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Cupcake Time auf der Mercedes-Benz Fashion Week!

Gestern und heute verteilen wir leckere ShopStyle Cupcakes auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Hier sind unsere Lieblingsbilder von begeisterten Cupcake-Fans aus der Fashionwelt!

Klick dich durch unsere Galerie für Bilder von Christiane Arp von Vogue, Amelie Klever von Germany's Next Topmodel und Ivy Quainoo von The Voice!

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MBFW Tag 2 - Siems Luckwaldt: Girls Just Wanna Have Fashion!


FLASHBACK

Ehe wir Tag 2 beginnen können, ein wichtiger Nachtrag von gestern - das 10. Saison-Jubiläum von Kilian Kerner. Als sich vor der Show Mireille Mathieu singend von der Akropolis verabschiedet, nimmt die Chanteuse das Styling der Models voraus. Ob Mann oder Frau, alle tragen Mireilles Bob. Und natürlich die Herbst/-Winter-Kollektion des gebürtigen Kölners. Untermalt vom live act Tunes of Dawn, die auch ein Lied aus Kerners Feder performen, gefällt vor allem die Männermode. Über die gibt es eigentlich immer gleich Gutes zu berichten: perfekte Hosenschnitte, wie angegossen sitzende Sakkos - alles, was man(n) braucht. Ob transparente Vinylmäntel, 3D-Tops aus Leder oder funky Lunchbag-Handtaschen, auch die Damen hatten Grund zur Freude. Stirnrunzeln dagegen bei einem zylindrischen Reifrock aus gestapelten Stofflagen. Solche Leistungsschau-Stücke hat Kerner gar nicht nötig. Vielleicht sollte er sich den eingestrickten Spruch (s)eines Pullovers zu Herzen nehmen: „I think too much”. Anyway, happy birthday, KK!

Während zu später Stunde dann gleich drei rumänische Designer ihre Mode zeigten (u.a. Stephan Pelger), nutzte ich die Gunst der (ruhigen) Stunde für den Bericht von Tag 1. Im Hotelzimmer rasch noch ein paar Fotos beschriftet und ein Glas Weißwein aus der Minibar. Kleine Freuden. Doch jetzt rasch „weitergeblättert” zum Mittwoch am Brandenburger Tor.

HIDDEN GEMS 

Es ist stets eine treue Fan- und Kundinnengemeinde aus dem In- und Ausland, die die Ränge von Anja Gockels Modenschau füllt. Der Hahn, dessen Krähen den Startschuss gibt, hatte heute allerdings verschlafen, es war eher zwanzig nach 10 Uhr als das Defilee farbenfroher Entwürfe begann. Gockels Mode bleibt nichts für modische Angsthasen, doch zwischen all den Farbexplosionen, dem Flaschengrün, dem Violett, den bunten Tweedjäckchen und Blumenprints steckten echte Perlen. Allen voran ein senfgelbes Wollkleid mit wunderschöner seitlicher Raffung, Samtkleider mit geometrischen Mustern und zweitem Layer aus halbtransparentem Tüll sowie dreieckige Ponchos mit color blocking.

Franziska Michael? Durch einen backstage Ausflug zu Anja Gockel leider verpasst. Im öffentlichen Bereich des Catwalk-Zeltes wickelt Micaela Schäfer die Fotografen um den Finger. Auf die Frage, von wem ihr Feder-Nieten-Outfit stammt, sagt die Irgendwie-Prominente bloß: „Das hat meine Stylistin ausgesucht.” Na dann.

FLAMING RED

Starke Kaufreflexe erzeugt die Show von Blacky Dress Berlin. Die Inszenierung zackig, die Schnitte z.B. der jeggings knackig, die Musik sehnsüchtig (u.a. „I wanna be your Man” von Willy Moon). Wir merken uns: den Haarteil-Pferdeschwanz trägt man jetzt im dezenten Kontrastton, die Lippen dunkelrot umrandet und Wolle im Farbton „Mystic Forest” gern in luxuriös fusseliger Mohair-Optik. Klasse: der flammend rote Hosenanzug mit Ton-in-Ton-Pullover. Wie ein rechter Haken von Regina Halmich, die in der ersten Reihe saß. Mein Musiktipp aus der Show: „Lovesick” von Lindstrom & Christabelle.


BRONZE LACE

Jorge González UND Bruce Darnell in einer Show? Na, da sollte ja zumindest kein Model stolpern bei Minx by Eva Lutz. Und das gute Karma der Model-Coaches wirkte. Auch im Publikum: die Schauspielerinnen Dennenesch Zoudé, Sabine Postel, Christine Neubauer und Sonja Kirchberger sowie die Moderatorinnen Caroline Beil und Annabelle Mandeng. Alle zusammen sahen sie im Finale Franziska Knuppe in einem traumhaften Kleid aus bronzefarbener Spitze.

GIRLS JUST WANT TO HAVE ...

Als Teenager der 1990er liegen mir Neonfarben natürlich sehr am Herzen. Und mit einem abstrahierten Leopardendruck als Untergrund machte das Label Barre Noire von Timm Süssbrich daraus wirklich einen modischen Frischekick. Und das Beste am Studio der Fashion Week ist, dass man als Fotograf und Blogger gleich fast ein eigenes Shooting daraus machen kann.

SIBERIAN GLAM 

Eisiger Wind fegte durch die Lautsprecher, man hörte Eis knacken. Nicht nur Jette Joop, Mirja Du Mont und Verena Kerth in der front row wunderten sich sicher, wie frostig die Kollektion von Designer Dimitrios Panagiotopoulos und seinem Label Dimitri wohl ausfallen würde. Kein Grund zur Sorge: Eine Dutt-Frisur mitten auf dem Kopf stolzierten viele der Models in üppigen Pelzen auf den Laufsteg. Viel spannender: der Inside-out-Mantel, der Uniformmantel in Eisblau und und das petrolfarbene Kostüm aus schwerem, kunstvoll verarbeitetem Leder. Auch ein Stretchkleid mit symmetrischem Print war gelungen, das violette Kleid aus Lametta-Fransen weniger. Hits dafür: die türkisfarbenen Rüschenkleider zum Schluss.

GREEN SHOWROOM

Eine Salonshow gediegenen Stils im Hotel Adlon Kempinski. Gern hätte man genauer gewusst, aus welchen Labels sich die gezeigten Outfits zusammensetzten. Besonders: ein grünes Kleid aus Wollfilz mit oversized Silhouette. Und die (Öko-?)Sonnenbrille! Mehr zum Event hier.



CATSUIT QUEENS

Das Design-Trio hinter Holy Ghost gibt einfach Vollgas. Auch diese Kollektion machte es leicht, sie zu mögen. Das erste Model wurde auf einem Hotel-Kofferwagen auf den Catwalk gerollt. An ihrer Figur lag‘s nicht, die Aktion war ein Showeffekt. Gesichtet u.a.: der Ochsenknecht-Clan minus Uwe und Minh-Khai Phan-Thi. „Where is my Man” fauchte Eartha Kitt im Showsoundtrack. Mit den Stretchkleidern (von oben bis unten gezipped), den fantastischen Catsuits in Seide oder Samt und einem Kauf-mich-Camelcoat aus nudefarbener Wolle und mit Oversized-Kragen dürfte einem Tête-à-tête zumindest modisch nichts im Weg stehen.

Fotos: Getty
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

MBFW Tag 2 - Siems Luckwaldt: Girls Just Wanna Have Fashion!


