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Paris Fashion Week 2013: Karl Lagerfelds Chanel Show

Fashion Week March 06, 2013

Foto: Getty

Am 5. März stellte Karl Lagerfeld die Chanel Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 vor. Neben Saint Laurent, Louis Vuitton und Dior zählt diese Show zu den absoluten Highlights auf der Paris Fashion Week 2013.

Designer Karl Lagerfeld präsentierte seine Show unter dem Motto „Die Welt zum greifen nah". Die Gäste wurden mit einer gigantischen Weltkugel im Grand Palais empfangen. Der Globus war gespickt mit kleinen Lampen und Chanel-Fähnchen. Raffiniert! Wie auf einer Umlaufbahn umkreisten die Models die Weltkugel. 

In der Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 arbeitete Karl Lagerfeld mit verschiedenen Farben. Die Looks reichten von klassischem Grau und Schwarz-Weiß bis zu Himbeere. Neu bei Chanel – Rock-Chic: Die Models trugen hohe Stiefel mit Ketten und Overknee-Strümpfen aus Leder. Cara Delevingne, das derzeit gefragteste Model (mittig im Foto), lief für Chanel. 

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Must Have: Chanel Tasche

Shopping News February 17, 2013


Foto: Getty

Der zeitlose Klassiker von Chanel 2.55 ist ein kleines Täschchen mit Steppmuster und Gold- oder Silberkette. Bei der Chanel Frühjahr/Sommer 2013 Show in Paris schickte Modedesigner Karl Lagerfeld eine neue Variante dieses Luxusmodells über den Laufsteg: eine übergroße Tasche im Hula-Hoop-Reifen-Look. Die XXL-Tasche zog alle Blicke auf sich und wurde über Social-Media-Kanäle wie Twitter kräftig getweetet. Das Accessoire sieht auf den ersten Blick ziemlich unpraktisch aus, soll aber laut Karl Lagerfeld tatsächlich alltagstauglich sein und als Strand-Tasche dienen. Der Modezar Karl Lagerfeld versteht es bestens, mit immer neuen Ideen diesen schönen Klassiker erfolgreich in Szene zu setzen. Dadurch entsteht ein Mix aus Tradition, Moderne und Zeitlosigkeit. In ein paar Wochen präsentiert das Luxus-Modehaus Chanel seine Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 auf der Paris Fashion Week 2013. Wir sind gespannt auf die neuesten Taschenkreationen von Chanel und werden hier davon berichten! Eine Chanel-Tasche ist immer eine Investition wert, da sie nie an Wert verliert – im Gegenteil!



Foto: Getty

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This Month in Style - 2013: Ready, Set, Fashion

This Month in Style January 29, 2013

Fashion Week in Berlin, Männerschauen in Mailand, Haute Couture in Paris und eine neue (alte) First Fashion Lady in den USA - das frische Jahr 2013 läuft modisch gesehen bereits auf Hochtouren. Also fasten your seatbelts, wir starten in einen rasanten Januar-Rückblick auf This Month in Style.

Schöner Sneaker Shoppen

Puh, Fashion Stores müssen sich so langsam wirklich ranhalten, um uns Kunden nicht komplett ans world wide web zu verlieren. Das hat auch Turnschuh-Gigant Adidas begriffen und testete jüngst in London Touchscreens, auf denen man sofort sehen kann wie ein bestimmtes Modell funktioniert, welcher Top-Athlet dafür wirbt, welche Farben und Größen auf Lager sind und vieles mehr. Ergebnis: Der Test-Laden verkaufte in zwei Wochen mehr Sneaker als drei Filialen ohne Touchscreen in sechs Wochen. Macht euch also bereit für eine wahre Bildschirmlawine in euren liebsten Boutiquen.

