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Tag Drei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Unser Gastblogger Siems von Nahtlos war wieder live dabei

Fashion Week January 20, 2012

Tag 3 beginnt beim Frühstück mit ein wenig Gossip, schließlich war gestern bei der Show von Guido Maria Kretschmer ein bizarres Potpourri deutscher C-Prominenz anwesend. Das muss bei einem Glas Latte erst einmal genüsslich ausdiskutiert werden. Hat Society-Tochter Chiara Ohoven wieder was machen lassen? Wieso erschien Designer Harald Glööckler im Dirigenten-Frack zum Mega-Iro? Und habt ihr gesehen, wie Jenny Elvers-Elbertzhagen Coiffeur-Legende Udo Walz mit genervtem Augenrollen beibrachte, wie man Fotos mit dem iPhoen macht? Hach, wat schön.
Die Mode von Guido Maria Kretschmer, kurz GMK, war inspiriert von der Mongolei, davon zeugte das verarbeitete schwarze Fell, das an die Bergrinder namens Yak erinnerte. Das Make-up? Hm, japanische Kabuki-Oper? Silbern abgedecktes Gesicht, aufgemalte eckige Brauen, lackrote Lippen. Auf Kretschmers Promi-Roben braucht derweil auch im kommenden Winter kein A- oder C-Promi zu verzichten, davon folgten so einige in einer Kollektion, der stilistisch bisweilen der rote Faden fehlte.

Während Shootingstar Hien Le im Studio-Bereich seine Kollektion ganz ohne Catwalk präsentierte, planten viele Besucher bereits ihr Berliner Nightlife. Der versiegte Regen erleichterte das ungemein.

Die Dämmerung hat die Stadt noch im Griff, als ich an Tag 3 meinen Reporter-Rucksack packe. IPhone, iPad und Aufnahmegerät für Interviews strotzen vor Akku-Energie, die Einladungskarten sind sortiert, der Journalisten-Ausweis für das Fashion-Week-Zelt baumelt wieder um meinen Hals. Auf geht's!


Lessja Verlingieri zeigte die Show ihres Labels Lever Couture im Soho Haus, Berlins entspanntem Hotspot (nur für Mitglieder) unweit des Alexanderplatzes. Startete ihre Show mit reduzierten Kleidern in elegantem Schwarz, Grau und leuchtendem Rot, ohne einen überflüssigen Millimeter Stoff, verfiel sie im Finale leider erneut in exzessive Haute-Couture-Manirismen. Tenor: Erst wenn eine Robe nicht mehr manövrierfähig ist, ist sie perfekt. Schade.

Der Rückweg geriet zur kleinen Tortur, nirgends ein aufnahmebereites Taxi. Mit einem Blogger-Kollegen hetzten wir bis zum Alex, wo man uns endlich einsteigen ließ.

So entgingen uns nur die ersten Outfits der Show von Patrick Mohr, ein Designer, der mit bizarr-verstörenden Performance-Spektakeln begann, als "Schreck der Fashion Week" so zu sagen, und nun eine ausgereifte, komplett tragbare Streetwear-Kollektion präsentierte, durch die sich sein dreieckiges Label-Symbol als Muster zog. Neu bei Mohr: reichlich Strick!


Vor der Show von Presse-Liebling Kilian Kerner spielte sich Sänger und Herzensbrecher Mads Langer bereits warm, Live-Musik gehört seit seinem Zelt-Debüt als fester Bestandteil in jede Kerner-Show. Und das ist auch gut so. Wollanzüge und -mäntel haben selten lauter "Kauf mich!" gerufen, die Hosenschnitte waren gewohnt präzise und knackig. Einzig auf einige glitzernde Showpieces hätte man verzichten können.

Rasch auf eine wärmende heiße Schokolade durch das Regenwetter ins Hotel Adlon, dann kurz Backstage einen Blick auf Vladimir Karaleevs Mode geworfen. Nach seiner Show rauschen alle zum Umziehen in ihre Hotels, aufrüschen für die Michalsky StyleNight im Tempodrom, in deren Rahmen auch die Kollektionen der Labels C'est tout und Roeckl zu sehen sein werden.

Wir lesen uns morgen ...

