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Finale: Siems berichtet über den letzten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Fashion Week January 22, 2012

Endspurt auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Beim ersten Kaffee rasch ein Abgleich, wer die Michalsky StyleNight wie fand. Nun, der Reihe nach: Die von Models/Funkenmariechen teils getanzte Show von Roeckl war so kurzweilig wie clever. Die Handschuhe, Muffs, Taschen und Tücher durch Bodysuits und Bodypainting sowie geschicktes Drapieren zu vollwertigen Outfits zu ergänzen - netter Einfall.

Designer Michael Michalskys Herz schlägt neben der Mode für Musik, vor allem für Künstler, die morgen in aller Munde sind. Dementsprechend vielfältig wurde auch diese StyleNight im Tempodrom untermalt. Sang und gogotanzte der New Yorker underground act Jessica 6 zur Roeckl-Show als wäre es 1994, sprang danach Susi Gold elektro-extatisch über die Bühne.

Nach einer frisch-fröhlichen Herbst/Winterkollektion von C'est tout, für die Designerin Katja Will unter dem Motto "Paris, Texas" indianische Muster des US-Western-Staates mit Pailletten-Rafinesse à la Couture. Süß: Die Perlenbärchen an den modernisierten, weichen Cowboy-Stiefeln.

Nach Marina and the Diamonds, die für vor Begeisterung glänzende Augen in der Mehrzweckhalle sorgte, präsentierte der Gastgeber seine Mode.

Deutlich femininer, mit Crème- und Pfirsichtönen, einem spektakulären kurzen Rock komplett aus gefassten Swarovski-Kristallen und federleichter Seidenkleider im Leuchtschrift-Print der Kollektion - einmal mit schwarzem Lederbustier. Die Herren "moven" wie immer lässig-sportlich durch die Kälte, etwa in einer kuschelig beflockten Daunenweste überm Anzug mit umgekrempelter Hose (zu hohen Sneakern). Nicht Michalskys wagemutigste Arbeit, jedoch grundsolide.

Bei den Damen lief das alternative Supermodel Andrej Pejic mit, dessen Figur - vor allem oben ohne in einer lachsrosafarbenen Felljacke - die seiner "Mitläuferinnen" herausforderte. Erneut also gab die StyleNight genügend Gründe für eine anschließend gehörig ausschweifende After Show Party. Gute Idee: Die prall gefüllten goodie bags konnte man sich an einem kleinen Serviceschalter so gar per DHL zuschicken lassen!

Noch länger als das Gin-Tonic versehrte Publikum und seine Models benötigte am nächsten Morgen backstage Designer Marcel Ostertag. Haar- und Fashion-Week-Profi André Märtens und sein Team von L'Oréal Professionnel verwandelten ihn nämlich per Lockenwickler, Glitzer-Lidschatten und Nagellack in ein Mann(!)equin. Ostertag channelte mit zwei güldenen halbtransparenten Catsuits mit befransten Ärmeln auf den Spuren von ABBA und Comic-Heldin Barbarella. Das war mal ein Statement.

Die übrige Kollektion in den Hauptfarben Oliv, Nougat und Mittelblau bot die bekannten Mustermixe, schwarze Perlenfransen-Kleidchen und -röcke und blieb hinter den markanteren Stücken etwas zurück. Der Designer selbst modelte den letzten Look auf Acryl-Highheels - und zu anerkennendem Applaus.

Derya Issever und Cimen Bahri waren noch mächtig angespannt als wir backstage einen ersten Blick auf die Kollektion warfen. Dabei hatten die beiden Designerinnen keinerlei Grund für Nervosität, die Wintermode ihres Labels Issever Bahri war so inspiriert und tragbar. Must-haves für uns: der herrlich wilde schwarze Schaffellmantel, die Pullover und Mäntel aus aufgerauhter Wolle in Dunkelblau und die anschmiegsamen Lederröcke, die einmal nicht wie ein steifer Lampenschirm am Körper saßen.

"Noch zwanzig Minuten bis zur Show", raunt eine Mitarbeiterin von Stephan Pelger dem Designer aus Rumänien zu. Pelger, der - wie wir auf einer Kleiderstange erspähen - sein eigenes Konterfeit ein paar Mal als Print einsetzen wird, nickt kurz und ruft seinem Team in seiner Muttersprache einige Anweisungen zu. Wir wünschen im viel Glück, worauf Pelger nur zur Zeltdecke schaut: "Danke. Hallelujah!"

Nach Pelgers Show gehen für uns vier Tage Mercedes-Benz Fashion Week zu Ende. Zum Abschied sind wir uns nicht nur sicher, im Juli wieder hier zu sein. Wir wissen auch, dass keine Modewoche der Welt so ist, wie die MBFWB am Brandenburger Tor. Und das es bei Mode um eines eben überhaupt nicht geht: Wer sitzt in welcher Reihe und was ist im goodie bag. Wir sehen uns im Sommer - im Zelt :)

Mary Scherpe von Stil in Berlin berichtet von ihrem dritten Tag auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Fashion Week January 21, 2012


Der Tag begann für mich im schönsten Hotel am Bebelplatz, dem Hotel de Rome, in das die Vogue, genauer Chefredakteurin Christiane Arp, geladen hatte um ihre fünf liebsten Nachwuchsdesigner der Presse und den Einkäufern ans Herz zu legen: David Tomaszewski, René Storck, Agustin Teboul, Michael Sontag und Vladimir Karaleev zeigten ihre Looks an Mannequins in gediegenem Ambiente (ja, das Wort kann man hier ruhig verwenden).

Christiane Arp stellte alle Designer persönlich vor und verdeutlichte wiederholt ihr Anliegen, junge Modemacher konsequent über mehrere Saisons zu fördern und zu protegieren. Ein Vorhaben, dem man vorbehaltlos applaudieren kann.