Fendi-Fontäne

Nachdem sich Tod‘s-Boss Diego della Valle finanziell großzügig an der Renovierung des Kolosseums in Rom beteiligt, zieht eine weitere italienische Marke nach. Ganze vier Jahre lang will Fendi viele der zerbröselnden antiken Springbrunnen in Rom zu restaurieren helfen. Den Anfang macht der berühmte Trevi-Brunnen. Fendi-Designer Karl Lagerfeld wird zudem mit der Kamera die Schönheit der bekannten und versteckten Fontänen für einen Bildband einfangen. Höhepunkt ist schließlich 2015 eine Modenschau vor dem Trevi-Brunnen, pünktlich zum 90. Fendi-Jubiläum. Bravo!

Helden in Strumpfhosen

Macht euch bereit für ein neues Trendwort, liebe Männer: „mantyhose”. Angelehnt an das englische Wort für Damenstrumpfhosen - „pantyhose” - sind die hautengen fashion pieces ein echter Wachstumsmarkt: Hersteller Emilio Cavallini (oben) beispielsweise steigerte den Umsatz mit den unisex tights von 2011 auf 2012 um satte 30 Prozent. Und auch die deutsche Firma Medi freut sich über die wachsende Beliebtheit ihrer teils formenden, teils komprimierenden Fashion-Linie ITEM m6 (unten). Vor allem bei um ihre Venengesundheit besorgten Business-Reisenden. Dank Hightech-Fasern und attraktiven Mustern sind die einstigen Stützstrümpfe also im Mode-Mainstream angelangt.

Kirkwood for Men

„Nicht ohne Nicholas”, betonen Sarah Jessica Parker, Sienna Miller und Michelle Williams, wenn ihr Stylist sich um die Highheels für ein Event kümmert. Und wie die drei sind viele Stars und Sternchen in Hollywood und Europa den originellen Schuhdesigns des Briten Nicholas Kirkwood hoffnungslos verfallen. Nachdem er die Damenwelt um den Finger gewickelt hat, sind nun die Männer dran. Doch keine Angst, nach den Strumpfhosen von eben folgen nun keine Pumps for him, sondern sechs klassische Herrenschuhformen - vom Budapester über den Smoking-Slipper bis zum businesstauglichen Sneaker. Der Style: „Mein perfekter Kunde ist Jamie Hince, der Guitarist von The Kills”, sagt Kirkwood. Das erklärt dann auch den Spät-Punk-Look seiner Modelle, die sich Farben und Dessins aus den späten 1970ern und frühen Eighties leihen. Der Preis für die in Italien gefertigten Edeltreter: ab 520 US-Dollar.

Quo Vadis, Couture?

In jeder Saison die gleiche Diskussion: Ist Haute Couture nun ein wichtiges Kulturgut, das es unter allen Umständen zu erhalten gilt, oder ein staubiges Relikt längst vergangener Glanzzeiten der Mode? Und wie immer fällt die Antwort vage aus: Jein. Also lassen wir das und schauen rasch auf die Pariser Haute-Couture-Kreationen für den Sommer 2013. Der Schneematsch setzte den aufwändig austaffierten Branchenstars in der front row mächtig zu, Taxis waren auch so gut wie nie zu bekommen. Dafür entschädigten die Laufstegschauen in der französischen Hauptstadt. Die teilen sich übrigens stets in zwei Gruppen: die großen Modehäuser in der einen und die renommierten Einzelkämpfer sowie kleinere player in der anderen.

Die wichtigsten Kollektionen im Schnelldurchlauf: Bei Chanel gelang es Karl Lagerfeld abermals, das Heute mit Cocos Erbe zu verbinden. Einige seiner Abendkleider, stark beeinflusst von den 30er und 50er Jahren, entstanden in über 2000 Stunden (!) Handarbeit.

 

Das Können von Jean Paul Gaultier (60) wurde in seiner langen Karriere oft unterschätzt. Vielleicht, weil dem Designer oft die spektakuläre Show und extravagante Schnitte (Männerrock!) wichtiger zu sein scheinen, als das Zelebrieren des Modehandwerks. Doch seine von exotischen Ländern wie Indien inspirierte Couture ließ keinen Zweifel daran, dass Gaultier zu den ganz Großen seiner Zunft gehört!