Mary Scherpe von Stil in Berlin blickt auf den zweiten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zurück

Fashion Week January 20, 2012


Ich kehre gerade von zwölf Stunden Modemarathon aus dem Zelt zurück - heute war der für mich geschäftigste Tag. Ich startete mit der Schau des Labels Schumacher, deren tragbare Mode und laute Musik mich langsam aus dem Halbschlaf rissen.

In der Mischung von schwerem Strick und Lurexstoffen, Oversized Pullovern mit engen Glitzerleggins lag dieses Mal der für mich interessanteste Schwerpunkt der Mannheimer.

Dorothee Schumacher genoss den Applaus am Ende der Schau sichtlich, die Selbst-inszenierung der Designer unterscheidet sich dabei deutlich - einige stecken nur kurz den Kopf hinter den Kulissen hervor, andere wiederum laufen zusammen mit den Modellen den Laufsteg herunter. Es ist jedes Mal spannend, wie die Entscheidung ausfallen wird.

Von da ging es für mich hinter die Kulissen der Modemaschine zum Label Kaviar Gauche, die ihre Brautkollektion zeigten. Aufwendige Verzierungen mit großen, geschichteten Steinen kehren in den fast ausschließlich weißen Kleidern immer wieder.

Genauso wieder der plissierte, transparente Rock, den ich für meinen Geschmack schon zu häufig gesehen habe.

Mit den aufwendigen Entwürfen assoziierte ich sofort eine Braut, die an ihrem Hochzeitstag am liebsten eine ätherische Göttin sein will - keine schlechte Vorstellung, wenn man diese wie Kaviar Gauche mit metallenen Gürteln und scharf geschnittenen Blazern wieder auf den Boden der Tatsachen holt.


Geschwind fuhr ich danach zur Gemäldegalerie am Kulturforum, in dessen Wandelhalle die Schau von Hugo Boss statt fand, die stets eine der aufwendigsten und professionellsten ist.

Auch wenn die zackigen Entwürfe für Frauen selten meinen Nerv trafen, überzeugte mich doch die Männerkollektion.

Hugo Boss greift gern auf die weltbekanntesten Modelle zurück und so wurde die Schau von Karlie Kloss eröffnet, die sofort allen zeigte, wie man zu laufen hat.

Nach einem kurzen Abstecher auf die wunderbar dekorierte Messe SEEK auf dem Gelände der Premium ging es für mich zurück zum Zelt zur Präsentation von Sissi Goetze.

Deren strenge Männermode wurde im Studio an stillstehenden Modellen gezeigt.

Den Abschluss meines Tages bildete die Schau von Hien Le, dessen Entwürfe ich nun endlich fertig gestellt und gestylt sah.


Das Zelt ist leer, die Schauen vorbei. Nach so vielen Stunden voller neuer Eindrücke, neuer Entwürfe und Entdeckungen heißt es für mich nun erstmal Gute Nacht! Morgen ist ein neuer Tag, an dem nun auch endlich Vladimir Karaleev seine neue Kollektion zeigen wird!


Mary Scherpe berichtet von ihrem ersten Tag auf der Fashion Week

Fashion Week January 19, 2012


Gestern begann für mich die Fashion Week mit einem Präsent von Schumacher - die Einladung kam in einem kleinen Schmuckkästchen per Bote in mein Haus. Die Schau ist heute 10:00 - ich bin gespannt!

Es ging weiter mit der Präsentation von Augustin Teboul in der KOW Galerie in der Brunnenstraße - Annelie Augustin und Odély Teboul inszenierten ihre dramatischen Entwürfe in einer theatralischen Installation mit der Schauspielerin Ariane Andereggen anhand des "Fadens der Ariadne" (der Theseus den Weg aus dem Labyrinth des Minotauros zeigte). Bei Augustin Teboul geht es weniger um einzelne Fäden, als um große Stoff- und Verzierungsexperimente, die sich an der Ästhetik des Fin de Siècle orientieren. Während die Schnitte dabei recht schlicht bleiben, gibt es um so mehr Dekoration mit Perlen.


Das totale Kontrastprogramm gab es danach bei MADE am Alexanderplatz mit der Schau von Wood Wood, dem dänischen Sportswearlabel, das seit Jahren seinen Store in Mitte hat und damit den Berliner Straßenstil entscheidend beeinflusste.