Michael Sontag stellte seine neue Kollektion exklusiv im Vogue Salon vor, da er in dieser Saison keine eigene Schau oder Präsentation machte. Seine gewohnt voluminösen Entwürfe überzeugten natürlich wieder durch die besonnene Farbwahl und dem exklusiven Materialmix von rauer Wolle, glänzender Seide und (neu diesmal) plastik-beschichtetem Baumwollstoff.


Für mich war es außerdem eine tolle Gelegenheit, Augustin Tebouls Entwürfe näher anschauen zu können - die glitzernden Perlenketten, der Mix aus Rock'n'Roll und Fin de Siecle, die hochwertige und aufwendige Verarbeitung und natürlich die überaus sympathischen jungen Frauen hinter dem Label. Eventuell trägt ein durchaus bekanntes Top-Model die Kreationen der Berliner Schneiderinnen auch auf dem größten Filmpreis der Welt, den Oscars. Daumen drücken!


Die Entwürfe des Frankfurters René Storck sah ich zum ersten Mal. Ansprechend sind bei ihm vor allem die Materialversessenheit und Exaktheit im Schnitt, sowie die konsequente Schlichtheit. Seine Mode ist ein Gegenentwurf zu den Berliner Extravaganzen und brachte die Auswahl Arps in die entsprechende Balance.

Nach dem Salon führte es mich doch noch auf eine Modemesse, auch wenn ich diese normalerweise zu anstrengend finde, lockte mich der Collect Showroom bei der Capsule mit von mir sehr geliebten Designern wie A.D.Deertz und Hien Le.

Hier traf ich auch Svenja von Reality Studio wieder, deren Entwürfe ich am Mittwoch in Kreuzberg bereits sah. Ich habe ihr schon meine Bestellliste dagelassen - die Kollektion spricht mich wirklich sehr an. Die Prints (türkische Teppiche und Paisley Muster schwarz auf schwarz gedruckt), Schnitte und Farben - gut, ich bin bereits seit langem treuer Svenja-Fan.

Neu waren für mich hier die Brillen von Lunettes, einem Berliner Vintage-Brillenladen, die seit einiger Zeit auch ihre eigenen Gestelle entwerfen. Ein Besuch in ihrem Laden in der Torstraße ist jedem zu empfehlen, der eine perfekt passende Brille sucht.

Die Riesenstrickpullover des Berliner Labels Maiami in Eiscremefarben hätte ich am Liebsten sofort eingepackt. Wie Hien Le entschied sich auch Maiami, im Winter nicht die Farben des Berliner Himmels zu imitieren, sondern lieber die des Sommers. Eine durchaus begrüßenswerte Entscheidung.

Am Abend war es dann endlich so weit für die lang erwartete Vladimir Karaleev Show, über die ich bereits so viel geschrieben habe - deswegen lasse ich an dieser Stelle die Bilder sprechen:

Nach Hause gefahren wurde ich heute angenehmerweise mit einem Bentley Mulsanne mit Massagefunktion im Sitz. Ich überschätzte jedoch meine Überredungskünste und muss morgen wohl wieder mit der S-Bahn zu den letzten Schauen fahren.

Tag Drei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Unser Gastblogger Siems von Nahtlos war wieder live dabei

Fashion Week January 20, 2012

Tag 3 beginnt beim Frühstück mit ein wenig Gossip, schließlich war gestern bei der Show von Guido Maria Kretschmer ein bizarres Potpourri deutscher C-Prominenz anwesend. Das muss bei einem Glas Latte erst einmal genüsslich ausdiskutiert werden. Hat Society-Tochter Chiara Ohoven wieder was machen lassen? Wieso erschien Designer Harald Glööckler im Dirigenten-Frack zum Mega-Iro? Und habt ihr gesehen, wie Jenny Elvers-Elbertzhagen Coiffeur-Legende Udo Walz mit genervtem Augenrollen beibrachte, wie man Fotos mit dem iPhoen macht? Hach, wat schön.
Die Mode von Guido Maria Kretschmer, kurz GMK, war inspiriert von der Mongolei, davon zeugte das verarbeitete schwarze Fell, das an die Bergrinder namens Yak erinnerte. Das Make-up? Hm, japanische Kabuki-Oper? Silbern abgedecktes Gesicht, aufgemalte eckige Brauen, lackrote Lippen. Auf Kretschmers Promi-Roben braucht derweil auch im kommenden Winter kein A- oder C-Promi zu verzichten, davon folgten so einige in einer Kollektion, der stilistisch bisweilen der rote Faden fehlte.

Während Shootingstar Hien Le im Studio-Bereich seine Kollektion ganz ohne Catwalk präsentierte, planten viele Besucher bereits ihr Berliner Nightlife. Der versiegte Regen erleichterte das ungemein.

Die Dämmerung hat die Stadt noch im Griff, als ich an Tag 3 meinen Reporter-Rucksack packe. IPhone, iPad und Aufnahmegerät für Interviews strotzen vor Akku-Energie, die Einladungskarten sind sortiert, der Journalisten-Ausweis für das Fashion-Week-Zelt baumelt wieder um meinen Hals. Auf geht's!


Lessja Verlingieri zeigte die Show ihres Labels Lever Couture im Soho Haus, Berlins entspanntem Hotspot (nur für Mitglieder) unweit des Alexanderplatzes. Startete ihre Show mit reduzierten Kleidern in elegantem Schwarz, Grau und leuchtendem Rot, ohne einen überflüssigen Millimeter Stoff, verfiel sie im Finale leider erneut in exzessive Haute-Couture-Manirismen. Tenor: Erst wenn eine Robe nicht mehr manövrierfähig ist, ist sie perfekt. Schade.

Der Rückweg geriet zur kleinen Tortur, nirgends ein aufnahmebereites Taxi. Mit einem Blogger-Kollegen hetzten wir bis zum Alex, wo man uns endlich einsteigen ließ.