FLASHBACK

Ehe wir Tag 2 beginnen können, ein wichtiger Nachtrag von gestern - das 10. Saison-Jubiläum von Kilian Kerner. Als sich vor der Show Mireille Mathieu singend von der Akropolis verabschiedet, nimmt die Chanteuse das Styling der Models voraus. Ob Mann oder Frau, alle tragen Mireilles Bob. Und natürlich die Herbst/-Winter-Kollektion des gebürtigen Kölners. Untermalt vom live act Tunes of Dawn, die auch ein Lied aus Kerners Feder performen, gefällt vor allem die Männermode. Über die gibt es eigentlich immer gleich Gutes zu berichten: perfekte Hosenschnitte, wie angegossen sitzende Sakkos - alles, was man(n) braucht. Ob transparente Vinylmäntel, 3D-Tops aus Leder oder funky Lunchbag-Handtaschen, auch die Damen hatten Grund zur Freude. Stirnrunzeln dagegen bei einem zylindrischen Reifrock aus gestapelten Stofflagen. Solche Leistungsschau-Stücke hat Kerner gar nicht nötig. Vielleicht sollte er sich den eingestrickten Spruch (s)eines Pullovers zu Herzen nehmen: „I think too much”. Anyway, happy birthday, KK!

Während zu später Stunde dann gleich drei rumänische Designer ihre Mode zeigten (u.a. Stephan Pelger), nutzte ich die Gunst der (ruhigen) Stunde für den Bericht von Tag 1. Im Hotelzimmer rasch noch ein paar Fotos beschriftet und ein Glas Weißwein aus der Minibar. Kleine Freuden. Doch jetzt rasch „weitergeblättert” zum Mittwoch am Brandenburger Tor.

HIDDEN GEMS 

Es ist stets eine treue Fan- und Kundinnengemeinde aus dem In- und Ausland, die die Ränge von Anja Gockels Modenschau füllt. Der Hahn, dessen Krähen den Startschuss gibt, hatte heute allerdings verschlafen, es war eher zwanzig nach 10 Uhr als das Defilee farbenfroher Entwürfe begann. Gockels Mode bleibt nichts für modische Angsthasen, doch zwischen all den Farbexplosionen, dem Flaschengrün, dem Violett, den bunten Tweedjäckchen und Blumenprints steckten echte Perlen. Allen voran ein senfgelbes Wollkleid mit wunderschöner seitlicher Raffung, Samtkleider mit geometrischen Mustern und zweitem Layer aus halbtransparentem Tüll sowie dreieckige Ponchos mit color blocking.

Franziska Michael? Durch einen backstage Ausflug zu Anja Gockel leider verpasst. Im öffentlichen Bereich des Catwalk-Zeltes wickelt Micaela Schäfer die Fotografen um den Finger. Auf die Frage, von wem ihr Feder-Nieten-Outfit stammt, sagt die Irgendwie-Prominente bloß: „Das hat meine Stylistin ausgesucht.” Na dann.

FLAMING RED

Starke Kaufreflexe erzeugt die Show von Blacky Dress Berlin. Die Inszenierung zackig, die Schnitte z.B. der jeggings knackig, die Musik sehnsüchtig (u.a. „I wanna be your Man” von Willy Moon). Wir merken uns: den Haarteil-Pferdeschwanz trägt man jetzt im dezenten Kontrastton, die Lippen dunkelrot umrandet und Wolle im Farbton „Mystic Forest” gern in luxuriös fusseliger Mohair-Optik. Klasse: der flammend rote Hosenanzug mit Ton-in-Ton-Pullover. Wie ein rechter Haken von Regina Halmich, die in der ersten Reihe saß. Mein Musiktipp aus der Show: „Lovesick” von Lindstrom & Christabelle.


BRONZE LACE

Jorge González UND Bruce Darnell in einer Show? Na, da sollte ja zumindest kein Model stolpern bei Minx by Eva Lutz. Und das gute Karma der Model-Coaches wirkte. Auch im Publikum: die Schauspielerinnen Dennenesch Zoudé, Sabine Postel, Christine Neubauer und Sonja Kirchberger sowie die Moderatorinnen Caroline Beil und Annabelle Mandeng. Alle zusammen sahen sie im Finale Franziska Knuppe in einem traumhaften Kleid aus bronzefarbener Spitze.

GIRLS JUST WANT TO HAVE ...

Als Teenager der 1990er liegen mir Neonfarben natürlich sehr am Herzen. Und mit einem abstrahierten Leopardendruck als Untergrund machte das Label Barre Noire von Timm Süssbrich daraus wirklich einen modischen Frischekick. Und das Beste am Studio der Fashion Week ist, dass man als Fotograf und Blogger gleich fast ein eigenes Shooting daraus machen kann.

SIBERIAN GLAM 

Eisiger Wind fegte durch die Lautsprecher, man hörte Eis knacken. Nicht nur Jette Joop, Mirja Du Mont und Verena Kerth in der front row wunderten sich sicher, wie frostig die Kollektion von Designer Dimitrios Panagiotopoulos und seinem Label Dimitri wohl ausfallen würde. Kein Grund zur Sorge: Eine Dutt-Frisur mitten auf dem Kopf stolzierten viele der Models in üppigen Pelzen auf den Laufsteg. Viel spannender: der Inside-out-Mantel, der Uniformmantel in Eisblau und und das petrolfarbene Kostüm aus schwerem, kunstvoll verarbeitetem Leder. Auch ein Stretchkleid mit symmetrischem Print war gelungen, das violette Kleid aus Lametta-Fransen weniger. Hits dafür: die türkisfarbenen Rüschenkleider zum Schluss.

GREEN SHOWROOM

Eine Salonshow gediegenen Stils im Hotel Adlon Kempinski. Gern hätte man genauer gewusst, aus welchen Labels sich die gezeigten Outfits zusammensetzten. Besonders: ein grünes Kleid aus Wollfilz mit oversized Silhouette. Und die (Öko-?)Sonnenbrille! Mehr zum Event hier.



CATSUIT QUEENS

Das Design-Trio hinter Holy Ghost gibt einfach Vollgas. Auch diese Kollektion machte es leicht, sie zu mögen. Das erste Model wurde auf einem Hotel-Kofferwagen auf den Catwalk gerollt. An ihrer Figur lag‘s nicht, die Aktion war ein Showeffekt. Gesichtet u.a.: der Ochsenknecht-Clan minus Uwe und Minh-Khai Phan-Thi. „Where is my Man” fauchte Eartha Kitt im Showsoundtrack. Mit den Stretchkleidern (von oben bis unten gezipped), den fantastischen Catsuits in Seide oder Samt und einem Kauf-mich-Camelcoat aus nudefarbener Wolle und mit Oversized-Kragen dürfte einem Tête-à-tête zumindest modisch nichts im Weg stehen.

Fotos: Getty
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 2 - Lala Berlin

Gestern fand die Show von Lala Berlin auf der Mercedes-Benz Fashion Week 2013 statt. Auffällig war dabei die Kombination von Orange- und Rosatönen, die dieses Jahr schon in einigen Kollektionen vorkam. Ganz besonders süß: Designerin Leyla Piedayesh ließ ihr Töchterchen über den Runway laufen - die Kleine scheint die Begeisterung ihrer Mama für die Modewelt zu teilen!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Bilder des Abends!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 2 - Lala Berlin

Gestern fand die Show von Lala Berlin auf der Mercedes-Benz Fashion Week 2013 statt. Auffällig war dabei die Kombination von Orange- und Rosatönen, die dieses Jahr schon in einigen Kollektionen vorkam. Ganz besonders süß: Designerin Leyla Piedayesh ließ ihr Töchterchen über den Runway laufen - die Kleine scheint die Begeisterung ihrer Mama für die Modewelt zu teilen!