Gestern zeigten sie eine Mischung aus spiessigen Stoffen mit sportlichen Schnitten (gesteppte Bomberjacken, oversized Mäntel aus englischem Karo), von den Frauen durchweg getragen mit gummistiefeligen Reiterstiefeln.

Mich führte es danach nach Kreuzberg zu der Präsentation des Labels Reality Studio von Svenja Specht im Voo Store (in dem wir am Tag zuvor noch unseren Shop in Shop mit zwanzig erlesenen Lieblingsprodukten eröffneten - die auch noch bis zum 28. Januar dort zu sehen sind). Svenja bedient sich gern in allen Kulturen für ihre Entwürfe, die neue Kollektion führt das in noch konsequenterer Weise vor. Zur Musik einer kleinen türkischen Kappelle schritten die Modelle, eingehüllt in viele Lagen Stoff auf ein Podest um dort zu verharren.

Das Styling war radikal, an einigen Ecken eventuell auch zu viel. Jedoch finde ich es gut und richtig, wenn man sich bei der Präsentation etwas traut, gerade auch bei Modepräsentationen. Ich verließ Kreuzberg schnell nach der Präsentation um wieder nach Mitte zu düsen, um mir beim Vogue Cocktail den ersten Champagner des Tages zu gönnen.

Tag Eins: Der Tagesreport unseres Gastbloggers Siems von Nahtlos

Fashion Week January 18, 2012

Der erste Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin - und man kann bereits eines feststellen: Weder den Modenachwuchs noch die in die Hauptstadt gereisten oder hier beheimateten Modeblogger kann man auch nur eine Sekunde beim Nichtstun ertappen.

Während junge Designer wie Alexandra Kiesel (Gewinnerin des Designer for Tomorrow Award von Peek & Cloppenburg Düsseldorf) oder die Mädels hinter dem Label Majaco ihren Catwalk-Debüts entgegenfiebern, letzte Showdetails abstimmen, die eine oder andere Naht versetzen und Models zum hastigen Fitting bitten, wird in jeder Ecke der kleinen Zeltstadt am Brandenburger Tor auf Smartphones, Laptoptastaturen und iPad-Bildschirme eingedroschen. Gefacebooked, getwittert, getumblrt, Schnappschüsse und Kollektionsbesprechungen durch die Datennetze gejagt. Würde man die unermüdliche Energie von Designern wie Bloggern irgendwo bündeln können, Berlin könnte bis zum Wochenende die Atomkraftwerke abschalten und einzig auf Modeleidenschaft als Power-Quelle setzen.


Doch der Reihe nach. Designer Brian Rennie war bester Laune, als ich ihn gestern bei der Anprobe mit Topmodel Franziska Knuppe im Hotel de Rome traf. Weniger Disco als bei der Basler-Show im Juli 2011, dafür mehr Glamour im Stile der Mannequin-Ikonen der Neunziger, deren Nachnamen noch heute den Puls von Fotografen und Fashionistas beschleunigen: Evangelista, Campbell, Seymour ... Das versprach der gebürtige Schotte, der zwölf Jahre lang für Escada filmreife Modemomente schuf.

Der Morgen von Tag 1 begann dann mit ordentlicher Promidichte - bei Escada Sport: Mirja Dumont, Ex-Boxer Axel Schulz, Topmodel Lena Gerke, Event-Queen Ira von Hardenberg, Aktrice Dennenesh Zoudé, InStyle-Chefin Annette Weber in einem erstaunlich coolen Yeti-beim-Après-Ski-Look, It-Girl Poppy Delevigne, Shermine Shahrivar, Escada-Eigentümerin Megha Mittal und Schauspielerin Alexandra Neldel.

Was folgte, war eine Kollektion, die sich zwischen winterlichen Gaucho-Western-Anklängen und romantischen Schoolgirl-Rosenprints nicht recht entscheiden mochte. Vielleicht auch nicht muss. Wir notieren auf jeden Fall schon mal die Gladiator-Pumps mit den gefütterten Schienbeinschonern auf der Wunschliste für den Herbst.

Die gebürtige Grazerin Lena Hoschek huldigte dagegen Edith Piaf - zumindest musikalisch. Ihre Mode blieb der bewährten Mischung aus Sechziger-Office-Eleganz à la "Mad Men", der selbstbewussten Weiblichkeit der 40s und einem Hauch Hillbilly-Fröhlichkeit treu. Die Petticoats waren diesmal deutlich n der Unterzahl, die Schnitte blieben körpernah. Immer wieder nett: Die eingeschworenen und gern großflächig tätowierten Hoschek-Groupies im Publikum.

