass die Athlethen-Uniformen, die Ralph Lauren für das Olympia-Team der USA (ausgerechnet) in China gefertigt wurden. Please!

AUGUST
Ein Paradiesvogel, der Mode atmete, bricht zum letzten Flug auf - die Journalistin Anna Piaggi stirbt in Mailand. In Manhattan startet Designer Narciso Rodriguez derweil seinen Nebenjob bei Banana Republic, eine Marke, die stilistisch jede Hilfe gebrauchen kann. Mächtiger als Anna Wintour ist, glaubt man dem Wirtschaftsmagazin „Forbes” gerade Diane von Fürstenberg. Und die beiden Ikonen trennen sogar satte 18 Listenplätze. Nochmal Disney, nochmal Barneys New York und auch Alber Elbaz ist wieder dabei, denn der putzige Zeichentrickfilm von Minnie Mouse bei den Modenschauen von Paris vereint nahezu alle Größen des Business. Mal mehr, mal weniger nachsichtig gezeichnet ...
Stefano Pilati taucht bei Ermenegildo Zegna wieder auf, die „Baguette Bag” von Fendifeiert fulminante 15 Jahre als It Bag, bei Alexander Wang leuchten die Kleider und DvF modelt eine Datenbrille von Google. Wow, was für ein September! Das Personalkarussel dreht sich derweil weiter, denn während Rebekka Bay (Ex-H&M) bei Gap unterschreibt, kehrt Jil Sander nach acht Jahren mit einer Frauenkollektion zurück, die alle Fans ihres Styles erneut vor Augen führt, warum Sander einfach Sander ist.

OKTOBER
60 Jahre Fred Perry, 90 Jahre Akris - die Tortenbäcker kommen in 2012 ohne Überstunden nicht mehr aus. Keine Schlagsahne sondern endlich (noch mehr) Kasse machen will Countrypop-Sternchen Taylor Swift, die ihrem neuen Album „Red” (lustig, auch Ne-yo entschied sich für „R.E.D.” als Titel seines neuen longplayers ...) gleich Sneaker von Keds folgen lässt. Für Sexappeal im Herbst sorgen, natürlich, die Schwestern Penélope und Mónica Cruz mit einer (erschwinglichen) Unterwäsche-Linie für Agent Provocateur.

NOVEMBER
Die Pariser Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern und jetzt darf man auch drüber sprechen: Balenciaga und Designer Nicolas Ghesquière gehen nach 15 wahnsinnig erfolgreichen Jahren getrennte Wege. Und im „gegenseitigen Einvernehmen” ist diese Scheidung nicht vollzogen worden, da sind sich Insider schnell sicher. Anyway, mit Alexander Wang wurde zumindest ein für uns Journalisten spannender Nachfolger verpflichtet. Auch Christopher Kane muss ein braunes Kisterl packen, denn für Versus hat Donatella Versace zukünftig ganz andere, digitalere Pläne. Ende November meldet sich Yoko Ono - umtriebigste Showbiz-Witwe der Neuzeit - zurück und zwar mit 18 Herren-Designs für Opening Ceremony. Als Inspiration nutzte sie einige Zeichnungen, die sie 1969 für John Lennon machte. Wie aus dem Gekritzel Mode werden soll, dabei wünschen wir ihrem Team viel Glück.