 

Für Dior bewies der Belgier Raf Simons, dass er ein Gespür für die Trends der Straße hat und dieses Wissen in eine frische, klare, modernisierte Couture-Mode umsetzen kann. Kritiker warnten allerdings, der Unterschied zur Prêt-à-Porter von Dior sollte deutlicher betont werden.

Noch gar nicht so lange ist Giorgio Armani mit seiner Haute-Couture-Linie Armani Privé in Paris dabei - und doch reißen sich Filmschönheiten in aller Welt darum, eine seiner Schöpfungen über den roten Teppich zu tragen. Und für glamourösen Nachschub sorgte Maestro Armani: ob Hosenanzüge, deren Westen rückenlos ausgeführt waren, oder die intensiven Farben und Muster. Glänzend, opulent, einfach Armani at his best.

P.S. Der heißeste Gossip am Laufsteg in Paris: Der von Dior geschasste Designer John Galliano wird mit US-Robenkönig Oscar de la Renta zusammenarbeiten. Ob als Creative Director oder bloß Hospitant ist noch unklar.

Handbag-Überholspur

Golden Lane heißt das neue Accessoire-Label von Chris Liu und Tibor Matyas - und ich empfehle euch dringend, ihre von bekannten Londoner Stadtteilen inspirierten Taschen-Kreationen auf eure wishlist zu setzen. Praktisch: Alle Modelle von Golden Lane verfügen über zwei separate Fächer und machen das Organisieren eures stuff so kinderleicht. Und auch für Männer haben die zwei Designer eine eigene Linie parat: Chris & Tibor tauften sie ihre markante Kollektion für Kerle. Extrem nice! Momentan gibt‘s die Handtaschen von Golden Lane bei Barneys New York, Luisaviaroma und Shopbop.

Vive La Vanity France

Das Magazin „Vanity Fair” bekommt im Juli eine französische Schwester. Und die wird ganz schön teuer: Immerhin 15 Millionen Euro lässt sich der US-Verlag Condé Nast („Vogue”, „GQ”) die Geburt kosten. Ich hoffe, dass es dem Pariser Ableger besser ergeht als dem deutschen „Vanity”-Versuch ...

Bloß nicht 0815

Nachdem United Colors of Benetton 2011 Staatsmännern Knutschflecken verpasste und im letzten Jahr den „Arbeitslosen des Jahres” wählte, geht es in der neuen Kampagne fast brav zu. Aber auch nur fast. Benetton ist schließlich Benetton. Diesmal sind es mehr oder weniger bekannte Models, die ihr Gesicht von Fotograf Giulio Rustichelli ablichten ließen. Darunter Alek Wek, die sich für Flüchtlinge einsetzt. Das Transsexuelle Model Lea T aus Brasilien. Die Tunesierin Hanaa Ben Abdesslem, eines der seltenen muslimischen Models in der Industrie. Aus Deutschland ist Mario Galla mit dabei, der trotz Beinprothese Catwalk-Erfolge feiert. So lief Galla beispielsweise 2012 für Designer Michael Michalsky - in Shorts. Außerdem sind auf Plakaten zu sehen: Elettra Wiedemann, Tochter von Isabella-Rosselini, und Kiera Chaplin. I like!

Tell Us Teller

Das Schlusswort meiner Kolumne überlasse ich diesmal nur zu gern Star-Fotograf Juergen Teller. Der antwortete kürzlich auf die Frage des Magazins „AnOther” worauf er in seiner Arbeit stolz sei: „Wenn ich eine Idee habe, sie umsetze und das Ergebnis mag.” Wie bei diesem Foto mit dem Namen „Mother with Crocodile, Bubenreuth, Germany 2002” ...

In diesem Sinne wünsche ich euch funtastische vier Wochen bis zur nächsten Folge von This Month in Style. Stay stylish!