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Editor's Stylebuch: Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Tag 3

Folgt uns auf TwitterFacebook und Instagram für die heißesten Fashion-Week-Updates von Miggy

Los geht's mit Tag 3:

Shop Topshop, Asos, KG by Kurt Geiger und viel mehr via ShopStyle:

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Exklusiv: Backstage bei der Dimitri Show

Katja Schweitzberger von LesMads hat exklusiv für uns hinter die Kulissen bei der Show von Dimitri auf der Mercedes-Benz Fashion Week geschaut! Du wolltest schon immer mal sehen, wie sich Models auf die Shows vorbereiten? Klick dich durch unsere Galerie für diese und andere Insiderbilder!

Exklusiv: Backstage bei der Dimitri Show

Katja Schweitzberger von LesMads hat exklusiv für uns hinter die Kulissen bei der Show von Dimitri auf der Mercedes-Benz Fashion Week geschaut! Du wolltest schon immer mal sehen, wie sich Models auf die Shows vorbereiten? Klick dich durch unsere Galerie für diese und andere Insiderbilder!

MBFW Streetstyle Tag 1 & 2

Katja Schweitzberger von LesMads ist für uns auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin unterwegs und lichtet die besten Outfits auf der Straße ab!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Streetstyle Bilder von gestern und heute!

By Katja Schweitzberger / LesMads

MBFW Streetstyle Tag 1 & 2

Katja Schweitzberger von LesMads ist für uns auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin unterwegs und lichtet die besten Outfits auf der Straße ab!

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By Katja Schweitzberger / LesMads

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 1 - Kilian Kerner

Gestern abend fand Kilian Kerners Show auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin statt. Die Show wurde musikalisch untermalt von der Berliner Band "Tunes of Dawn" und war 60er-Jahre inspiriert: Pilzköpfe und Sakkos zuhauf, dazu kubistische Abendkleidung. Auch Promis wie Anna Maria Mühe, Cosma Shiva Hagen und Johanna Klum ließen sich das nicht entgehen!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Bilder!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 1 - Kilian Kerner

Gestern abend fand Kilian Kerners Show auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin statt. Die Show wurde musikalisch untermalt von der Berliner Band "Tunes of Dawn" und war 60er-Jahre inspiriert: Pilzköpfe und Sakkos zuhauf, dazu kubistische Abendkleidung. Auch Promis wie Anna Maria Mühe, Cosma Shiva Hagen und Johanna Klum ließen sich das nicht entgehen!

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MBFW Tag 1 - Siems Luckwaldt: Get back in the groove, fashion people!

Aller Anfang ist ruhig. Das Brandenburger Tor und das Zelt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin haben sich heute Morgen für eine leichte Schneedecke als Outfit entschieden. Dafür ist es am virtuellen Kamin der VIP-Lounge brütend heiß. Wer im flexiblen Zwiebellook erscheint, hat alles richtig gemacht.

Aus dem Runway-Bereich wabern Takte eines chilligen Laufsteg-Soundtracks. Designer Hien Le, der die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2013/2014 eröffnen wird, probt seine Show. Doch noch sind Platzkarten abzuholen, ein Espresso Macchiato zu genießen ... und die wichtigste Bloggerfrage zu beantworten: Wie lautet das WLAN-Passwort??

MOMENT OF ZEN

„Who is it?” fragt Michael Jackson zu Beginn der Show von Hien Le. Doch zumindest für die Modegemeinde der Hauptstadt erübrigt sich bei dem in Laos geborenen Designer jede Vorstellung. Man kennt ihn - und seine Mode spricht ohnehin für sich. Wenn auch eher leise. Die Bildwelt von Maler Mark Rothko liefert die Vorlage der verlaufenden Drucke, die Männer profitieren von überschnittenen Helden-Schultern und breiten Gummibündchen, während die Damen eine Handgelenktasche bekommen und beide Geschlechter minimalistische Kuschelmäntel aus Wolle. Die Farben leiht sich Le aus der Creme-Palette und setzt Tiefblau dagegen.



BLUETIFUL

Im intimen Studio beweist Sissi Goetze kurz darauf, dass auch wenige, gar stillstehend präsentierte Entwürfe von einer Kollektion überzeugen können. Die auffällig gerundeten Krägen ihrer Männerhemden, die gekreppten Stoffe, die stimmigen Schnitte und Blautöne - so reduziert wie wunderbar.

TANZ DEN FOLKLORE-PUNK

Russische Opernchöre bereiten auf eine etwas andere Lena-Hoschek-Show vor. Ihr Stilkosmos aus 50s-Naivität, Pin-up Sexiness und aufwändig gearbeiteter Trachtenästhetik rückt - unter den deftigen Klängen von Gogol Bordellos „Immigrant Punk” - in den Hintergrund. Stattdessen: zerrissene Netzstrümpfe, Nietengürtel und hochgeschnürte derbe Absatzstiefel. Kopf- und Schultertücher und grüne Mantelkleider im Uniformstil. Die Designerin plant offensichtlich eine (kleine) Mode-Revolution. Und zumindest Moderatorin Johanna Klum, Topmodel Franziska Knuppe und Komikerin Ruth Moschner - in der ersten Reihe gesichtet - wären vermutlich dabei. Das ikonische Hoschek‘sche Blumenmuster glänzt diesmal metallisch oder wird schwarzweiß fast zu einem Camouflage-Ersatz. Verzichtbar: der weiße, kristallbesetzte Ausflug ins Cinderella-Land am Schluss.



PELZ TO GO

Mit dem Shuttle-Bus ein rascher Sprint zum Hotel de Rome. Im Auto mit mir: ein in Frankreich geborener Blogger, der aus London für ein Magazin in Los Angeles über die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin berichtet. Vis-à-vis: ein bulgarischer Fotograf von der Upper East Side. Total global. Das Salondefilee des Münchner Labels Schacky and Jones - hochwertigstes Stretchleder und Pelz - fällt kurz aus. Dafür gibt‘s französische Köstlichkeiten auf silbernen Étageren. N‘est pas mal, non?

SOUND? CHECK!

In seinem weinroten Mantel-und-Degen-Outfit nebst Hut war Topmodel Papis Loveday natürlich der Blickfang der Fotografen vor der Show von Rebekka Ruétz. Für den Ex-Athleten ging es danach weiter nach Paris - auf den Laufsteg von John Galliano. Mysteriöse Klänge aus dem Off, dann eine Gitarrensalve und wir beginnen mit einem zarten Catsuit in Lachspink. Dann senfgrün-braun changierende Pannesamt-Jackets, die nicht jederfraus Geschmack waren. Must-have: der zerknitterte Hosenanzug in kaltem Dunkelbraun. Den fantasievollen Kopfschmuck zur Modenschau, mit dem Lena Gerke etwas kämpfte, entwarf übrigens Candice Angélini - eine Entdeckung! Die aufpeitschende Musik verband Speed Metal mit Vivaldi und indianischer Melodik. Genug Energie, um die große Kollektion von über 70 Teilen „durchzuhalten”.