DEZEMBER
Im Dezember halten wir einmal kurz inne und erinnern uns an drei Zitate von Fashion-Größen, die - da bin ich mir sicher - auch in 2013 gelten werden.
„The most important thing is to know what you’re good at. In any creative field, if it already exists, nobody needs it.” (Calvin Klein)
„Accessories are like vitamins to fashion — as such, you should use them liberally.” (Anna Dello Russo)
„I’d like to dress the Queen. She can handle anything. Maybe in black with a little leather, a little rock ’n’ roll.” (Donatella Versace)
Credits: Christian Louboutin, Givenchy,CR Fashion Book, Ray-Ban, H&M, Coty Inc., Barneys New York/Walt Disney, Keds, Yoko Ono/Opening Ceremony.
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!
It‘s this time of year: News-Rückblick und Lieblingsgeschenke
Black Friday, Cyber Monday - die USA stehen kurz vor dem Shopping-GAU. Und auch wir haben die Zielgerade fest im Blick, die uns durch zig Online Stores direkt zum Gabentisch führt. Keine Chance also für mich, die Themen Weihnachten und Geschenke zu umgehen. Vor allem, weil die Kollegen von ShopStyle mit ihren Gift Guides so schön vorgelegt haben. Daraus habe ich ein paar meiner persönlichen Favoriten „geklaut”, einige Fashion-Themen des letzten Monats hinzugefügt und alles kräftig durchgeschüttelt. Und hier ist sie nun, die neue Folge von This Month in Style für den November.
Schaufenster-Fashion-Zauber in Paris:
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Kind vor den prächtig geschmückten Fenstern großer Kaufhäuser stand und den Feen, mechanischen Teddybären und Weihnachtsmännern zusah, die sich in fantasievollen Tableaus bewegten. Heute beschränken sich die meisten Läden darauf, ihren Plastik-Mannequins eine Zipfelmütze aufzusetzen und Lametta über die Schulter zu hängen. Fertig ist die Christmas-Deko. Einer der Luxustempel, die an alten Traditionen festhalten, ist Le Printemps in Paris, wo kürzlich Marion Cotillard elf von Dior ausgestattete Fenster enthüllte. Durch die verschneite Hauptstadt Frankreichs tänzeln darin in Couture gewandete Püppchen, jedesmal steht eine andere bekannte Location von Paris im Mittelpunkt. Einfach wûndervoll!
Bei Balenciaga ist ein Job frei
In den letzten zwei Jahren werden die Planstellen der Pariser Modehäuser mächtig durcheinander gewirbelt: Galliano, Slimane - und jetzt Nicolas Ghesquière. Der gefeierte Designer verlässt nach 15 Jahren, in denen er die zuvor dahindümpelnde Marke zum It-Bag-Garanten formte, seinen Arbeitgeber. Mit unbestimmtem Ziel. Die Kündigungsgründe sind unklar. Man munkelt, Ghesquière sei unter Druck gesetzt worden, kommerzieller zu werden. Und ebenso möglich ist, dass er endlich mehr Anerkennung und Freiheiten für sich einforderte. Ebenso nebulös: Wer folgt ihm bei Balenciaga nach. Denn Gerüchte-Kandidat Christopher Kane hat öffentlich dementiert, in den Startlöchern für die Position zu stehen. Hm.

Im Dienste des Carré: CdG + Hermès
Nach ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit mit H&M hat Designerin Rei Kawakubo, Gründerin von Comme des Garçons, offenbar ihre Lust an spannenden Kooperationen entdeckt. Ab Februar 2013 sind in CdG-Boutiquen sowie im Dover Street Market in London Seidentücher erhältlich, die Kawakubo gemeinsam mit Hermès entworfen hat. „Comme des Carrés” heißt die kleine Kollektion, die mit abstrakten Mustern bedruckt ist.
Smells Like Green Spirit
Und gleich nochmal Comme des Garçons. Diesmal allerdings nicht zum Tragen, sondern zum Aufsprühen. Die extravaganten Nerd-Düfte der Marke sind seit vielen Jahren kultisch verehrte Parfüm-Kunstwerke - und nicht alle safe for work oder den Adventskaffee bei der Schwiegermutter. Dafür faszinieren die Konzepte hinter dem Flakon. So auch bei „Amazingreen”, einem Unisex-Duft,der die grünen Noten des Urwalds mit Schießpulver (oder ist grüner Tee gemeint?) vereint. Ebenfalls mit in der Mischung von Profi-„Nase” Jean-Christophe Herault: Grüner Pfeffer, Efeu, Koriander und weißer Moschus.

Matroschkas a la Margiela
Gerade erst versetzte die expertimentelle Maison, deren Gründer sich nahezu unerkannt zurückgezogen hat, Fashionistas und Fashionistos mit einer H&M-Kollektion in Verzücken. Häufigstes Zitat am Starttag: „Keine Ahnung, wie man das genau trägt, aber ich nehm‘s mal mit.” Jetzt hat die Maison Martin Margiela gleich noch ein wenig Holzarbeit nachgelegt. Für L‘Atelier d‘exercices entstanden diese Matroschka-Puppen - natürlich unbedruckt, denn Weiß ist die Lieblingsfarbe des Modelabels. Kinder werden an den Objekten wohl erst Spaß haben, wenn sie die rundlichen Holzmütterchen bemalen dürfen.