So entgingen uns nur die ersten Outfits der Show von Patrick Mohr, ein Designer, der mit bizarr-verstörenden Performance-Spektakeln begann, als "Schreck der Fashion Week" so zu sagen, und nun eine ausgereifte, komplett tragbare Streetwear-Kollektion präsentierte, durch die sich sein dreieckiges Label-Symbol als Muster zog. Neu bei Mohr: reichlich Strick!


Vor der Show von Presse-Liebling Kilian Kerner spielte sich Sänger und Herzensbrecher Mads Langer bereits warm, Live-Musik gehört seit seinem Zelt-Debüt als fester Bestandteil in jede Kerner-Show. Und das ist auch gut so. Wollanzüge und -mäntel haben selten lauter "Kauf mich!" gerufen, die Hosenschnitte waren gewohnt präzise und knackig. Einzig auf einige glitzernde Showpieces hätte man verzichten können.

Rasch auf eine wärmende heiße Schokolade durch das Regenwetter ins Hotel Adlon, dann kurz Backstage einen Blick auf Vladimir Karaleevs Mode geworfen. Nach seiner Show rauschen alle zum Umziehen in ihre Hotels, aufrüschen für die Michalsky StyleNight im Tempodrom, in deren Rahmen auch die Kollektionen der Labels C'est tout und Roeckl zu sehen sein werden.

Wir lesen uns morgen ...

Patrick Mohr - tragbar und unaufgeregt

Fashion Week January 20, 2012

Mary Scherpe von Stil in Berlin blickt auf den zweiten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zurück

Fashion Week January 20, 2012


Ich kehre gerade von zwölf Stunden Modemarathon aus dem Zelt zurück - heute war der für mich geschäftigste Tag. Ich startete mit der Schau des Labels Schumacher, deren tragbare Mode und laute Musik mich langsam aus dem Halbschlaf rissen.

In der Mischung von schwerem Strick und Lurexstoffen, Oversized Pullovern mit engen Glitzerleggins lag dieses Mal der für mich interessanteste Schwerpunkt der Mannheimer.

Dorothee Schumacher genoss den Applaus am Ende der Schau sichtlich, die Selbst-inszenierung der Designer unterscheidet sich dabei deutlich - einige stecken nur kurz den Kopf hinter den Kulissen hervor, andere wiederum laufen zusammen mit den Modellen den Laufsteg herunter. Es ist jedes Mal spannend, wie die Entscheidung ausfallen wird.

Von da ging es für mich hinter die Kulissen der Modemaschine zum Label Kaviar Gauche, die ihre Brautkollektion zeigten. Aufwendige Verzierungen mit großen, geschichteten Steinen kehren in den fast ausschließlich weißen Kleidern immer wieder.

Genauso wieder der plissierte, transparente Rock, den ich für meinen Geschmack schon zu häufig gesehen habe.

Mit den aufwendigen Entwürfen assoziierte ich sofort eine Braut, die an ihrem Hochzeitstag am liebsten eine ätherische Göttin sein will - keine schlechte Vorstellung, wenn man diese wie Kaviar Gauche mit metallenen Gürteln und scharf geschnittenen Blazern wieder auf den Boden der Tatsachen holt.


Geschwind fuhr ich danach zur Gemäldegalerie am Kulturforum, in dessen Wandelhalle die Schau von Hugo Boss statt fand, die stets eine der aufwendigsten und professionellsten ist.

Auch wenn die zackigen Entwürfe für Frauen selten meinen Nerv trafen, überzeugte mich doch die Männerkollektion.

Hugo Boss greift gern auf die weltbekanntesten Modelle zurück und so wurde die Schau von Karlie Kloss eröffnet, die sofort allen zeigte, wie man zu laufen hat.

Nach einem kurzen Abstecher auf die wunderbar dekorierte Messe SEEK auf dem Gelände der Premium ging es für mich zurück zum Zelt zur Präsentation von Sissi Goetze.

Deren strenge Männermode wurde im Studio an stillstehenden Modellen gezeigt.

Den Abschluss meines Tages bildete die Schau von Hien Le, dessen Entwürfe ich nun endlich fertig gestellt und gestylt sah.


Das Zelt ist leer, die Schauen vorbei. Nach so vielen Stunden voller neuer Eindrücke, neuer Entwürfe und Entdeckungen heißt es für mich nun erstmal Gute Nacht! Morgen ist ein neuer Tag, an dem nun auch endlich Vladimir Karaleev seine neue Kollektion zeigen wird!


Tag Zwei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Der Tagesreport unseres Gastbloggers Siems von Nahtlos

Fashion Week January 19, 2012

Tag Zwei im Modezelt am Brandenburger Tor. Manche Augen mussten sich erst einmal an die Helligkeit gewöhnen - Vogue und Mercedes-Benz hatten am Vorabend ins Borchardt geladen, und auch bei Joop! in der Münzstraße war noch bis zum Morgengrauen gefeiert worden. Berlin verpflichtet.

Von Müdigkeit war vor der Schumacher-Show Backstage nichts zu spüren. Zur Fantasie-Arie "The Diva Dance" aus dem Film "Das 5. Element" liefen die Models eine Generalprobe. Der Detailreichtum der Kollektion erschloss sich unangezogen und beim Close-up auf dem Bügel weit mehr als im gleißenden Scheinwerferlicht. Kaum ein Material, das Designerin Dorothee Schumacher nicht in ihr Repertoire aufgenommen hatte - viel zu entdecken, noch mehr zu erfühlen. Ein besonderer Blickfang bei der anschließenden Show: Topmodel Luca Gadjus mit einer kiwigrünen Pelzkappe - und Teile der schmiede-neuen Haute-Joallerie-Kollektion von Schumacher.