P.S. Wenn ihr mehr über die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin erfahren möchtet, dann empfehle ich euch meine Reports für die offizielle App der Modewoche. Klickt euch einfach durch Tag 1, Tag 2, Tag 3 und Tag 4.

Fotos: Adidas, Benoit Peverelli/Chanel, Chanel, Dior, Emilio Cavallini, Fendi, Golden Lane, ITEM m6, Juergen Teller, United Colors of Benetton

By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Haute Couture Shows in Paris

Fashion News January 24, 2013

Foto: Getty

Hollywoods Fashionliebhaber wie Jessica Alba, Salma Hayek und Dita von Teese gaben sich in Paris die Ehre, um die Haute Couture Shows bei der Fashion Week Paris zu sehen.

Highlights waren unter anderem die Christian Dior Show von Raf Simons, bei dem die Models Satinkleider und Hosenanzüge mit Blumenmustern trugen, farblich sowohl nude als auch in krachigem Orange, Rosa und Limettengrün. Kennen wir die Orange-Rosa-Kombi nicht schon von der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin letzte Woche?

Iris van Herpen mit ihren ausgefallenen Looks war ein weiteres Highlight - dieses Jahr zeigte sie unter dem Thema "Elektrizität" viel Metall und Stachelapplikationen, die aussahen, als wären sie elektrisch aufgeladen. Auch Alexis Mabille begeisterte uns mit  barockinspirierten Kleidern, zu denen die Models passend silbrig-graues Haar trugen. Klick dich durch unsere Galerie für die  besten Oufits von der Paris Haut Couture Fashion Week SS'13!

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This Month in Style - Der große Fashion-Jahresrückblick 2012

This Month in Style December 18, 2012

Geht das nur mir so oder war 2012 wirklich ein ziemlich seltsames Mode-Jahr? Irgendwo zwischen frenetischem Jubel, Hightech-Innovationen und totaler Verwirrung. Damit im Fashion-Jenseits niemand beim Smalltalk patzt - schließlich ist laut den Mayas bald last season - lest ihr auf This Month in Style jetzt, was die kunterbunte Branche in den vergangenen zwölf Monaten in Atem hielt. Also: Auf die High-Heels, fertig, los!

JANUAR

Schuh-Magier Christian Louboutin sorgt für hohe Hacken beim Nackedei-Kult „Crazy Horse” in Paris. Und setzt sich natürlich gleich selbst mit den sündigen Damen in Szene. Einmal aussetzen will dagegen das Label Emanuel Ungaro - und zwar die Frühjahrs- und gleich auch die Herbstkollektion 2012. Auch Phoebe Philo lässt den Céline-Laufsteg einpacken und ist stattdessen - hochschwanger - bei einer kleinen Präsentation ihrer Mode anwesend. Großes Kino dagegen bei Chanel, gleich einen ganzen Passagierjet müssen die Dekorateure für die Couture-Show ins Grand Palais verfrachten. Weniger Glückt hat Lagerfelds Kollege Jean Paul Gaultier: Seine von der verstorbenen Amy Winehouse inspirierten Kleider fallen als „geschmacklos” und „zu früh” durch.

FEBRUAR

Anna Wintour sammelt so fleißig wie kaum jemand Wahlkampfspenden für Barack Obama. Kein Wunder also, dass es im Dezember kurzzeitig Gerüchte gibt, Wintour würde als US-Botschafterin nach Paris gehen. Akzent-„Britin” Madonna turnt in Givenchy durch die halftime show beim Super Bowl. Kein Skandal, kein hysterischer Jubel. Nur neidvolle bis mitleidige Blicke auf die freigehungerten Sehnen an ihren Mucki-Ärmchen. Drei Supermodels (Bündchen, Harlow, Kurkova) leistet sich erstmals Design-Liebling Alexander Wang, für den das Jahresende noch eine verfrühte Bescherung bereithalten sollte ...