Im Wortsinn coole Männermode gibt‘s im Studio, wo Daniel Blechman die Herbst/Winter-Kollektion seines Labels SOPOPULAR präsentierte. Die Hektik im Zelt nimmt zu, auch Bruce Darnell sieht irgendwie ein klitzekleines bisschen gestresst aus.

SYMMETRIE IST SOOO 2012

Viel Andrang bei der Show von Johanna Perret und Tutia Schaad (Perret Schaad), trotz Nachmittagstief. Angeschrägte Schnittführung bei Röcken und (Hemd-)Kleidern zeichnen die subtile Handschrift des Designerinnen-Duos aus, besonders gefallen diesmal ein Kleid in Korallenrot, ein grünes Oberteil aus Spitze, die Hemdmäntel - und der Song „Oscillate” von Sohn.




DAS RÄTSEL AUS ZÜRICH 

Who is Marc Stone? Diese Frage beschäftigt mich und die Kolleginnen in der Lounge, während wir statt Kuchen Currywurst vom Cateringtablett verschlingen. Mein Tipp: Den Namen des Schweizer Labels besser nicht im Job googeln. Es besteht akute „Verwechslungsgefahr” ... Der Name der Kollektion des Preisträgers beim PREMIUM Young Designers Award 2012 lautet „SAWLT”, was das Meersalz auf der Brust manches Männermodels erklärt. Salz auf unserer Haut und so. Gestein und Mineralien geben auch die Farben der Casual-Mode von Marc Stone vor, denn die ist vor allem grau. Ob Hosen mit Außennähten, abgesteppte Homewear mit tiefem Schritt oder Mäntel aus steifen Gewebemischungen. Zwei Nakedeis im Schlüpfer gab‘s zum Finale - und Applaus, etwa von Mirja Du Mont.



OOOPS

Karte verbummelt und Ticketschalter schon zu. Auch ein Profiblogger hat mal Pech. Ein „sorry” dafür an die Designer Aidin Sanati und Moa Wikman von UBI SUNT.

SCHRÄGE TRÄUME

Den Nachwuchspreis „Designer for Tomorrow” von Peek & Cloppenburg Düsseldorf gewann der Spanier Leandro Cano im letzten Sommer mit Modeskulpturen aus Leder, die an die Filme von Guillermo del Torro erinnerten. Ich sage nur: „Buckel”-Kleider aus Leder. Auch diesmal beschäftigten den Designer, der im letzten halben Jahr u.a. Award-Schirmherr Marc Jacobs in dessen Atelier über die Schulter schauen durfte, seltsame Träume beim Kreativprozess. Im Prolog zur Show erzählt Cano von weißen Fabeltieren, die durch seine Gedanken rennen. Mit seiner Mode versuche er sie zu ordnen, ihnen seine Hand zu reichen. Ich sage ja: W.E.I.R.D. Aber auch: faszinierend! Über die Looks und die Körper der Models tanzen Porzellantierchen, Ornament-Drucke erwachen durch applizierte Porzellanteile zum Leben, Strickblüten komplettieren das textile Märchen vor unseren Augen. Dazu gespenstische Musik wie „Si la Muerte” von Diamanda Galas. Richtig stark wird Cano jedoch gerade dann, wenn er seine ausufernde Fantasie zügelt, die Fantasmen zu Details werden. Gesichtet u.a.: Barbara Becker, Franziska Knuppe, Bibiana Beglau und Cosma Shiva Hagen.




 

Fotos: Getty
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

MBFW Tag 1 - Siems Luckwaldt: Get back in the groove, fashion people!

Aller Anfang ist ruhig. Das Brandenburger Tor und das Zelt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin haben sich heute Morgen für eine leichte Schneedecke als Outfit entschieden. Dafür ist es am virtuellen Kamin der VIP-Lounge brütend heiß. Wer im flexiblen Zwiebellook erscheint, hat alles richtig gemacht.

Aus dem Runway-Bereich wabern Takte eines chilligen Laufsteg-Soundtracks. Designer Hien Le, der die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2013/2014 eröffnen wird, probt seine Show. Doch noch sind Platzkarten abzuholen, ein Espresso Macchiato zu genießen ... und die wichtigste Bloggerfrage zu beantworten: Wie lautet das WLAN-Passwort??

MOMENT OF ZEN

„Who is it?” fragt Michael Jackson zu Beginn der Show von Hien Le. Doch zumindest für die Modegemeinde der Hauptstadt erübrigt sich bei dem in Laos geborenen Designer jede Vorstellung. Man kennt ihn - und seine Mode spricht ohnehin für sich. Wenn auch eher leise. Die Bildwelt von Maler Mark Rothko liefert die Vorlage der verlaufenden Drucke, die Männer profitieren von überschnittenen Helden-Schultern und breiten Gummibündchen, während die Damen eine Handgelenktasche bekommen und beide Geschlechter minimalistische Kuschelmäntel aus Wolle. Die Farben leiht sich Le aus der Creme-Palette und setzt Tiefblau dagegen.



BLUETIFUL

Im intimen Studio beweist Sissi Goetze kurz darauf, dass auch wenige, gar stillstehend präsentierte Entwürfe von einer Kollektion überzeugen können. Die auffällig gerundeten Krägen ihrer Männerhemden, die gekreppten Stoffe, die stimmigen Schnitte und Blautöne - so reduziert wie wunderbar.

TANZ DEN FOLKLORE-PUNK

Russische Opernchöre bereiten auf eine etwas andere Lena-Hoschek-Show vor. Ihr Stilkosmos aus 50s-Naivität, Pin-up Sexiness und aufwändig gearbeiteter Trachtenästhetik rückt - unter den deftigen Klängen von Gogol Bordellos „Immigrant Punk” - in den Hintergrund. Stattdessen: zerrissene Netzstrümpfe, Nietengürtel und hochgeschnürte derbe Absatzstiefel. Kopf- und Schultertücher und grüne Mantelkleider im Uniformstil. Die Designerin plant offensichtlich eine (kleine) Mode-Revolution. Und zumindest Moderatorin Johanna Klum, Topmodel Franziska Knuppe und Komikerin Ruth Moschner - in der ersten Reihe gesichtet - wären vermutlich dabei. Das ikonische Hoschek‘sche Blumenmuster glänzt diesmal metallisch oder wird schwarzweiß fast zu einem Camouflage-Ersatz. Verzichtbar: der weiße, kristallbesetzte Ausflug ins Cinderella-Land am Schluss.



PELZ TO GO

Mit dem Shuttle-Bus ein rascher Sprint zum Hotel de Rome. Im Auto mit mir: ein in Frankreich geborener Blogger, der aus London für ein Magazin in Los Angeles über die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin berichtet. Vis-à-vis: ein bulgarischer Fotograf von der Upper East Side. Total global. Das Salondefilee des Münchner Labels Schacky and Jones - hochwertigstes Stretchleder und Pelz - fällt kurz aus. Dafür gibt‘s französische Köstlichkeiten auf silbernen Étageren. N‘est pas mal, non?

SOUND? CHECK!