Die dünnen Kinder von Landau
Apropos kiddies. Nachdem nicht nur in den USA sondern auch bei uns die lieben Kleinen fast mehr Speckröllchen als Videospiele haben, trifft dieses Geschenk von Howa genau den Nerv der Zeit: ein Kaufladenset bestehend aus Süßigkeiten, an denen sich der naschsüchtige Nachwuchs die Zähne ausbeißen wird. Denn Lollys, Kekse, Torten und Eis sind aus Holz. Hah!
Beste Duftkerze ever!
Die französische Kerzenmanufaktur Cire Trudo sorgte über viele Jahrzehnte vor allem für güldenen Flammen-Schein in Kirchen und Klöstern. Gott sei Dank braucht man heute kein Talarträger mehr sein, um in den Genuss der luxuriösen (Duft-)Kerzen zu kommen. Mein all time favorite ist „Abdel El Kader” mit Noten von frischer Minze, Ingwer, Limone und Apfel. Man glaubt auch, ein wenig Basilikum herauszuriechen. Ein dezenter, frischer Duft, der selbst Duftkerzenmuffeln nicht auf die Riechschleimhäute gehen sollte.
Blingbling zum Eincremen
Keine Weihnacht ohne Präsente, die irgendwie ratlos machen. Während an der amerikanischen Beauty-Marke Kiehl‘s mit ihrem Apotheken-Charme überhaupt nichts falsch ist, kann ich bei dieser 1-Liter-Körpercreme im Swarovski-Style gar nicht so oft „aua” rufen wie mir ihr Anblick weh tut. Dass die glitzernde Buddel auch noch über 2000 Euro auf die Preiswaage bringt, ist nur der finale Affront. No-go!
Mach mir den Andy (Warhol)
Ich bin ein großer Fan von Selfmade-Woman Laurice Rahmé und ihrem Parfüm-Projekt Bond No. 9, dass allen Vierteln New Yorks eigene Duftkompositionen widmet. Mittlerweile sind aber auch zusätzliche Linien entstanden, etwa die Warhol-Kollektion, von der es mit „Andy Warhol” nun ein neues Produkt gibt. Diesmal ist Androgynität der rote olfaktorische Faden - und ein Mix aus Unruhe und Erotik. In Zutaten übersetzt heißt das u.a.: Bergamotte, Pfirsichsaft, honigsüße Rosen, Pflaume in Alkohol, Vanille und Sandelholz. Ein echter Statement-Duft, doch wer will schon immer die Zitrusfrische von der Stange?!

Der Männer-Shopper vom markanten Mark
Lange habe ich mich gegen den Dauertrend zu großen Taschen für den Herrn gewehrt. Wollen wir Kerls etwa auch drei Stunden nach dem Haustürschlüssel suchen wie die girls? Doch diese tote bag aus cognacfarbenem Leder von Marc by Marc Jacobs hat mich dann doch für sich gewonnen. Man(n) muss sie ja nicht ganz voll packen ...
Dear „Mo Bros”, der Bart muss ab!
Zum Abschluss noch eine Info an alle Männer, die im „Movember” ihren Schnurrbart wachsen ließen und damit ein Zeichen gegen den Prostata-Krebs setzten. So klasse ich eure haarige weltweite Charity-Aktion auch finde (!), es ist langsam an der Zeit, den Nudelsuppen-Filter über eurer Unterlippe zu stutzen oder abzurasieren. Bärte machen nämlich vor allem eins: älter. Da kann mich auch keine Plakatwerbun noch so angesagter fashion labels täuschen, der Pornobalken „schenkt” euch locker zehn Jahre. Wollt ihr das wirklich? Freut euch - mehr oder minder glattrasiert - lieber auf den Movember 2013. Danke.
Fotos: Fotos: Bond No. 9, Net-a-Porter, Kiehl's, Cire Trudon, Dior, Le Printemps, Commes des Garçons (2), Maison Martin Margiela/L'Atelier d'exercices, Howa/nunon.de
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!
Diane Kruger traf gestern abend in Paris ein, wo sie bei einer Boutiqueeröffnung in Jason Wu erschien. Am Flughafen hatte die deutsche Schauspielerin einen lässigeren Look gewählt und trug - typisch französisch! - Streifen. Den Strickpulli kombinierte sie mit Bootcut Jeans, Wildleder Ankle Boots und einer roten Sonnenbrille.