MÄRZ

Zehn Jahre Alber Elbaz bei Lanvin - das musste gefeiert werden. Animierte Ehren folgten im Winter vor den Fenstern von Barneys. Gigantomanie ist seit einigen Saisons Trumpf in Paris: Hob Chanel im Flugzeug ab, stampfte bei Louis Vuitton wenigstens eine Lokomotive in den Cour Carrée du Louvre. Ob Marc Jacobs früher eine Märklin-Eisenbahn hatte und so ein Traum wahr wurde? Derek Lam und Tod‘s trennen sich nach sechs mehr oder minder erfolgreichen Jahren, kein Zufall also, dass Lam sich wenige Monate später sein eigenes Label aus der Hand von Finanzinvestoren freikauft. Dolce & Gabbana verklagen eine Modeschmuck-Boutique in Kapstadt namens „Dolce & Banana” - und dürfen sich (Karma!) dafür nun selbst in Italien vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung im großen Stil.

APRIL

Whatever happend to Carine Roitfeld? Die Ex-Chefin der französichen „Vogue” zog es zurück zum Kiosk, am 9.4. erschien die erste Ausgabe von „CR Fashion Book”, dass man eher „Carine & Friends” hätte nennen sollen. Monate vor ihrem 70. Geburtstag meldet das New Yorker Mode-Urgestein Betsey Johnson Bankrott an. Für sie nach mageren Jahren vielleicht eine Befreiung, für rund 350 Angestellte eine Katastrophe.

MAI

Wir feiern 75 Jahre Ray-Ban und freuen uns auf die Sondermodelle von Aviator und Co., Währenddessen fällt das 30. Guess-Jubiläum dank 4,7 Millionen Dollar Strafzahlung an Gucci - Streit um das Doppel-G-Logo - etwas nüchterner aus. Dass bei den Festivitäten allerdings „It‘s my party and I cry if I want to” gespielt wurde, ist wohl bloß gossip.

JUNI

Jetzt ist es raus: H&M und Maison Martin Margiela tüfteln an einer gemeinsamen Kollektion - und bei etlichen Modeprofis keimen spätestens jetzt Zweifel, ob das Konzept „Zwei Welten kollidieren” bei moderatem Preis der Marke und den Kunden noch viel zu bieten hat. Wer noch unsicher ist, darf später im Jahr nachschlagen unter „Dello Russo, Anna”. In den USA heißt es dagegen: Shoes are the new black! Als erstes Mega-Kaufhaus stockt Saks Fifth Avenue die achte Etage zum Schuh-Tempoel auf, Barneys New York legt nur einen Monat darauf mit einer gigantischen Fläche nach nach und im Spätsommer verkündet Macy‘s am Herald Square, man besäße nun „the world‘s largest shoe floor”. Von mir aus. Kopfschütteln dagegen in Paris, wo Hedi Slimane bei seiner Frischzellenkur für Yves Saint Laurent auch vor dem Namen der Marke keinen Halt macht: Saint Laurent (mit einem kleinen „Paris” dazu und gern auch „by Hedi Slimane”) heißt das Haus nun, während die erfolgreichen Beauty-Produkte weiterhin YSL heißen dürfen. Weniger Firlefanz und ego tripping und mehr Design-Substanz bitte, Monsieur Slimane. Mit dem Tod von Nora Ephron („Schlaflos in Seattle”, Julie & Julia”) ist unsere Film- und Popkultur dann plötzlich um die Königin der gefühlvollen bis spitzen Pointe ärmer. Gar nicht lustig!

JULI

Von wegen Sommerloch, es geht weiterhin rund. Raf Simons präsentiert die erste Couture-Kollektion für Christian Dior und erntet Wohlwollen bis vorsichtige Begeisterung. Christian Louboutin meldet sich familienfreundlich zurück und fertigt für Disneys „Cinderalla” ein paar 12-Zentimeter-Schühchen, die sicherlich keine Trägerin verliert. Düster wird‘s mit Lady Gagas neuem Duft „Fame”, der als schwarzes Duftwasser im Flakon wabert und bei Luftkontakt glasklar wird. Glasklar auch, dass die Athlethen-Uniformen, die Ralph Lauren für das Olympia-Team der USA (ausgerechnet) in China gefertigt wurden. Please!