Viel Trubel auch bei Kaviar Gauche, vor allem TV-Teams haben in dieser Saison offenbar die Fashion Week für sich und ihre Kameras entdeckt. Von SpiegelTV bis ARTE wurden eifrig Bilder und O-Töne der Designerinnen Johanna Kühl und Alexandra Fischer-Roehler für Behind-the-catwalk-Dokumentationen eingefangen. Das forderte seinen Tribut, die Show begann 40 Minuten verspätet und erst nachdem ein eine Weihrauchkugel schwenkendes Model böse Geister vom Laufsteg vertrieben hatte. Gut und Böse, Licht und Schatten zogen sich durch eine Kollektion voller elfenbeinfarbener Seidenblumen: als Ärmel eines Oberteils, als Rock eines Kleides und als Zier einer Robe, um deren Transparenz kunstvoll zu kaschieren. Ein Traum - für Frauen, die sich was trauen, denn mit "See-thru" sind die freizügigen Entwürfe nur unzureichend beschrieben.

Zur Mittagszeit weint der Himmel über Berlin, es gießt in Strömen. Gut, dass ein Shuttle zur Show von Hugo fährt. Die findet vor weißer "Leinwand" statt, in der Wandelhalle der Gemäldegalerie. Unter den gesichteten Prominenten: Sängerin Nena, Rennfahrer Jenson Button und Schauspielerin Julianne Moore. Trotz der ehrwürdigen Location fiel die Mode, die Designer Eyan Allen (Damen) und Kollege Bart de Backer (Männer) für den Herbst planen, betont modern und nicht Ölschinken-üppig aus. Die Herren müssen mit kurzen Sakkos auskommen, dafür wird der Cardigan gern darüber getragen. Bei den Damen dominieren geometrische Muster und Nähte, die Silhouette bleibt streng. Schwarz und Weiß dienen als Basis der Palette, die durch kräftiges Violett (auch für die Anzüge der Männer!) und ein "koralliges" Pink die nötigen Akzente erhält. Gegen das Mittagstief wummert der mächtig basslastige Soundtrack an. Gott sei dank fiel kein Meisterwerk dabei von seinem Nagel.

Bei Rena Lange wurden wir zurück in die 90s "geflasht", als die Frauen Powersuits und -kostüme mit Goldknöpfen und ebenso goldigen Accessoires trugen und Edelsteine die Farben vorgaben: Amethyst-Lila, Smaragdgrün, dazu Koralle. Nur Supermodels von damals, etwa Stephanie Seymour oder Christy Turlingt, die suchten wir vergeblich. Schade.

Mit den poetisch verfremdeten Fotos auf den Seidenkleidern und Tops des Labels Sava Nald schalten meine Augen dann allmählich auf Abend um. Es geht aber noch weiter, nämlich mit den Designern Guido Maria Kretschmer, Hien Le und dem Duo Perret Schaad. Dazu wie gewohnt morgen mehr ...

Bei Kaviar Gauche: Ganz viel Weiß und ein wenig Schwarz

Fashion Week January 19, 2012

Mary Scherpe berichtet von ihrem ersten Tag auf der Fashion Week

Fashion Week January 19, 2012


Gestern begann für mich die Fashion Week mit einem Präsent von Schumacher - die Einladung kam in einem kleinen Schmuckkästchen per Bote in mein Haus. Die Schau ist heute 10:00 - ich bin gespannt!

Es ging weiter mit der Präsentation von Augustin Teboul in der KOW Galerie in der Brunnenstraße - Annelie Augustin und Odély Teboul inszenierten ihre dramatischen Entwürfe in einer theatralischen Installation mit der Schauspielerin Ariane Andereggen anhand des "Fadens der Ariadne" (der Theseus den Weg aus dem Labyrinth des Minotauros zeigte). Bei Augustin Teboul geht es weniger um einzelne Fäden, als um große Stoff- und Verzierungsexperimente, die sich an der Ästhetik des Fin de Siècle orientieren. Während die Schnitte dabei recht schlicht bleiben, gibt es um so mehr Dekoration mit Perlen.


Das totale Kontrastprogramm gab es danach bei MADE am Alexanderplatz mit der Schau von Wood Wood, dem dänischen Sportswearlabel, das seit Jahren seinen Store in Mitte hat und damit den Berliner Straßenstil entscheidend beeinflusste.

Gestern zeigten sie eine Mischung aus spiessigen Stoffen mit sportlichen Schnitten (gesteppte Bomberjacken, oversized Mäntel aus englischem Karo), von den Frauen durchweg getragen mit gummistiefeligen Reiterstiefeln.

Mich führte es danach nach Kreuzberg zu der Präsentation des Labels Reality Studio von Svenja Specht im Voo Store (in dem wir am Tag zuvor noch unseren Shop in Shop mit zwanzig erlesenen Lieblingsprodukten eröffneten - die auch noch bis zum 28. Januar dort zu sehen sind). Svenja bedient sich gern in allen Kulturen für ihre Entwürfe, die neue Kollektion führt das in noch konsequenterer Weise vor. Zur Musik einer kleinen türkischen Kappelle schritten die Modelle, eingehüllt in viele Lagen Stoff auf ein Podest um dort zu verharren.

Das Styling war radikal, an einigen Ecken eventuell auch zu viel. Jedoch finde ich es gut und richtig, wenn man sich bei der Präsentation etwas traut, gerade auch bei Modepräsentationen. Ich verließ Kreuzberg schnell nach der Präsentation um wieder nach Mitte zu düsen, um mir beim Vogue Cocktail den ersten Champagner des Tages zu gönnen.

Tag Eins: Der Tagesreport unseres Gastbloggers Siems von Nahtlos

Fashion Week January 18, 2012

Der erste Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - und man kann bereits eines feststellen: Weder den Modenachwuchs noch die in die Hauptstadt gereisten oder hier beheimateten Modeblogger kann man auch nur eine Sekunde beim Nichtstun ertappen.