In seinem weinroten Mantel-und-Degen-Outfit nebst Hut war Topmodel Papis Loveday natürlich der Blickfang der Fotografen vor der Show von Rebekka Ruétz. Für den Ex-Athleten ging es danach weiter nach Paris - auf den Laufsteg von John Galliano. Mysteriöse Klänge aus dem Off, dann eine Gitarrensalve und wir beginnen mit einem zarten Catsuit in Lachspink. Dann senfgrün-braun changierende Pannesamt-Jackets, die nicht jederfraus Geschmack waren. Must-have: der zerknitterte Hosenanzug in kaltem Dunkelbraun. Den fantasievollen Kopfschmuck zur Modenschau, mit dem Lena Gerke etwas kämpfte, entwarf übrigens Candice Angélini - eine Entdeckung! Die aufpeitschende Musik verband Speed Metal mit Vivaldi und indianischer Melodik. Genug Energie, um die große Kollektion von über 70 Teilen „durchzuhalten”.


Im Wortsinn coole Männermode gibt‘s im Studio, wo Daniel Blechman die Herbst/Winter-Kollektion seines Labels SOPOPULAR präsentierte. Die Hektik im Zelt nimmt zu, auch Bruce Darnell sieht irgendwie ein klitzekleines bisschen gestresst aus.

SYMMETRIE IST SOOO 2012

Viel Andrang bei der Show von Johanna Perret und Tutia Schaad (Perret Schaad), trotz Nachmittagstief. Angeschrägte Schnittführung bei Röcken und (Hemd-)Kleidern zeichnen die subtile Handschrift des Designerinnen-Duos aus, besonders gefallen diesmal ein Kleid in Korallenrot, ein grünes Oberteil aus Spitze, die Hemdmäntel - und der Song „Oscillate” von Sohn.




DAS RÄTSEL AUS ZÜRICH 

Who is Marc Stone? Diese Frage beschäftigt mich und die Kolleginnen in der Lounge, während wir statt Kuchen Currywurst vom Cateringtablett verschlingen. Mein Tipp: Den Namen des Schweizer Labels besser nicht im Job googeln. Es besteht akute „Verwechslungsgefahr” ... Der Name der Kollektion des Preisträgers beim PREMIUM Young Designers Award 2012 lautet „SAWLT”, was das Meersalz auf der Brust manches Männermodels erklärt. Salz auf unserer Haut und so. Gestein und Mineralien geben auch die Farben der Casual-Mode von Marc Stone vor, denn die ist vor allem grau. Ob Hosen mit Außennähten, abgesteppte Homewear mit tiefem Schritt oder Mäntel aus steifen Gewebemischungen. Zwei Nakedeis im Schlüpfer gab‘s zum Finale - und Applaus, etwa von Mirja Du Mont.



OOOPS

Karte verbummelt und Ticketschalter schon zu. Auch ein Profiblogger hat mal Pech. Ein „sorry” dafür an die Designer Aidin Sanati und Moa Wikman von UBI SUNT.

SCHRÄGE TRÄUME

Den Nachwuchspreis „Designer for Tomorrow” von Peek & Cloppenburg Düsseldorf gewann der Spanier Leandro Cano im letzten Sommer mit Modeskulpturen aus Leder, die an die Filme von Guillermo del Torro erinnerten. Ich sage nur: „Buckel”-Kleider aus Leder. Auch diesmal beschäftigten den Designer, der im letzten halben Jahr u.a. Award-Schirmherr Marc Jacobs in dessen Atelier über die Schulter schauen durfte, seltsame Träume beim Kreativprozess. Im Prolog zur Show erzählt Cano von weißen Fabeltieren, die durch seine Gedanken rennen. Mit seiner Mode versuche er sie zu ordnen, ihnen seine Hand zu reichen. Ich sage ja: W.E.I.R.D. Aber auch: faszinierend! Über die Looks und die Körper der Models tanzen Porzellantierchen, Ornament-Drucke erwachen durch applizierte Porzellanteile zum Leben, Strickblüten komplettieren das textile Märchen vor unseren Augen. Dazu gespenstische Musik wie „Si la Muerte” von Diamanda Galas. Richtig stark wird Cano jedoch gerade dann, wenn er seine ausufernde Fantasie zügelt, die Fantasmen zu Details werden. Gesichtet u.a.: Barbara Becker, Franziska Knuppe, Bibiana Beglau und Cosma Shiva Hagen.




 

Fotos: Getty
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Editor's Stylebuch: Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Tag 2

Folgt uns auf TwitterFacebook und Instagram für die heißesten Fashion-Week-Updates von Miggy

Los geht's mit Tag 2:

Shop Oasis, Asos und viel mehr via ShopStyle:

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Los geht's mit Tag 2:

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Editor's Stylebuch: Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Tag 1

Fashion Week January 15, 2013

Heute fängt die Mercedes Benz Fashion Week Berlin an und wir sind natürlich auch dabei.
Jeden Tag wird unser Editor Miggy, ihr Outfit für Euch fotografieren und es Euch dann zeigen.  

Folgt uns auf TwitterFacebook und Instagram für die heißesten Fashion-Week-Updates von Miggy! 

Los geht's mit Tag 1:

Shop Topshop, Lashes of London und viel mehr via ShopStyle:

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - Lad dir die ShopStyle App runter!

Heute beginnt die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Und ShopStyle hat die passende App dazu! Mit uns kannst du dich über Shows und Designer informieren und erfährst live alle Trends und Neuigkeiten! 

Lade unsere App entweder über Google Play oder iTunes runter (einfach nach ShopStyle suchen). Hier geht's zur Webseite!

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - Lad dir die ShopStyle App runter!

Heute beginnt die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Und ShopStyle hat die passende App dazu! Mit uns kannst du dich über Shows und Designer informieren und erfährst live alle Trends und Neuigkeiten! 

Lade unsere App entweder über Google Play oder iTunes runter (einfach nach ShopStyle suchen). Hier geht's zur Webseite!

Catwalk-Shows im Zeichen der Schlange

Preview der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Am 10. Februar beginnt das chinesische „Jahr der Schlange”, und ich bin gespannt, wie sich dieses astrologische Phänomen wohl auf die Mode auswirkt. Denn: Im Horoskop der Schlange steht, dass sie Farben wie Rot, Gelb und Schwarz bevorzugt und weder Weiß noch Gold oder Braun leiden kann. Ein Modeherbst ohne Braun? Das wird schwierig. Spannend auch die Lieblingsblumen der Schlange: Orchidee und Kaktus. Das verheißt exotische Prints für den Sommer. Und ein letzter Stilt-Tpp an alle, die passende Accessoires und Schmuckstücke suchen: Schlangen stehen total auf Topas, Jaspis und Blutstein.

Alles Hokuspokus? Von wegen. Gleich im Februar stellt Puma eine „Year of the Snake”-Kollektion seiner Sneaker vor und auch andere Designhäuser werden sicherlich vom geschlängelten Symbol Gebrauch machen.

 
Doch da in den Ateliers natürlich längst am Sommer und Winter 2014 gewerkelt wird, dürften wir - etwa bei der am 15. Januar beginnenden Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - das eine oder andere Pferd erblicken. Ob als Druck oder Detail. Schließlich steht das nächste Jahr ganz im Zeichen des Pferdes!

Egal ob Pferdchen, Hufeisen oder Steigbügel, in Berlin erwartet uns ein erneut prall gefülltes Schauen-Programm. Puh! Während Designer Hien Le die Saison am Brandenburger Tor gleich um 10 Uhr mit seiner Mode für Herbst und Winter 2013/2014 eröffnet und die Grazerin Lena Hoschek den Mittag bestreitet, gehört der Abend ganz Kilian Kerner. Und der dürfte für seine zehnte Laufstegshow auf der MBFWB so einige Überraschungen geplant haben. Zuvor bin ich mächtig gespannt auf den Spanier Lenadro Cano, der mit skurrilen Modeskulkpturen im letzten Sommer den Designer for Tomorrow Award 2012 von Peek & Cloppenburg Düsseldorf gewann.