AUGUST

Ein Paradiesvogel, der Mode atmete, bricht zum letzten Flug auf - die Journalistin Anna Piaggi stirbt in Mailand. In Manhattan startet Designer Narciso Rodriguez derweil seinen Nebenjob bei Banana Republic, eine Marke, die stilistisch jede Hilfe gebrauchen kann. Mächtiger als Anna Wintour ist, glaubt man dem Wirtschaftsmagazin „Forbes” gerade Diane von Fürstenberg. Und die beiden Ikonen trennen sogar satte 18 Listenplätze. Nochmal Disney, nochmal Barneys New York und auch Alber Elbaz ist wieder dabei, denn der putzige Zeichentrickfilm von Minnie Mouse bei den Modenschauen von Paris vereint nahezu alle Größen des Business. Mal mehr, mal weniger nachsichtig gezeichnet ...

SEPTEMBER

Stefano Pilati taucht bei Ermenegildo Zegna wieder auf, die „Baguette Bag” von Fendifeiert fulminante 15 Jahre als It Bag, bei Alexander Wang leuchten die Kleider und DvF modelt eine Datenbrille von Google. Wow, was für ein September! Das Personalkarussel dreht sich derweil weiter, denn während Rebekka Bay (Ex-H&M) bei Gap unterschreibt, kehrt Jil Sander nach acht Jahren mit einer Frauenkollektion zurück, die alle Fans ihres Styles erneut vor Augen führt, warum Sander einfach Sander ist.

OKTOBER

60 Jahre Fred Perry, 90 Jahre Akris - die Tortenbäcker kommen in 2012 ohne Überstunden nicht mehr aus. Keine Schlagsahne sondern endlich (noch mehr) Kasse machen will Countrypop-Sternchen Taylor Swift, die ihrem neuen Album „Red” (lustig, auch Ne-yo entschied sich für „R.E.D.” als Titel seines neuen longplayers ...) gleich Sneaker von Keds folgen lässt. Für Sexappeal im Herbst sorgen, natürlich, die Schwestern Penélope und Mónica Cruz mit einer (erschwinglichen) Unterwäsche-Linie  für Agent Provocateur.

NOVEMBER

Die Pariser Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern und jetzt darf man auch drüber sprechen: Balenciaga und Designer Nicolas Ghesquière gehen nach 15 wahnsinnig erfolgreichen Jahren getrennte Wege. Und im „gegenseitigen Einvernehmen” ist diese Scheidung nicht vollzogen worden, da sind sich Insider schnell sicher. Anyway, mit Alexander Wang wurde zumindest ein für uns Journalisten spannender Nachfolger verpflichtet. Auch Christopher Kane muss ein braunes Kisterl packen, denn für Versus hat Donatella Versace zukünftig ganz andere, digitalere Pläne. Ende November meldet sich Yoko Ono - umtriebigste Showbiz-Witwe der Neuzeit - zurück und zwar mit 18 Herren-Designs für Opening Ceremony. Als Inspiration nutzte sie einige Zeichnungen, die sie 1969 für John Lennon machte. Wie aus dem Gekritzel Mode werden soll, dabei wünschen wir ihrem Team viel Glück.

DEZEMBER

Im Dezember halten wir einmal kurz inne und erinnern uns an drei Zitate von Fashion-Größen, die - da bin ich mir sicher - auch in 2013 gelten werden.

„The most important thing is to know what you’re good at. In any creative field, if it already exists, nobody needs it.” (Calvin Klein)

„Accessories are like vitamins to fashion — as such, you should use them liberally.” (Anna Dello Russo)

„I’d like to dress the Queen. She can handle anything. Maybe in black with a little leather, a little rock ’n’ roll.” (Donatella Versace)

Credits: Christian Louboutin, Givenchy,CR Fashion Book, Ray-Ban, H&M, Coty Inc., Barneys New York/Walt Disney, Keds, Yoko Ono/Opening Ceremony.