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Sexy Sixties

Das vielbeschworene Modevorbild Mad Men – die von Moderedakteuren heiß und innig geliebte TV-Serie im Retro-Look – ist inzwischen in den 60ern angekommen. Vielleicht besteht kein direkter Zusammenhang, aber spätestens seit dieser Saison sind die Swinging Sixties auch auf dem Catwalk präsent.
Es gibt dabei zweierlei Interpretationen des Trends: bunt und fließend oder grafisch und poppig. Ersteres war mit Hippie Deluxe-Roben vor allem in Mailand zu bewundern – von Gucci über Etro bis Dolce & Gabbana schwebten hier Riviera-Diven über die Laufstege. Schließt die Augen und denkt an Brigitte Bardot, dann habt Ihr schon das erste Style-Vorbild für den Sixties Look. Der andere Trend erinnert eher an Mary Quant und Twiggy, mit grafischen Formen und kurzen Röcken. Angefangen bei Michael Kors, Jenny Packham und Rachel Zoe in New York, über DAKS und Mulberry in London, Fendi, Moschino, Jil Sander in Mailand und zu guter Letzt – mal wieder – Marc Jacobs für Louis Vuitton in Paris. Was der Mann designt, ist Gesetz.


Moschino - Spring/Summer 2013 - Milan Fashion Week


Rachel Zoe - Runway - Spring/Summer 2013 - New York Mercedes-Benz Fashion


TRESemme @ Jenny Packham - Spring/Summer 2013 New York Mercedes-Benz Fashion Week


Mulberry - Spring/Summer 2013 - London Fashion Week


Fendi - Spring/Summer 2013 - Milan Fashion Week

Louis Vuitton - Spring/Summer 2012 - Paris Fashion Week
Foto: Getty Images
Wer: Gast bei der Paris Fashion Week
Wo: Paris
Was: Gestreifte Jeans und eine Lederjacke

Foto Quelle: Greg Kessler
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Wow, der September war ja ein echtes Feuerwerk an Fashion Shows, buchdicken Modemagazinen und schrägen Popkultur-News. So, let‘s get started!
Während die Web-Welt noch im Rhythmus des Überraschungshits „Gangnam Style” von PSY vor dem Bildschirm herumhampelt, erlebt ein chinesischer Blogger gerade seine 15 minutes of fame à la Warhol. Han Huohuo heißt der 28-jährige fashionisto, der bereits in Mailand und Paris in der ersten Catwalk-Reihe Platz nahm und von der „Vogue China” hofiert wird. Seine Karriere und sein Stil - hautenge Hosen, die It-Clutch unterm Arm und ab und an auf hohen Hacken - erinnert definitiv an Blog-Superstar Bryanboy. Und mit über 1 Million Fans auf weibo (das chinesische Twitter), eifert er seinem Vorbild bestens nach. Macht euch selbst ein Bild.
Derweil hat Tod‘s-Gründer Diego della Valle mal schnell das Colosseum in Rom eingepackt. Nicht in das feine Leder seiner Luxusmarke, und auch nicht in Packpapier wie der Künstler Christo. Es sind schnöde Baugerüste, die della Valle errichten ließ, um das Touri-Wahrzeichen der italienischen Stadt mit einem 25 Millionen Euro teuren Lifting vor dem Verfall zu bewahren. Angeblich ist das legendäre Amphitheater bereits genau so schief wie der Turm von Pisa ...
Die weiteren Themen dieses Mode-Monats lassen sich wunderbar unter drei Überschriften zusammenfassen: „Verzier mir!”, „Comeback Queens & Kings” und „It‘s a woman‘s world”.