Wer gespannt auf die Inspirationen hinter der Kollektion von mongrels in common war, wurde nicht enttäuscht. "Stevie Wonder entdeckt Island" - dazu muss einem erst einmal modisch etwas einfallen. Den zwei Designerinnen Christine Pluess und Livia Ximènez-Carrillo, die bereits zum sechsten Mal auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zeigen, gelang das Experiment. Ihre konzentrierte Mode begeisterte mit drei Farben Blau und raffiniert durchwirkten Oberflächen. Toll: Die Glockenröcke aus plastisch-dickem Seidensatin in Mitternachtsblau.

Das Label Dimitri zeigte aufwändige Plissées, teils etwas zu üppig eingesetzt, Beerentöne und bewies Mut zum (Echt-)Pelz. Das flatterhafte dünne Seidenkleid und die Business-Anzüge merken wir uns dennoch vor.

Mit den Shows von Basler im Hotel de Rome, gleich gegenüber des Fashion-Zeltes, Joop! und Lala Berlin bleibt es gleich am ersten Tag bis zum späten Abend spannend. Mehr zu diesen Events dann morgen an dieser Stelle.

Und jetzt rasch ein Prosecco. Für den Kreislauf. Cheers!

Lieben Gruß, Siems

Siems Luckwaldt interviewt für ShopStyle die Designerin Dorothee Schumacher

interview January 16, 2012

Mit ihrer offenen, sympathischen Art und Kollektionen, die vor Fröhlichkeit und Finesse nur so strotzen, hat sich Designerin Dorothee Schumacher quasi direkt in die Herzen der fashion crowd wie auch ihrer Kundinnen designt. Kurz vor ihrer Laufsteg-Show am 19. Januar um 10 Uhr beantwortete die gebürtige Düsseldorferin einige neugierige Fragen.

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week am meisten?
Auf die Begegnung mit so vielen facettenreichen Menschen und bekannten Gesichtern, lieben Freunden - und auf die positive Energie, die von all dem ausgeht! Toll, dass das Jahr gleich so schön beginnt!

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?
Mein Liebling diese Saison ist unsere Haute Jewellery Collection mit dem Kleeblatt als Glückssymbol! Das Kleeblatt weckt Kindheitserinnerung und ist eine schöne Symbolik, die universell verbindet. Ähnlich wie die Mode, spricht auch das Kleeblatt eine internationale Sprache.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?
Sie verkörpert eine selbstverständliche Eleganz, positiv nach vorne getragen. Das Schöne an einer Kollektion aber ist, dass sie Bände spricht! Insofern ist es unmöglich, sie in einen Satz zu fassen …

Welches ist Ihr geheimes Talent?
Ich habe Spaß daran, in Lösungen zu denken. Geht nicht, gibt’s nicht!

Welcher Superheld wären Sie gerne?
Als Kind eindeutig Pipi Langstrumpf, die macht sich schließlich die Welt, wie sie ihr gefällt. Sie ist stark und unabhängig, kompromiss- und furchtlos. Die Inkarnation der Freiheit!

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?
Wenn ich jogge, höre ich auf die Natur.

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?
Alle Filme, bei denen ich meinen Emotionen freien Lauf lassen kann. Erst letzte Woche habe ich einen ganzen Flug von Tokio nach Frankfurt vier Filme lang durchgeschluchzt.

Was lesen Sie gerade?
Mich hat das Buch „Unterwegs in die nächste Dimension: Meine Reise zu Heilern und Schamanen“ von Clemens Kuby stark beeindruckt. Es zeigt, dass ein starker Wille und positiver Geist Berge versetzen können.

Ihr erstes Auto war …
… ein VW Käfer. Ich hab ihn geliebt!

Ihr Lebensmotto?
Seit Silvester habe ich ein neues Motto, das mir eine Freundin mit ins Neue Jahr gegeben hat: Sei realistisch – erwarte Wunder.

Was langweilt Sie?
Langeweile.

Was treibt Sie an?
Mein Herzschlag – in doppeltem Sinn.