Während junge Designer wie Alexandra Kiesel (Gewinnerin des Designer for Tomorrow Award von Peek & Cloppenburg Düsseldorf) oder die Mädels hinter dem Label Majaco ihren Catwalk-Debüts entgegenfiebern, letzte Showdetails abstimmen, die eine oder andere Naht versetzen und Models zum hastigen Fitting bitten, wird in jeder Ecke der kleinen Zeltstadt am Brandenburger Tor auf Smartphones, Laptoptastaturen und iPad-Bildschirme eingedroschen. Gefacebooked, getwittert, getumblrt, Schnappschüsse und Kollektionsbesprechungen durch die Datennetze gejagt. Würde man die unermüdliche Energie von Designern wie Bloggern irgendwo bündeln können, Berlin könnte bis zum Wochenende die Atomkraftwerke abschalten und einzig auf Modeleidenschaft als Power-Quelle setzen.


Doch der Reihe nach. Designer Brian Rennie war bester Laune, als ich ihn gestern bei der Anprobe mit Topmodel Franziska Knuppe im Hotel de Rome traf. Weniger Disco als bei der Basler-Show im Juli 2011, dafür mehr Glamour im Stile der Mannequin-Ikonen der Neunziger, deren Nachnamen noch heute den Puls von Fotografen und Fashionistas beschleunigen: Evangelista, Campbell, Seymour ... Das versprach der gebürtige Schotte, der zwölf Jahre lang für Escada filmreife Modemomente schuf.

Der Morgen von Tag 1 begann dann mit ordentlicher Promidichte - bei Escada Sport: Mirja Dumont, Ex-Boxer Axel Schulz, Topmodel Lena Gerke, Event-Queen Ira von Hardenberg, Aktrice Dennenesh Zoudé, InStyle-Chefin Annette Weber in einem erstaunlich coolen Yeti-beim-Après-Ski-Look, It-Girl Poppy Delevigne, Shermine Shahrivar, Escada-Eigentümerin Megha Mittal und Schauspielerin Alexandra Neldel.

Was folgte, war eine Kollektion, die sich zwischen winterlichen Gaucho-Western-Anklängen und romantischen Schoolgirl-Rosenprints nicht recht entscheiden mochte. Vielleicht auch nicht muss. Wir notieren auf jeden Fall schon mal die Gladiator-Pumps mit den gefütterten Schienbeinschonern auf der Wunschliste für den Herbst.

Die gebürtige Grazerin Lena Hoschek huldigte dagegen Edith Piaf - zumindest musikalisch. Ihre Mode blieb der bewährten Mischung aus Sechziger-Office-Eleganz à la "Mad Men", der selbstbewussten Weiblichkeit der 40s und einem Hauch Hillbilly-Fröhlichkeit treu. Die Petticoats waren diesmal deutlich n der Unterzahl, die Schnitte blieben körpernah. Immer wieder nett: Die eingeschworenen und gern großflächig tätowierten Hoschek-Groupies im Publikum.

Wer gespannt auf die Inspirationen hinter der Kollektion von mongrels in common war, wurde nicht enttäuscht. "Stevie Wonder entdeckt Island" - dazu muss einem erst einmal modisch etwas einfallen. Den zwei Designerinnen Christine Pluess und Livia Ximènez-Carrillo, die bereits zum sechsten Mal auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zeigen, gelang das Experiment. Ihre konzentrierte Mode begeisterte mit drei Farben Blau und raffiniert durchwirkten Oberflächen. Toll: Die Glockenröcke aus plastisch-dickem Seidensatin in Mitternachtsblau.

Das Label Dimitri zeigte aufwändige Plissées, teils etwas zu üppig eingesetzt, Beerentöne und bewies Mut zum (Echt-)Pelz. Das flatterhafte dünne Seidenkleid und die Business-Anzüge merken wir uns dennoch vor.

Mit den Shows von Basler im Hotel de Rome, gleich gegenüber des Fashion-Zeltes, Joop! und Lala Berlin bleibt es gleich am ersten Tag bis zum späten Abend spannend. Mehr zu diesen Events dann morgen an dieser Stelle.

Und jetzt rasch ein Prosecco. Für den Kreislauf. Cheers!

Lieben Gruß, Siems

Fashion News January 18, 2012

Mary Scherpe für ShopStyle zu Besuch bei Vladimir Karaleev, Malaika Raiss und Juliaandben

interview January 17, 2012

Vergangenen Dienstag besuchte ich Vladimir Karaleev in seinem Studio und er zeigte mir die ersten, fertig gestellten Stücke. Ich verfolge Vladimirs Entwicklung schon lang und es fasziniert mich, zu sehen wie er sich weiter entwickelt, neue Schnitte und Techniken ausprobiert und seine Kollektionen immer komplexer werden.

Er benutzt hauptsächlich dunkles Blau, Grau, Schwarz, Weiß und Beige - das hat einen einfachen Grund: Vladimir ist farbenblind. Gleichwohl finden sich hin und wieder andere Akzente in seinen Entwürfen, seit einiger Zeit zum Beispiel ein leuchtend warmes Gold.

Sein größtes Thema für den kommenden Winter ist das Layering verschiedener Schichten in einem Teil. So sind die Reissverschlüsse mit Leder unterlegt, so dass es aussieht, als ob unter der eigentlichen Jacke eine weitere aus Leder verborgen wäre, außerdem nutzt er doppelte Reissverschlüsse und Materialmixe um die Lagen umzusetzen. Nachdem er seine neuen Teile das letzte Mal bei einer Präsentation zeigte, gibt es dieses Mal wieder eine Schau, auf die ich mich mehr als freue.