Der 16. Januar ist ebenfalls mehr als abwechslungsreich getaktet. Ich freue mich besonders auf den Green Showroom im Hotel Adlon, die Kollektion des Design-Trios Holy Ghost - und Lala Berlin. Auch Augustin Teboul dürften ihrem düsteren Pariser (Spitzen-)Boudoir treu bleiben. Ein Muss, wenn es sich schaffen lässt. Ebenso wie der Baltic Fashion Catwalk, dessen teilnehmende Designer vor einem halben Jahr zu meinen absoluten Fashion-Week-Highlights zählten.

Große Markennamen sorgen für den nötigen kick-off am Mittwoch (16.1.): erst Dorothee Schumacher, dann Rena Lange und Laurèl. Nachmittags bin ich extrem neugierig auf das Label A Degree Fahrenheit, das Mercedes-Benz und das Magazin „Elle” ausgegraben haben. Bereits ihre letzten zwei Entdeckungen waren echte Publikumslieblinge!

Marcel Ostertag, Guido Maria Kretschmer, Hugo by Hugo Boss - der 17. Januar hat es wirklich in sich und wird die erste richtige Reporter-Kraftprobe. Eine schöne Entwicklung ist, finde ich, dass mittlerweile auch der Finaltag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin mitunter noch echte Highlights birgt. Wer früher abreist ist selbst Schuld. Nein, ob Issever Bahri, Irina Schrotter, Zoe Ona, Vladimir Karaleev oder Dawid Tomaszewski um 19.30 Uhr - da will ich wirklich kein Defilee am 18. Januar verpassen! Nicht auf dem offiziellen Schauenplan aber definitiv das hottest ticket in der Freitagnacht: die Michalsky StyleNite im Tempodrom. Punkt.


Generell wird in 2013 vor allem ein Blick auf die Herrenmode interessant. Denn glaubt man jüngsten Prognosen der Branche, dann ist in der menswear noch einiges an „Musik” drin. Auch die Entwicklung von mobilem fashion shopping, live streams der meisten Modenschauen im Internet und interaktive 3D-Projekte dürften experimentierfreudige und neugierige Kunden bestens bei Laune halten. I like!
Fotos: Steve McCurry/Pirelli Kalender 2013, Puma, Kilian Kerner, Mercedes-Benz

By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Catwalk-Shows im Zeichen der Schlange

Preview der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Am 10. Februar beginnt das chinesische „Jahr der Schlange”, und ich bin gespannt, wie sich dieses astrologische Phänomen wohl auf die Mode auswirkt. Denn: Im Horoskop der Schlange steht, dass sie Farben wie Rot, Gelb und Schwarz bevorzugt und weder Weiß noch Gold oder Braun leiden kann. Ein Modeherbst ohne Braun? Das wird schwierig. Spannend auch die Lieblingsblumen der Schlange: Orchidee und Kaktus. Das verheißt exotische Prints für den Sommer. Und ein letzter Stilt-Tpp an alle, die passende Accessoires und Schmuckstücke suchen: Schlangen stehen total auf Topas, Jaspis und Blutstein.

Alles Hokuspokus? Von wegen. Gleich im Februar stellt Puma eine „Year of the Snake”-Kollektion seiner Sneaker vor und auch andere Designhäuser werden sicherlich vom geschlängelten Symbol Gebrauch machen.

 
Doch da in den Ateliers natürlich längst am Sommer und Winter 2014 gewerkelt wird, dürften wir - etwa bei der am 15. Januar beginnenden Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - das eine oder andere Pferd erblicken. Ob als Druck oder Detail. Schließlich steht das nächste Jahr ganz im Zeichen des Pferdes!

Egal ob Pferdchen, Hufeisen oder Steigbügel, in Berlin erwartet uns ein erneut prall gefülltes Schauen-Programm. Puh! Während Designer Hien Le die Saison am Brandenburger Tor gleich um 10 Uhr mit seiner Mode für Herbst und Winter 2013/2014 eröffnet und die Grazerin Lena Hoschek den Mittag bestreitet, gehört der Abend ganz Kilian Kerner. Und der dürfte für seine zehnte Laufstegshow auf der MBFWB so einige Überraschungen geplant haben. Zuvor bin ich mächtig gespannt auf den Spanier Lenadro Cano, der mit skurrilen Modeskulkpturen im letzten Sommer den Designer for Tomorrow Award 2012 von Peek & Cloppenburg Düsseldorf gewann.

Der 16. Januar ist ebenfalls mehr als abwechslungsreich getaktet. Ich freue mich besonders auf den Green Showroom im Hotel Adlon, die Kollektion des Design-Trios Holy Ghost - und Lala Berlin. Auch Augustin Teboul dürften ihrem düsteren Pariser (Spitzen-)Boudoir treu bleiben. Ein Muss, wenn es sich schaffen lässt. Ebenso wie der Baltic Fashion Catwalk, dessen teilnehmende Designer vor einem halben Jahr zu meinen absoluten Fashion-Week-Highlights zählten.

Große Markennamen sorgen für den nötigen kick-off am Mittwoch (16.1.): erst Dorothee Schumacher, dann Rena Lange und Laurèl. Nachmittags bin ich extrem neugierig auf das Label A Degree Fahrenheit, das Mercedes-Benz und das Magazin „Elle” ausgegraben haben. Bereits ihre letzten zwei Entdeckungen waren echte Publikumslieblinge!

Marcel Ostertag, Guido Maria Kretschmer, Hugo by Hugo Boss - der 17. Januar hat es wirklich in sich und wird die erste richtige Reporter-Kraftprobe. Eine schöne Entwicklung ist, finde ich, dass mittlerweile auch der Finaltag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin mitunter noch echte Highlights birgt. Wer früher abreist ist selbst Schuld. Nein, ob Issever Bahri, Irina Schrotter, Zoe Ona, Vladimir Karaleev oder Dawid Tomaszewski um 19.30 Uhr - da will ich wirklich kein Defilee am 18. Januar verpassen! Nicht auf dem offiziellen Schauenplan aber definitiv das hottest ticket in der Freitagnacht: die Michalsky StyleNite im Tempodrom. Punkt.


Generell wird in 2013 vor allem ein Blick auf die Herrenmode interessant. Denn glaubt man jüngsten Prognosen der Branche, dann ist in der menswear noch einiges an „Musik” drin. Auch die Entwicklung von mobilem fashion shopping, live streams der meisten Modenschauen im Internet und interaktive 3D-Projekte dürften experimentierfreudige und neugierige Kunden bestens bei Laune halten. I like!
Fotos: Steve McCurry/Pirelli Kalender 2013, Puma, Kilian Kerner, Mercedes-Benz

By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Eat, Sleep, Dress: Meine Berlin-Tipps für Fashion Days & Nights

Tipps für einen Berlin-Besuch zu geben, ist so riskant wie Prognosen über das Wetter oder die Karrieren von „DSDS”-Kandidaten. Die meisten Hotspots sind wenige Wochen später für Insider längst no-gos und die Hipness-Karawane weitergezogen. Sicher, es gibt Evergreens wie das Borchardt für ein Schnitzel, der Departmentstore Quartier 206 zum Shoppen oder das Berghain zum Feiern. Doch das ist in etwa so originell wie Touristen den Hamburger Hafen oder das Münchner Hofbräuhaus zu empfehlen.