Verzier mir!
Mit Olivier Rousteing zog das Pariser Traditionshaus Balmain im April 2011 wirklich einen Kreativ-Joker, das bewies der erst 26 Jahre junge Designer, zuvor für Roberto Cavalli im Einsatz, jetzt mit der Sommer-Kollektion 2013. Die mit Juwelen besetzten Sammel-Eier von Fabergé hatten es Rousteing offensichtlich angetan, so aufwendig bestickt waren die Kleider und Pullover, die er u.a. von Model Karlie Kloss über den Laufsteg tragen ließ. Unzählige Perlen und Kristall-Ornamente auf üppigem Samt - ohne in betuliche Oma-Looks abzugleiten. Bravo! Und auch für Männer habe ich einen Balmain-Tipp, nämlich den Duft „Carbone” mit Noten von Pfeffer, grünem Efeu, Feige und Weihrauch. Mmmmmhhh ...


Ähnlich extravagant sehen das nächste Jahr auch Rousteings Kollegen aus der Abteilung „Schuhe”. Etwa Brian Atwood, der kürzlich mit allzu aufreizenden Werbeplakaten in New York aneckte, und seine Highheels für Spring/Summer 2013 floral verzieren lässt. Großartig: Ein in Mailand gezeigtes Modell von Giuseppe Zanotti mit goldenen Flammen-Elementen statt Riemen. Extrem hot!
Comeback Queens & Kings
Nach ihrer fulminanten Rückkehr aus dem japanischen Exil mit der Männerkollektion, bewies Jil Sander auch bei den Frauen in Mailand, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Und sehr wohl in der Lage ist, ihre Marke wieder auf die Spur zu setzen. Ob mit Gummi beschichtete polka dots oder ein fantastisches ärmelloses Mantelkleid zur weißen Bluse - Jil‘s still got it!
Da bin ich mir bei Janet Jackson nicht ganz so sicher. Statt mit neuen Hits oder wenigstens als Jurorin bei „American Idol” fiel Miss Jackson nun als Pelzmodel für Blackglamma unangenehm auf. Fur is sooo 90s, Janet!

Mit blond gebleichtem Haarturm, Nasenring und Yeti-Fellweste kehrte derweil Bill Kaulitz nach Deutschland, genauer gesagt zu „DSDS”, zurück. Kein schlechter Schachzug, um ein musikalisches Comeback zu befeuern. Dass er seinen schlönzigen Bruder im Schlepptau mitnehmen musste ist da das kleinere Übel.
Gar nicht übel ist Robbie Williams seine Single „Candy” gelungen, vor allem das Video dazu ist richtig schön over the top. Der suchtgeplagte einstige Megastar hat sich viel vorgenommen und sein neues Album vollmundig „Take The Crown” getauft. Wir werden sehen und hören, ob es wieder für den Pop-Thron reicht.
Und wenn mir Miuccia Prada bitte noch kurz erklären könnte, was sie sich bei der Kombination Riemchen-Heel zum Neonstrumpf dachte, ich wäre extrem dankbar!
It‘s a woman‘s world

Last, but not least möchte ich rasch drei Frauen ehren, die es verdient haben. Zunächst Nicole „Botox” Kidman, die bei den Emmys nicht nur galaktisch schön aussah in einem Kleid von Antonio Berardi, sondern mit ihrer neuen Rolle als Grace Kelly auch einen Volltreffer landete. Ich kann den ersten Trailer kaum abwarten, doch noch wird in Monaco gedreht.
Und dann wären da noch zwei Düfte, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch beide für Frauenpower im Flakon stehen: Nicki Minaj stand selbst Modell für ihr Parfüm „Pink Friday” und mit „Mad Madame” von Juliette Has A Gun darf die Trägerin ihre kleinen Verrücktheiten feiern.
Ist crazy also the new black?
Bis in vier Wochen. Stay stylish.
Fotos: Yannis Vlamos/Gorunway.Com, PR
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Hallo September! Neuer Monat – Neue Jahreszeit. – Der September wird busy.
Der September ist einer der wichtigsten Monate in der Modewelt, die berühmteste Ausgabe des Jahres das “September Issue” der Modemagazine sind schon längst veröffentlicht, jetzt sind die Designer an der Reihe, die ab Montag die neusten Kollektionen für Frühling/Sommer 2013 präsentieren. In den nächsten Wochen nehmen noch einmal die Wichtigsten der Modeindustrie ihre Plätze in der ersten Reihe der Laufstege dieser Welt ein – los geht es in New York, danach geht es weiter nach Mailand, London und Paris.
Wir stellen euch die Damen der begehrten ersten Reihe vor! Lass Dich inspirieren - klick durch unsere Galerie und Shop den Fashion Week Look:

Fotos: Fabsugar.
Dieses Wochenende wird es zwar noch einmal richtig warm und wir können noch einmal in unseren Badeanzug schlüpfen, die nächste Jahreszeit rückt allerdings schon näher! Noch knapp vier Wochen dann ist es offiziell, am 22. September 2012 ist Herbstanfang. Die Trends für die Herbst/Winter 2012/13 Kollektionen wurden schon vor einem Jahr auf den internationalen Laufstegen in Paris, New York, Mailand, London und Berlin präsentiert - glanzintensive Stoffe werden im Herbst 2012 durch schwarzes Leder abgelöst.
Leder ist nicht nur noch auf Jacken limitiert, das italienische Luxuslabel Valentino präsentiert elegante Roben in dunklem Leder, mit einer klaren Silhouette. Diesel Black Gold, Michael Kors und Calvin Klein nehmen ebenfalls Lederkleider mit klassischen Schnitten in die Herbst/Winterkollektion auf. Fendi und Diane von Furstenberg stellen lange Ledermäntel für die kommende Saison vor.
Helles Leder wird natürlich nicht ganz verbannt, allerdings geht der Trend im Winter zu dunklen Farben! Das französische Label Carven versorgt uns gleich mit zwei Varianten, einen Lederrock in ockergelb und schwarz! Ob Lederkleid, -mantel oder -rock, dunkles Leder, besonders schwarz kann ganz einfach in Szene gesetzt werden und von glamourös bis alltagstauglich gestylt werden! Anbei unser Stylingvorschlag!




Paris Fashion Week Valentino Ready-To-Wear Fall/Winter 2012
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Foto: Getty Images
Olivia Palermo hat, wovon Millionen Mädchen träumen: Schönheit, eine gute Ausbildung, ein Apartment in New York und ein deutsches Model an Ihrer Seite!
Die 26-jährige Stilikone und Johannes Huebl gehören momentan zu den angesagtesten 'It-Pärchen' überhaupt.
Bei der Pariser Haute Couture Fashionshow von Valentino, sah nicht nur Olivia in ihrem rosa Spitzenkleid und den silberne High Heels umwerfend aus, auch Johannes hat ein sicheres Händchen für Mode.