Im Anschluss an den Besuch bei Vladimir, lernte ich eine junge Designerin kennen, die gerade an ihrer zweiten Kollektion arbeitet. Malaika Raiss war lange im Design Team von Lala Berlin, bevor sie sich entschloss ein eigenes Label zu gründen. Ihre Entwürfe sind allesamt tragbar und schlicht, dabei aber immer mit eigenwilligen Details versehen.

Dieses Muster, hier in der Brokatausführung (bei dem Malaika unsicher ist, ob sie es in die Kollektion aufnehmen soll, ich fand's toll), taucht in der Kollektion wiederholt auf.

So zum Beispiel auch als Strickmuster in dieser Jacke. Malaika und ihr Team legen besonderen Wert darauf, dass ihre Kleider bezahlbar bleiben.

Am Interessantesten fand ich die Plissierung des Leders, in diesem Fall ein Rock, das in seiner unregelmäßigen Ausführung an die Borke eine Baumes erinnert und in Süddeutschland von einem der letzten Plissierer in Deutschland angefertigt wird. Malaikas Schau ist die vorletzte der Modewoche, sie wird ihre Entwürfe mit Accessoires von Sabrina Dehoff präsentieren und ich bin bereits sehr gespannt wie die Kleider auf dem Laufsteg wirken.

Abschließend führte mich meine Tour zu JULIAANDBEN, deren Markenzeichen das Batikmuster der Stoffe ist. Fotografiert habe ich hier einen Seidenstoff, aus dem bis nächste Woche noch ein Kleid angefertigt wird. Das Label wird das erste Mal bei der Fashion Week zeigen, dementsprechend befinden sich alle Mitarbeiter im Vorbereitungsfieber. Julia Heuse, der Kopf des Teams, fertigt sowohl Damen- als auch Herrenbekleidung.

Fast zu den Klassikern des Labels gehören die Mäntel, hier ein Trenchcoat aus feinem schwarzen Stoff.

In Julias Atelier im Hinterraum ihres Ladens in der Gormannstraße stapeln sich die Schnittmuster und Stoffrollen, das Genie entsteht eben oft aus dem Chaos.

Endspurt zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Fashion Week January 16, 2012

Schon vorab erfahrt auf der ShopStyle Mobile App und unserem Blog exklusive News zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.

Die App könnt ihr kostenlos hier downloaden! Verpasst auch nciht unsere Gewinnspiele auf StyleNotes und Facebook.

Siems Luckwaldt interviewt für ShopStyle die Designerin Dorothee Schumacher

interview January 16, 2012

Mit ihrer offenen, sympathischen Art und Kollektionen, die vor Fröhlichkeit und Finesse nur so strotzen, hat sich Designerin Dorothee Schumacher quasi direkt in die Herzen der fashion crowd wie auch ihrer Kundinnen designt. Kurz vor ihrer Laufsteg-Show am 19. Januar um 10 Uhr beantwortete die gebürtige Düsseldorferin einige neugierige Fragen.

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week am meisten?
Auf die Begegnung mit so vielen facettenreichen Menschen und bekannten Gesichtern, lieben Freunden - und auf die positive Energie, die von all dem ausgeht! Toll, dass das Jahr gleich so schön beginnt!

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?
Mein Liebling diese Saison ist unsere Haute Jewellery Collection mit dem Kleeblatt als Glückssymbol! Das Kleeblatt weckt Kindheitserinnerung und ist eine schöne Symbolik, die universell verbindet. Ähnlich wie die Mode, spricht auch das Kleeblatt eine internationale Sprache.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?
Sie verkörpert eine selbstverständliche Eleganz, positiv nach vorne getragen. Das Schöne an einer Kollektion aber ist, dass sie Bände spricht! Insofern ist es unmöglich, sie in einen Satz zu fassen …

Welches ist Ihr geheimes Talent?
Ich habe Spaß daran, in Lösungen zu denken. Geht nicht, gibt’s nicht!

Welcher Superheld wären Sie gerne?
Als Kind eindeutig Pipi Langstrumpf, die macht sich schließlich die Welt, wie sie ihr gefällt. Sie ist stark und unabhängig, kompromiss- und furchtlos. Die Inkarnation der Freiheit!

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?
Wenn ich jogge, höre ich auf die Natur.

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?
Alle Filme, bei denen ich meinen Emotionen freien Lauf lassen kann. Erst letzte Woche habe ich einen ganzen Flug von Tokio nach Frankfurt vier Filme lang durchgeschluchzt.

Was lesen Sie gerade?
Mich hat das Buch „Unterwegs in die nächste Dimension: Meine Reise zu Heilern und Schamanen“ von Clemens Kuby stark beeindruckt. Es zeigt, dass ein starker Wille und positiver Geist Berge versetzen können.

Ihr erstes Auto war …
… ein VW Käfer. Ich hab ihn geliebt!

Ihr Lebensmotto?
Seit Silvester habe ich ein neues Motto, das mir eine Freundin mit ins Neue Jahr gegeben hat: Sei realistisch – erwarte Wunder.

Was langweilt Sie?
Langeweile.

Was treibt Sie an?
Mein Herzschlag – in doppeltem Sinn.

Gewinnspiel: Fashion-Week-Wissen!

Gewinnspiel January 16, 2012

Es gibt wieder etwas zu gewinnen! Wir haben in unserer Fotos-Schublade gekramt und dieses interessante Schuhwerk entdeckt. Während wir noch rätselten, welcher Gast bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Juli 2011 so über den roten Teppich gestöckelt ist, kam uns die Idee: Fragen wir doch euch!

Also ihr Lieben, was glaubt (oder wisst) ihr:
Welcher prominente Gast der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Juli 2011 trug auf dem roten Teppich diesen Schuh-(Alb-)Traum in Schwarz und Silber? Postet eure Antwort als Kommentar auf unserer Facebook-Seite und gewinnt!