 
Gerade während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zählt ab 22 Uhr, an den richtigen Locations in der richtigen Gesellschaft und natürlich im richtigen, mindestens aber schrägen Outfit gesehen zu werden.

Hier nun also meine Tipps für lange Modetage und -nächte: vom Hotel mit eigener Schnapsbrennerei bis zu Vintage-Raritäten für Fashion-Kenner. Viel Spaß in Berlin!


HOTEL

Glamping
: Im Hüttenpalast (Hobrechtstr. 65/66) wird - mitten im Zimmer - in urigen Holzhütten oder Campingwagen geschlafen. Ein wilder Garten sorgt für „Auslauf”, sollte einen der Budenkoller überkommen; www.huettenpalast.de

Hangout: Das seit 2009 sehr angesagte Michelberger Hotel (Warschauer Straße 39/40) versteht sich als home away from home. Ohne steife Hotelschulen-Konformität oder frostiges Minimaldesign. Dazu Zimmer für jeden Geschmack und fast alle Budgets sowie Schnaps aus der eigenen Brennerei - und ein mehr als buntes Publikum; www.michelbergerhotel.de

Lil‘ Tel Aviv: Das Mani (Torstraße 136) verführt mit zwar kleinen, dafür exquisit ausgestatteten Zimmern - und jüdischen Tapas, die man am besten mit Freunden und Familie teilt; www.hotel-mani.com

L is for Luxury: Ende 2012 eröffnete das in New York legendäre Waldorf Astoria seine Berliner Dependance. Statt ehrwürdiger Kulisse ist der Tower in der City West eher schnörkellos. Dafür glänzt das Highend-Haus mit dem ersten deutschen Guerlain-Spa und französischer Sterne-Küche. Nett: Die (Fritz) Lang-Bar, benannt nach dem berühmten Regisseur („Metropolis”); http://waldorfastoria3.hilton.com
 


RESTAURANT

Le Cheese c‘est Chic: Ausgerechnet auf kreativ geschmolzenen Käse in rustikalen Pfännchen hat sich das La Raclette (Lausitzer Str. 34) spezialisiert. Doch auch „Hasser” des beliebten Familien-Rituals werden im Schein der Flammen aus dem offenen Kamin kulinarisch fündig; www.la-raclette.de

Still THE Place to Be: Gepflegter loungen, speisen und ungezwungen netzwerken als im Soho House (Torstr. 1) - das geht (derzeit) in Berlin gar nicht. Bei klassischem english breakfast und bester Aussicht über die Stadt fängt der Tag aber auch einfach zu schön an; www.sohohouseberlin.de

Total öko, die Curry: Wenn schon Currywurst, warum dann nicht gleich alles bio und hausgemacht?! Dachten sich die Macher von Wittys Organic Food (Wittenbergplatz 5) und überzeugen mit ihrer nachhaltigen Imbisskarte nun Touristen wie „echte” Berliner; www.wittys-berlin.de

Geschichte à la Carte: Im Turnsaal einer ehemaligen jüdischen Mädchenschule bietet das Restaurant Pauly Saal (Auguststr. 11-13) so deftig wie elegante Speisen. Samstags auch in einer koscheren Variante; http://paulysaal.com

Sweet Tooth: Wer sich zum Kreis der Cupcake- und Pie-Fans zählt, der kommt an einem Besuch in der Sophienstraße 21 nicht herum. Dort nämlich betreibt Cynthia Barcomi die US-Zuckerbäckerei Barcomis; www.barcomis.de

 

NIGHTLIFE

Trust me: Auf die Trust Bar (Torstraße 72) und ihr Konzept muss man sich einlassen. Getränke nur in ganzen Flaschen, die man mit anderen teilen muss/kann/sollte - und Toiletten, deren Wände (alle) beweglich sind ... Dennoch oder gerade deswegen ist der ehemalige Plattenladen der Renner im Nachtleben der Hauptstadt; www.trust-berlin.com

MeWOW: Der Kater Holzig (Michaelkirchstr. 23) ist mehr als ein Ort für Feier-Hungrige, denn hier wird in verschiedensten Kulturdisziplinen Party gemacht. Und das nahezu rund um die Uhr; www.katerholzig.de

TGIF!: Denn ist die Arbeitswoche vorbei, kann der Spaß losgehen. Beispielsweise im vollständig verglasten Week End Club (Alexanderstr. 7). Kein Underground-Tipp mehr, doch das macht weder dem bunt gemischten Publikum noch den Top-DJs etwas aus; www.week-end-berlin.de
Life is Live: Haben die Ohren dann mal Lust auf handgemachten Sound, beispielsweise Jazz oder die wummernden Eighties, sollte rasch das Quasimodo (Kantstr. 12a) angesteuert werden; www.quasimodo.de

 

SHOPPING


Oldies but Goldies
: Die Schaufenster des Secondhand-Ladens Made in Berlin (Neue Schönhauser Str. 19) sind der Netzhaut des Betrachters vielleicht manchmal etwas zu viel. Doch wer Vintage-Schätze sucht, ist im Innern bestens aufgehoben; www.kleidermarkt.de/html/fil-ber-schoen.html

Auferstanden: Wer glaubt, in abgelegten Kostümchen der Mutter oder dem Persianer-Ungetüm der Oma schlummere echtes Style-Potential, der pilgert in die Hackeschen Höfe. Im Atelier „Bis es mir vom Leibe fällt” (Hof 4) erhalten Fashion-Fossile dank raffiniertem Tuning eine zweite Chance; www.lisad.com/bisesmirvomleibefaellt

Der Shop der Kuratorin: Holzkohle-Bröckchen, die Wasser mineralisieren, Duftkerzen von Cire Trudon und die herrliche Pflegelinie von Susanne Kaufmann - ja, Melanie dal Canton hat definitiv ein Händchen für das Besondere. Und mit MDC Cosmetics (Knaackstr. 26) nun auch eine Heimat für ihre Beauty-Objekte; http://mdc-cosmetic.com

A Man‘s World: Bei SOTO in der Torstr. 72 müssen Männer für ihre Mode einmal nicht ins Erdgeschoss hinabsteigen. Das allein verdient Applaus. Ebenso ein Sortiment, das neben Thom Browne und Dries van Noten auch Opening Ceremony und Adam Kimmel bietet; www.sotostore.com/

WELLNESS

Putty in Your Hand: Wer Körper und Geist mal eine Pause gönnen will, der könnte sich mit einer Massage im Spirit Spa (Goethestr. 2-3) ins Leben jenseits der Catwalks zurückkneten lassen; www.spiritspa.de

The Heat is On: 26 Yogaübungen bei jenseits von 38 Grad - und das soll gut tun? Unbedingt! Letzte Zweifel können Hot-Yoga-Neulinge bei Bikram Yoga Berlin Mitte (Neue Schönhauser Str. 19) ausschwitzen; www.bikram-berlin.de

By Siems Luckwaldt /Nahtlos!