Foto: Getty Images
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Im April haben wir eine Umfrage gestartet und wollten von Euch wissen, welche europäische Nation eurer Meinung nach den besten Stil hat. Insgesamt haben knapp 3000 ShopStyle-User aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien an unserer Umfrage teilgenommen. Wir waren überwältigt von dem Interesse und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die Ihre Stimme abgegeben haben. Pünktlich zum Auftakt der Modewochen in Mailand, Paris und Berlin, haben wir die Ergebnisse hier für Euch zusammen gefasst.
Das Ergebnis war eindeutig, Frankreich liegt in Sachen Stil weit vorne. Das Land der Mode wurde sowohl von den Briten als auch von den Deutschen als Sieger gewählt. Auch bei den Plätzen zwei und drei herrschte Einigkeit, Silber geht an Italien und Bronze an Großbritannien. Deutschland kommt in der Wertung insgesamt auf Platz 6.
Hier ist eure Style Top 10 aus dem jeweiligen Wählerland:
Deutschland: 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Großbritannien, 4. Deutschland, 5. Schweden, 6. Spanien, 7. Dänemark, 8. Niederlande, 9. Österreich, 10. Finnland.
Frankreich: 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Großbritannien, 4. Spanien, 5. Schweden, 6. Deutschland, 7. Niederlande, 8. Belgien, 9. Luxemburg, 10. Griechenland.
Großbritannien: 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Großbritannien, 4. Spanien, 5. Schweden, 6. Dänemark, 7. Niederlande, 8. Irland, 9. Portugal, 10. Deutschland.
Hier die schönsten Street Style Looks aus Paris.
Quelle: ShopStyle
Kommt bald wieder vorbei für weitere Ergebnisse unserer Umfrage und mehr Street Style Bilder u.a. von der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin!
Mademoiselle JuLiLo (sprich JÜlilo) spazierte über die verregnete Champs-Élysées. Das Schleifchen ihrer strassbesetzen Sandalen (Guiseppe Zanotti)) ließ traurig das Köpfchen hängen und das Wasser in ihren Schuhen quietschte bei jedem Schritt. Über ihrem Kopf trommelte der Regel wild auf ihren geliebten Regenschirm, als wolle er ihr mit wütenden Worten sagen: "Geh nach Hause, du dummes Ding!" Doch JuLiLo war nicht so leicht unterzukriegen. Sie wusste, sie gehörte hier her. Genau hier her. Neben ihr blieb ein asiatischen Pärchen stehen und gestikulierte wild, bis der Mann sich ein Herz nahm, zu JuLiLo herüberkam und sie um ein gemeinsames Foto bat. Dabei zeigten beide mit einer Hand auf JuLiLos T-Shirt (Galerie Lafayette) und streckten mit der anderen einen erhobenen Daumen in die Kamera. Fanden sie wohl witzig. JuLiLo spazierte weiter und hoffte, dass nicht gleich noch jemand käme, der ein Fotos mit sich und ihrem Rock (TopShop) machen wollte. Gedankenverloren spielte sie mit ihrer Halskette (Outfitters) und drehte immer wieder ihren Armreifen (Chanel) im Kreis. Irgendwo hier in der Stadt gab es sie, die große Liebe - das hatte sie zumindest gedacht, als sie nach Paris kam. Und jetzt einige Wochen später hatte hatte JuLiLo sie sogar gefunden, jedoch ganz anderes als sie sich das vorgestellt hatte. Ihre große Liebe war war zwar wunderschön, höflich und weltoffen, aber auch schmutzig, laut und überheblich. Wo die Liebe eben hinfällt und JuLiLos große Liebe war nunmal PARIS!
Mein Name: Modepilot
Hier wohne ich: Paris, Mailand, Frankfurt & München
Mein Blog: www.modepilot.de
Das Weihnachtsgeschenk, über das ich mich bisher am meisten gefreut habe: informative und/oder unterhaltsame Kommentare
Die schönsten Weihnachtsgeschenke macht mir: der interessierte Leser
Am liebsten kaufe ich Weihnachtsgeschenke für: mich
Was dieses Jahr unbedingt unter meinem Weihnachtsbaum liegen sollte: drei 500-Euro-Gutscheine (jeweils einer für parisoffice, mainlandoffice und modejournalistin) für Shopstyle
Hier verbringe ich dieses Jahr mein Weihnachtsfest: Berlin, Paris, Frankfurt, München
An Weihnachten gefällt mir am Besten: Alle haben Auszeit
An Weihnachten gefällt mir überhaupt nicht: Rund-SMS mit Weihnachtsgrüßen an alle
Meine drei heißesten Shopstyle-Geschenketipps:
Von Parisoffice
Gleich zwei Stimmen für die J Brand Houlihan in khaki. Die ist nämlich in ganz Frankreich ausverkauft und hier in Paris gerade DIE Jeans, die man haben muss. Wenn ich die einer Pariser Freundin schenke, ist die überglücklich. Und wenn ich selbst eine bekäme, ich auch.
Den Leopard Print Wollschal von Ives Saint Laurent würde ich, wenn ich das Budget hätte, sofort Mainlandoffice schenken. Damit sie endlich mal eine andere Schalmarke trägt, als immer nur Louis Vuitton. Auf den Leopardendruck steht sie eh. Außerdem hat sie in ihrer Louis-Vuitton-Leo-Schal-Sammlung noch keinen blauen Schal.