By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Ausstellung: "The Little Black Jacket" in Berlin

Fashion News November 26, 2012

Willkommen in Berlin: Die um die Welt tourende Chanel-Ausstellung "The Little Black Jacket" von Karl Lagerfeld und Carine Roitfeld ist endlich in Berlin angekommen!

Die Ausstellung ist eine Hommage an "das kleine Schwarze" von Coco Chanel und präsentiert rund 113 Fotografien von internationalen Stars wie Laetitia Casta, Georgia-May Jagger und Kirsten Dunst.

Bis 14. Dezember 2012 bekommt ihr die Möglichkeit die beliebte Ausstellung um U3 Bahnhof und Tunnel unter dem Potsdamer Platz zu besuchen.

Chanel's ikonische Jacke scheint immer noch zu rocken!

23. November 2012 – 14. Dezember 2012

Montag – Mittwoch, Freitag 11-19 Uhr
Donnerstag 11-22 Uhr
Samstag – Sonntag 11-20 Uhr

U3 Bahnhof & Tunnel
Potsdamer Platz 1 (Eingang Leipziger Platz), Berlin.

Ausstellung: The Little Black Jacket

Fashion News June 08, 2012

Von dem berühmten kleinen Schwarzen im Kleiderschrank zur "The Little Black Jacket: Chanel’s Classic Revisited" Fotoausstellung. Gestern eröffnete Karl Lagerfeld zusammen mit der ehemaligen Chefredakteurin Vogue Paris Carine Roitfeld in New York Swiss Institute die gemeinsame Ausstellung zum Chanel-Bildband. Dieser widmet sich, wie der Name schon verrät dem Klassiker unter den Jacken, der schwarzen Chanel Jacke, in Szene gesetzt von Stars wie Claudia Schiffer, Sarah Jessica Parker, Alexa Chung und Elizabeth Olsen.

Unter den gestrigen Partygästen befand sich unter anderem Poppy Delevigne, Chanel-Model Freja Beha und Stylistin Caroline Sieber. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juni 2012 in New York zu bewundern, bevor diese weiter nach Taipeh, China zieht. Ob es in Taipeh ebenso stylisch wie in New York zugehen wird, muss sich noch herausstellen. Interessant ist auch das die nächste Ausstellungs-Station nach China noch nicht bekannt gegeben ist, wir sind gespannt wo die Chanel-Reise noch hinführen wird.... 

Quelle: Getty Images

Der Look des Tages von User Iluha Bentley

Shopping News April 07, 2011

Endlich einmal wieder ein Abend mit den Jungs. Iluha schlüpft frisch geduscht in seine neuen Jeans (G-star), streift sich ein schwarzes T-Shirt über und fühlte sich sofort wie der Boss. Ein Blick auf die Uhr verrät ihm, dass er spät dran war. Er springt in seine Schuhe (Lacoste) und bewundert dabei seinen gekonnten Hüpftschwung im Spiegel. Nicht schlecht, aber die Hose rutscht. Schnell kramt Iluha einen Gürtel aus der Schublade und stürmt zur Tür. Er hält noch einmal inne - Jacke oder nicht Jacke, das ist hier die Frage. Die Tage sind zwar schon warm, doch nachts kühlt es ganz schön ab. Er angelt sich eine schwarze Strickjacke (Karl Lagerfeld) von der Gaderobe, als ihm ein Gedanke kommt. Schnell zurück ins Schlafzimmer und ein zweites T-Shirt (Fred Perry) einpacken. Man(n) weiß ja nie wo die Nacht endet!

 

 

Fashion Week Paris 2011 // Ton in Ton bei CHANEL

Fashion Week January 27, 2011

Bambi 2010

Star News November 15, 2010

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