Siems Luckwaldt interviewt für ShopStyle den Designer Stephan Pelger

interview January 15, 2012

In Berlin gehört er noch zu den Neulingen, in seiner Heimat Rumänien aber ist Stephan Pelger ein Fashion-Star. Der Designer studierte am Wiener Fashion Institute und war u.a. bereits bei Marken wie Missoni und Schella Kann kreativ. Der Gewinner etlicher Design-Preise zeigt seine Winter-Kollektion 2012/2013 am 21. Januar um 16.30 Uhr im Zelt am Brandenburger Tor.

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week am meisten?
Auf das Defilée und auf die zwei Minuten Beifall danach.

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?
Meine Trenchcoats aus Kaschmir und Lammfell.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?
Avantgarde trifft Ironie, denn keine Frau sollte sich selbst zu ernst nehmen - und Mode ist immer auch Spaß.

Welches ist ihr geheimes Talent?
Ich kann recht gut elektrische Geräte aller Art reparieren.

Welcher Superheld wären Sie gern?
Da kommen weder Superman noch Spiderman in Frage, deren Kostüme gefallen mir gar nicht. Als Kind aber wollte ich Barbie sein.

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?
Ich jogge nie. Ich schwimme dafür regelmäßig, zu Marschmusik.

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?
Die Sissi-Triologie
.

Was lesen Sie gerade?
Zur Zeit lese ich die Biografie des rumänischen Dikators Nicolae Ceau
șescu.

Ihr erstes Auto war …
Das war ein gebrauchter weißer Golf 1, den mir mein Vater überlassen hat.

Ihr Lebensmotto?
Nimm dein Leben wie es kommt - und mach das Beste daraus. Das halbvolle Glas hat mich eigentlich immer weitergebracht.

Was langweilt Sie?
Desinteressierte Menschen.

Was treibt Sie an?
Das immer wieder Neue an meiner Arbeit und die ständige Herausforderung.

Mary von Stil in Berlin: Zu Besuch bei den Designern Hien Le und Augustin Teboul

Fashion Week January 15, 2012

Bis zur Fashion Week ist es nur noch eine Woche - um die Wartezeit zu verkürzen (für Euch und für mich), besuche ich derzeit einige der vielversprechendsten deutschen Designer, um einen ersten Blick auf die Kollektionen zu werfen und über die Pläne für die Präsentationen nächste Woche zu reden.

Als Erstes besuchte ich Hien Le, der als Assistent von Vladimir Karaleev begann und vor wenigen Saisons sein eigens Label gründete. Schon jetzt hat er einen unverkennbaren, minimalen Stil entwickelt, der sich vor allem durch hochwertige Materialien und simple, gut gemachte Schnitte auszeichnet. In seinem Studio in Kreuzberg hängen die fertigen Teile, alle in hellen Pastelltönen (und tiefem Blau) mit Akzenten in Mintgrün für Männer und mandarinfarben für Frauen. Glücklicherweise sind seine Designs eher Unisex, also keine Sorge, falls man die Farbe des jeweils anderen Geschlechts bevorzugt (so wie ich). Hien Le wird seine neue Kollektion nächste Woche, am Donnerstag Abend im Studio der Mercedes Benz Fashion Week zeigen. Er erzählte mir bereits einige seiner Ideen für die Präsentation, die alle sehr gut klingen, ich drücke also die Daumen, dass es so klappt, wie er es plant.

Das Mood-Board von Hien enthält eine Menge Street-Style Bilder. Die grobe Häkelei unten rechts ist eine Probe für einen Pullover und wurde mit einer speziell angefertigten, extra-großen Häkelnadel hergestellt.

Das ist der Arbeitsplatz von Hien und seiner Assistentin, an der Wand sind die technischen Zeichnungen für die neue Kollektion angebracht.


Dieser Ausschnitt eines Mood-Boards gehört den zwei Damen hinter dem derzeit sehr beachteten Label Augustin Teboul: Annelie Augustin und Odély Teboul. Ich habe schon einige der neuen Teile gesehen, die sie in der kommenden Woche präsentieren werden und war natürlich wieder begeistert von dem Aufwand und der Detailreiche der Kleider. Da sie die Spannung aufrecht erhalten wollen, habe ich keines der Stücke fotografiert, darf sie aber beschreiben: es wird wieder bodenlange, geschmeidige Kleider mit üppigen Perlenverzierungen und zarten Seidendrappierungen geben, dazu ausserdem aufwendig handgestrickte Kurzpullover mit skulpturalen Armen und einen wunderbaren Wintermantel mit gehäkelten und verzierten Bündchen. Alles in der Lieblingsfarbe des Labels, das satte Schwarz, und mit hochwertigem Kopfschmuck versehen.