Eat, Sleep, Dress: Meine Berlin-Tipps für Fashion Days & Nights

Tipps für einen Berlin-Besuch zu geben, ist so riskant wie Prognosen über das Wetter oder die Karrieren von „DSDS”-Kandidaten. Die meisten Hotspots sind wenige Wochen später für Insider längst no-gos und die Hipness-Karawane weitergezogen. Sicher, es gibt Evergreens wie das Borchardt für ein Schnitzel, der Departmentstore Quartier 206 zum Shoppen oder das Berghain zum Feiern. Doch das ist in etwa so originell wie Touristen den Hamburger Hafen oder das Münchner Hofbräuhaus zu empfehlen.

 
Gerade während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zählt ab 22 Uhr, an den richtigen Locations in der richtigen Gesellschaft und natürlich im richtigen, mindestens aber schrägen Outfit gesehen zu werden.

Hier nun also meine Tipps für lange Modetage und -nächte: vom Hotel mit eigener Schnapsbrennerei bis zu Vintage-Raritäten für Fashion-Kenner. Viel Spaß in Berlin!


HOTEL

Glamping
: Im Hüttenpalast (Hobrechtstr. 65/66) wird - mitten im Zimmer - in urigen Holzhütten oder Campingwagen geschlafen. Ein wilder Garten sorgt für „Auslauf”, sollte einen der Budenkoller überkommen; www.huettenpalast.de

Hangout: Das seit 2009 sehr angesagte Michelberger Hotel (Warschauer Straße 39/40) versteht sich als home away from home. Ohne steife Hotelschulen-Konformität oder frostiges Minimaldesign. Dazu Zimmer für jeden Geschmack und fast alle Budgets sowie Schnaps aus der eigenen Brennerei - und ein mehr als buntes Publikum; www.michelbergerhotel.de

Lil‘ Tel Aviv: Das Mani (Torstraße 136) verführt mit zwar kleinen, dafür exquisit ausgestatteten Zimmern - und jüdischen Tapas, die man am besten mit Freunden und Familie teilt; www.hotel-mani.com

L is for Luxury: Ende 2012 eröffnete das in New York legendäre Waldorf Astoria seine Berliner Dependance. Statt ehrwürdiger Kulisse ist der Tower in der City West eher schnörkellos. Dafür glänzt das Highend-Haus mit dem ersten deutschen Guerlain-Spa und französischer Sterne-Küche. Nett: Die (Fritz) Lang-Bar, benannt nach dem berühmten Regisseur („Metropolis”); http://waldorfastoria3.hilton.com
 


RESTAURANT

Le Cheese c‘est Chic: Ausgerechnet auf kreativ geschmolzenen Käse in rustikalen Pfännchen hat sich das La Raclette (Lausitzer Str. 34) spezialisiert. Doch auch „Hasser” des beliebten Familien-Rituals werden im Schein der Flammen aus dem offenen Kamin kulinarisch fündig; www.la-raclette.de

Still THE Place to Be: Gepflegter loungen, speisen und ungezwungen netzwerken als im Soho House (Torstr. 1) - das geht (derzeit) in Berlin gar nicht. Bei klassischem english breakfast und bester Aussicht über die Stadt fängt der Tag aber auch einfach zu schön an; www.sohohouseberlin.de

Total öko, die Curry: Wenn schon Currywurst, warum dann nicht gleich alles bio und hausgemacht?! Dachten sich die Macher von Wittys Organic Food (Wittenbergplatz 5) und überzeugen mit ihrer nachhaltigen Imbisskarte nun Touristen wie „echte” Berliner; www.wittys-berlin.de

Geschichte à la Carte: Im Turnsaal einer ehemaligen jüdischen Mädchenschule bietet das Restaurant Pauly Saal (Auguststr. 11-13) so deftig wie elegante Speisen. Samstags auch in einer koscheren Variante; http://paulysaal.com

Sweet Tooth: Wer sich zum Kreis der Cupcake- und Pie-Fans zählt, der kommt an einem Besuch in der Sophienstraße 21 nicht herum. Dort nämlich betreibt Cynthia Barcomi die US-Zuckerbäckerei Barcomis; www.barcomis.de

 

NIGHTLIFE

Trust me: Auf die Trust Bar (Torstraße 72) und ihr Konzept muss man sich einlassen. Getränke nur in ganzen Flaschen, die man mit anderen teilen muss/kann/sollte - und Toiletten, deren Wände (alle) beweglich sind ... Dennoch oder gerade deswegen ist der ehemalige Plattenladen der Renner im Nachtleben der Hauptstadt; www.trust-berlin.com

MeWOW: Der Kater Holzig (Michaelkirchstr. 23) ist mehr als ein Ort für Feier-Hungrige, denn hier wird in verschiedensten Kulturdisziplinen Party gemacht. Und das nahezu rund um die Uhr; www.katerholzig.de

TGIF!: Denn ist die Arbeitswoche vorbei, kann der Spaß losgehen. Beispielsweise im vollständig verglasten Week End Club (Alexanderstr. 7). Kein Underground-Tipp mehr, doch das macht weder dem bunt gemischten Publikum noch den Top-DJs etwas aus; www.week-end-berlin.de
Life is Live: Haben die Ohren dann mal Lust auf handgemachten Sound, beispielsweise Jazz oder die wummernden Eighties, sollte rasch das Quasimodo (Kantstr. 12a) angesteuert werden; www.quasimodo.de

 

SHOPPING


Oldies but Goldies
: Die Schaufenster des Secondhand-Ladens Made in Berlin (Neue Schönhauser Str. 19) sind der Netzhaut des Betrachters vielleicht manchmal etwas zu viel. Doch wer Vintage-Schätze sucht, ist im Innern bestens aufgehoben; www.kleidermarkt.de/html/fil-ber-schoen.html

Auferstanden: Wer glaubt, in abgelegten Kostümchen der Mutter oder dem Persianer-Ungetüm der Oma schlummere echtes Style-Potential, der pilgert in die Hackeschen Höfe. Im Atelier „Bis es mir vom Leibe fällt” (Hof 4) erhalten Fashion-Fossile dank raffiniertem Tuning eine zweite Chance; www.lisad.com/bisesmirvomleibefaellt

Der Shop der Kuratorin: Holzkohle-Bröckchen, die Wasser mineralisieren, Duftkerzen von Cire Trudon und die herrliche Pflegelinie von Susanne Kaufmann - ja, Melanie dal Canton hat definitiv ein Händchen für das Besondere. Und mit MDC Cosmetics (Knaackstr. 26) nun auch eine Heimat für ihre Beauty-Objekte; http://mdc-cosmetic.com

A Man‘s World: Bei SOTO in der Torstr. 72 müssen Männer für ihre Mode einmal nicht ins Erdgeschoss hinabsteigen. Das allein verdient Applaus. Ebenso ein Sortiment, das neben Thom Browne und Dries van Noten auch Opening Ceremony und Adam Kimmel bietet; www.sotostore.com/

WELLNESS

Putty in Your Hand: Wer Körper und Geist mal eine Pause gönnen will, der könnte sich mit einer Massage im Spirit Spa (Goethestr. 2-3) ins Leben jenseits der Catwalks zurückkneten lassen; www.spiritspa.de

The Heat is On: 26 Yogaübungen bei jenseits von 38 Grad - und das soll gut tun? Unbedingt! Letzte Zweifel können Hot-Yoga-Neulinge bei Bikram Yoga Berlin Mitte (Neue Schönhauser Str. 19) ausschwitzen; www.bikram-berlin.de

By Siems Luckwaldt /Nahtlos!

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