Kleiner Tipp: Das Foto entstand kurz vor der Show von Designer Marcel Ostertag.


Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas und zwar unsere brandneuen ShopStyle-Notizbüchlein mit cooler Fashion-Illu, entworfen für die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Januar 2012 in Berlin.

Siems Luckwaldt interviewt für ShopStyle den Designer Stephan Pelger

interview January 15, 2012

In Berlin gehört er noch zu den Neulingen, in seiner Heimat Rumänien aber ist Stephan Pelger ein Fashion-Star. Der Designer studierte am Wiener Fashion Institute und war u.a. bereits bei Marken wie Missoni und Schella Kann kreativ. Der Gewinner etlicher Design-Preise zeigt seine Winter-Kollektion 2012/2013 am 21. Januar um 16.30 Uhr im Zelt am Brandenburger Tor.

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week am meisten?
Auf das Defilée und auf die zwei Minuten Beifall danach.

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?
Meine Trenchcoats aus Kaschmir und Lammfell.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?
Avantgarde trifft Ironie, denn keine Frau sollte sich selbst zu ernst nehmen - und Mode ist immer auch Spaß.

Welches ist ihr geheimes Talent?
Ich kann recht gut elektrische Geräte aller Art reparieren.

Welcher Superheld wären Sie gern?
Da kommen weder Superman noch Spiderman in Frage, deren Kostüme gefallen mir gar nicht. Als Kind aber wollte ich Barbie sein.

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?
Ich jogge nie. Ich schwimme dafür regelmäßig, zu Marschmusik.

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?
Die Sissi-Triologie
.

Was lesen Sie gerade?
Zur Zeit lese ich die Biografie des rumänischen Dikators Nicolae Ceau
șescu.

Ihr erstes Auto war …
Das war ein gebrauchter weißer Golf 1, den mir mein Vater überlassen hat.

Ihr Lebensmotto?
Nimm dein Leben wie es kommt - und mach das Beste daraus. Das halbvolle Glas hat mich eigentlich immer weitergebracht.

Was langweilt Sie?
Desinteressierte Menschen.

Was treibt Sie an?
Das immer wieder Neue an meiner Arbeit und die ständige Herausforderung.

Mary von Stil in Berlin: Zu Besuch bei den Designern Hien Le und Augustin Teboul

Fashion Week January 15, 2012

Bis zur Fashion Week ist es nur noch eine Woche - um die Wartezeit zu verkürzen (für Euch und für mich), besuche ich derzeit einige der vielversprechendsten deutschen Designer, um einen ersten Blick auf die Kollektionen zu werfen und über die Pläne für die Präsentationen nächste Woche zu reden.

Als Erstes besuchte ich Hien Le, der als Assistent von Vladimir Karaleev begann und vor wenigen Saisons sein eigens Label gründete. Schon jetzt hat er einen unverkennbaren, minimalen Stil entwickelt, der sich vor allem durch hochwertige Materialien und simple, gut gemachte Schnitte auszeichnet. In seinem Studio in Kreuzberg hängen die fertigen Teile, alle in hellen Pastelltönen (und tiefem Blau) mit Akzenten in Mintgrün für Männer und mandarinfarben für Frauen. Glücklicherweise sind seine Designs eher Unisex, also keine Sorge, falls man die Farbe des jeweils anderen Geschlechts bevorzugt (so wie ich). Hien Le wird seine neue Kollektion nächste Woche, am Donnerstag Abend im Studio der Mercedes Benz Fashion Week zeigen. Er erzählte mir bereits einige seiner Ideen für die Präsentation, die alle sehr gut klingen, ich drücke also die Daumen, dass es so klappt, wie er es plant.

Das Mood-Board von Hien enthält eine Menge Street-Style Bilder. Die grobe Häkelei unten rechts ist eine Probe für einen Pullover und wurde mit einer speziell angefertigten, extra-großen Häkelnadel hergestellt.

Das ist der Arbeitsplatz von Hien und seiner Assistentin, an der Wand sind die technischen Zeichnungen für die neue Kollektion angebracht.


Dieser Ausschnitt eines Mood-Boards gehört den zwei Damen hinter dem derzeit sehr beachteten Label Augustin Teboul: Annelie Augustin und Odély Teboul. Ich habe schon einige der neuen Teile gesehen, die sie in der kommenden Woche präsentieren werden und war natürlich wieder begeistert von dem Aufwand und der Detailreiche der Kleider. Da sie die Spannung aufrecht erhalten wollen, habe ich keines der Stücke fotografiert, darf sie aber beschreiben: es wird wieder bodenlange, geschmeidige Kleider mit üppigen Perlenverzierungen und zarten Seidendrappierungen geben, dazu ausserdem aufwendig handgestrickte Kurzpullover mit skulpturalen Armen und einen wunderbaren Wintermantel mit gehäkelten und verzierten Bündchen. Alles in der Lieblingsfarbe des Labels, das satte Schwarz, und mit hochwertigem Kopfschmuck versehen.

Die Mood-Boards verraten bereits die Richtung, in die es stilistisch gehen wird. Die Präsentation trägt den Titel "The Thread of Ariadne" und wird eine theatralische Installation in Zusammenarbeit mit der Szenografin Zank Bosnjak sein. Wenn man sich an die Schau vergangenen Sommer erinnert, kann man sich nur auf die Präsentation nächsten Mittwoch Abend freuen - Augustin Tebouls dramatisch narrative und komplexe Inszenierungen sind einzigartig in der Berliner Modelandschaft.

Wir präsentieren stolz unsere zweite Gastbloggerin für die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Mary Scherpe von Stil in Berlin

Fashion Week January 13, 2012

Dieses Jahr bekommt unser Gastblogger Siems von Nahtlos weibliche Unterstützung: Mary Scherpe von Stil in Berlin wird in diesem Jahr ebenfalls für ShopStyle von und über die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin berichten. Wir freuen uns ganz besonders das die Bloggerin aus Berlin dieses Jahr mit von der Partie ist und sind schon gespannt auf ihre spannenden Beiträge.