Die Mood-Boards verraten bereits die Richtung, in die es stilistisch gehen wird. Die Präsentation trägt den Titel "The Thread of Ariadne" und wird eine theatralische Installation in Zusammenarbeit mit der Szenografin Zank Bosnjak sein. Wenn man sich an die Schau vergangenen Sommer erinnert, kann man sich nur auf die Präsentation nächsten Mittwoch Abend freuen - Augustin Tebouls dramatisch narrative und komplexe Inszenierungen sind einzigartig in der Berliner Modelandschaft.

Wir präsentieren stolz unsere zweite Gastbloggerin für die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Mary Scherpe von Stil in Berlin

Fashion Week January 13, 2012

Dieses Jahr bekommt unser Gastblogger Siems von Nahtlos weibliche Unterstützung: Mary Scherpe von Stil in Berlin wird in diesem Jahr ebenfalls für ShopStyle von und über die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin berichten. Wir freuen uns ganz besonders das die Bloggerin aus Berlin dieses Jahr mit von der Partie ist und sind schon gespannt auf ihre spannenden Beiträge.

Natürlich halten wir und Siems euch auch via Facebook und Twitter auf dem Laufenden - klickt doch einfach mal vorbei!


Und hier noch ein paar Infos zu unserer Gastbloggerin und Fashion Week-Insiderin Mary Scherpe:
Mary Scherpe (29) gründete Anfang 2006 den ersten deutschen Modeblog "Stil in Berlin". Dieser verfolgt den Berliner Stil über die Stadtgrenzen hinaus, gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten deutschen Blogs und wurde in allen wichtigen internationalen Medien (New York Times bis Spiegel) besprochen. Mary Scherpe arbeitet als Fotografin und Journalistin in Berlin. An der Berliner Modewoche interessieren sie vor allem die Nachwuchsdesigner.

VIDEO Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: DAY FOUR - FINAL DAY

Fashion Week July 11, 2011

Siems' Fashion Diary: DAY FOUR

Fashion Week July 11, 2011

Okay, so ganz habe ich noch nicht begriffen, was die niederländische Designerin Iris van Herpen gestern zeigte. Aber sollten Kinder in der Show gewesen sein, dann heißt es für eine Woche Albträume. Denn van Herpen macht düstere Kunst-Mode, so als hätte man das Monster aus "Alien" an den Skizzenblock gelassen. Geflämmtes Zellulloid und diverse andere Werkstattmaterialien, gestaltet zu organischen Kleidern, die das Model zu übernehmen drohen. Gruselig gut!

Ein kurzer Auffrisch-Stopp im Hotel, Ersatzakkus ins Blogger-Täschchen, Speicherchips geleert und ab zum Tempodrom. Das gehörte zum dritten Mal Designer Michael Michalsky und seiner fabulösen StyleNite. Licht-Performance, Live-Auftritt von The Mirrors, dann seine Sommermode für 2012 (Stichwort: Alpaka-Wollmantel in Neongelb, eisgraue Lederjacken) - und sexy Beachwear. Die hatte der umtriebige Michael für Lascana entworfen hat. Sixpack-Alarm!

Unter der ausschweifenden After-Party im Freien litten die ersten zwei Designer des letzten Fashion-Week-Tages. Mein Geist war willig, mein Körper zu verkatert.

Mit Irene Luft begann ich den Endspurt: Auch in diese knallbunte Kollektion baute die junge Designerin Lingerie-Spitze aus Plauen ein. Nett.

Noch netter war das Debüt von Newcomer Hien Le, der seine erste große Modenschau seinem Großvater widmete und jedes seiner Kleidunsstücke nach einem der aus Laos stammenden Familie benennt. Mir gefallen seine schnörkellosen, im besten Wortsinn tragbaren Entwürfe für Männer wie Frauen, sein effizienter Materialeinsatz, sein warmer Minimalismus. Ein echtes Talent.