Natürlich halten wir und Siems euch auch via Facebook und Twitter auf dem Laufenden - klickt doch einfach mal vorbei!


Und hier noch ein paar Infos zu unserer Gastbloggerin und Fashion Week-Insiderin Mary Scherpe:
Mary Scherpe (29) gründete Anfang 2006 den ersten deutschen Modeblog "Stil in Berlin". Dieser verfolgt den Berliner Stil über die Stadtgrenzen hinaus, gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten deutschen Blogs und wurde in allen wichtigen internationalen Medien (New York Times bis Spiegel) besprochen. Mary Scherpe arbeitet als Fotografin und Journalistin in Berlin. An der Berliner Modewoche interessieren sie vor allem die Nachwuchsdesigner.

ShopStyle besucht nächste Woche die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin!

Gewinnspiel January 12, 2012

Welche Show Die Show von der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin würdet Ihr am liebsten live sehen? Postet eure Lieblings-Shows als Kommentar auf unsere Facebook-Seite und freut euch über einen Preis, den man nicht kaufen kann! Wir sagen nur: nächste Woche, Berlin, Fashion.

Auch in diesem Jahr wieder unser Insider bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Siems Luckwaldt

Fashion Week January 11, 2012

Siems Luckwaldt von Nahtlos! liebt es einfach, gleichzeitig an unterschiedlichen Projekten zu werkeln. Und das hat sich seit unserer letzten Zusammenarbeit zur letzten Mercedes-Benz Fashion Week Berlin auch nicht geändert. Und deshalb ist er wieder dabei und berichtet für unsere offizielle App zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin vorab und ab dem 18. Januar dann täglich live vor Ort von der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Siems wird für Euch jeden Abend sein Resümée des modischen Geschehens aufschreiben – auf Deutsch und Englisch. Zu lesen ist dieser Insider-Report natürlich unterwegs auf der ShopStyle App und auch hier auf StyleNotes.

Natürlich halten wir und Siems euch auch via Facebook und Twitter auf dem Laufenden - klickt doch einfach mal vorbei!

Und hier noch ein paar Infos zu unserem Gastblogger und Fashion Week-Insider Siems Luckwaldt:
Siems Luckwaldt sammelte redaktionelle Erfahrungen bei Die Zeit, Hamburger Morgenpost, Cinema, Hamburger Abendblatt und in der New Yorker Korrespondenz der Magazine Gala und TV Today. Er war Mitbegründer von how to spend it, dem Luxusmagazin der Financial Times Deutschland, und viele Jahre dessen Fashion & Beauty Director. Ab 2009 übernahm er diese Position zusätzlich für die Titel Capital, Impulse und Business Punk. Später war er Ressortleiter Fashion, Beauty & Lifestyle sowie Social Media Manager bei der Burda Style Group Online (Bunte.de, InStyle.de, Elle.de, Freundin.de, Wellfit.Freundin.de, BurdaStyle.de). Seit September 2010 betreibt er mit Matthias Hinz das Lifestyle Blogzine Nahtlos! (www.nahtlosblog.de), schreibt frei für diverse Medien und berät Verlage.

 

ShopStyle präsentiert erneut die offizielle Mobile App zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Fashion Week January 11, 2012

Zusammen mit der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentiert ShopStyle eine App , die alle Modeinteressierten über die aktuellen Vorgänge bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin informiert. Integriert in die deutsche ShopStyle Mobile App finden Fashion-Fans die aktuellen Show-Pläne, Fotos und Infos zu Designern und Sponsoren. Darüber hinaus erhaltet ihr täglich spannende Blogger-Reports direkt vom Catwalk von den ShopStyle-Gastbloggern Mary Scherpe von Stil in Berlin und Siems Luckwaldt von Nahtlos. So sei ihr als Besucher, aber auch als reine Fans des großen Modeevents jederzeit und überall im Bilde was, wann, wo passiert.

Die kostenlose ShopStyle Mobile App mit dem neuen Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Feature gibt es hier: http://itunes.apple.com/de/app/shopstyle/id314673827?mt=8

Natürlich bekommt halten wir euch auch über unseren Blog StyleNotes, Facebook und Twitter auf dem Laufenden - klickt doch einfach mal vorbei.


Folgende Features versorgen Fashionistas mit allen relevanten News zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin:

Schedule: Wann ist wo welche Show oder Veranstaltung

Designers: Interessante Hintergrundinfos und Fotos

Sponsors: Alle Infos zu den Sponsoren

Around Town: Essen, Trinken, Feiern, Schlafen während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

News: Tägliche Blogger-Reports und Fotos der ShopStyle-Gastblogger Mary Scherpe von Stil in Berlin und Siems Luckwaldt von Nahtlos direkt vom Catwalk, roten Teppich und Backstage

ShopStyle und Mercedes-Benz Fashion Week haben bereits zu den vergangenen Shows in New York und Berlin zusammen exklusive Apps gestaltet und setzen diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit der neuen Version zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin nun fort.

Das Model und das Auto - Lara Stone für die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin 2012

Fashion Week December 27, 2011

Endlich sind sie da, die offiziellen Fotos der beiden "wichtigsten" Personen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin 2012: Lara Stone posiert neben einem schicken schwarzen Mercedes unter einem dramatischen Himmel und einer atemberaubenden Landschaft.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Januar 2012 - und halten euch natürlich wieder auf dem Laufenden!

Fashion News August 09, 2011

Der Style der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ... Basler

Fashion News July 14, 2011

Der Style der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ... Dimitri

Fashion News July 13, 2011

Der Style der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ... Michael Sontag

Shopping News July 12, 2011

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