Fazit: Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ist größer, schöner, voller - und am Brandenburger Tor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zu recht. Für den Sommer merken wir uns jetzt schon einmal folgende Schlagworte: Neon-Farben, Seide!, Weiß, Mut zum Materialmix und einen gesunden Voyerismus, wie ihn die Modeblogger vor und im Zelt sowie all around the city vorleben. Wir sehen uns im Januar!

VIDEO Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: DAY FOUR - FINAL DAY

Fashion Week July 10, 2011

Siems' Fashion Diary: DAY FOUR

Fashion News July 09, 2011

Okay, so ganz habe ich noch nicht begriffen, was die niederländische Designerin Iris van Herpen gestern zeigte. Aber sollten Kinder in der Show gewesen sein, dann heißt es für eine Woche Albträume. Denn van Herpen macht düstere Kunst-Mode, so als hätte man das Monster aus "Alien" an den Skizzenblock gelassen. Geflämmtes Zellulloid und diverse andere Werkstattmaterialien, gestaltet zu organischen Kleidern, die das Model zu übernehmen drohen. Gruselig gut!

Ein kurzer Auffrisch-Stopp im Hotel, Ersatzakkus ins Blogger-Täschchen, Speicherchips geleert und ab zum Tempodrom. Das gehörte zum dritten Mal Designer Michael Michalsky und seiner fabulösen StyleNite. Licht-Performance, Live-Auftritt von The Mirrors, dann seine Sommermode für 2012 (Stichwort: Alpaka-Wollmantel in Neongelb, eisgraue Lederjacken) - und sexy Beachwear. Die hatte der umtriebige Michael für Lascana entworfen hat. Sixpack-Alarm!

Unter der ausschweifenden After-Party im Freien litten die ersten zwei Designer des letzten Fashion-Week-Tages. Mein Geist war willig, mein Körper zu verkatert.

Mit Irene Luft begann ich den Endspurt: Auch in diese knallbunte Kollektion baute die junge Designerin Lingerie-Spitze aus Plauen ein. Nett.

Noch netter war das Debüt von Newcomer Hien Le, der seine erste große Modenschau seinem Großvater widmete und jedes seiner Kleidunsstücke nach einem der aus Laos stammenden Familie benennt. Mir gefallen seine schnörkellosen, im besten Wortsinn tragbaren Entwürfe für Männer wie Frauen, sein effizienter Materialeinsatz, sein warmer Minimalismus. Ein echtes Talent.

Fazit: Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ist größer, schöner, voller - und am Brandenburger Tor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zu Recht. Für den Sommer merken wir uns jetzt schon einmal folgende Schlagworte: Neon-Farben, Seide, Weiß, Mut zum Materialmix und einen gesunden Voyerismus, wie ihn die Modeblogger vor und im Zelt sowie all around the City vorleben. Wir sehen uns im Januar!

VIDEO Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: DAY THREE

Fashion Week July 09, 2011

Siems' Fashion Diary: DAY THREE

Fashion Week July 08, 2011

Wow, das war taff gestern. Elf Shows! Heute morgen erkennt man an der Sonnenbrille, wer es gestern bei der Mega-Party von Hugo (Boss) hat krachen lassen. Nachdem Designer Eyan Allen sein futuristisches Spiel mit dem Frack und seinen Schößen für Männer und einer neon-orangefarbenen Volant-Variante für Frauen beendet hatte, wurde das denkmalgeschützte Gelände zum Open-Air-Festival. Frozen-Yoghurt-Bar, Pool und BBQ-Berge ... Boss feiert eben wie ein Boss. Die letzten fuhren bei Sonnenaufgang ins Hotel zurück.

Für allzu Verschlafene krähte zum Start der Show von Anja Gockel der Hahn. Designer Marcel Ostertag wiederum rang seinem Lieblingsstoff Satin schillernde Looks in Cognacbraun und Altrosa ab, seine Röcke aus gerafftem Chiffon in Zitronengelb waren klasse. Wie auch sein Highheel-Auftritt zum Finale.

Und dann: Ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne, denn die Show von Fashion's Darling Kilian Kerner wurde live begleitet von Mads Langer, einer Art modernem Buddy Holly. Zum Dahinschmelzen und Träumen. Kerners Sommerkollektion passte dazu: viele Beigenuancen und Pastelltöne wie Zuckerwatte-Rosa und Staubblau färbten perfekt geschnittene Herrenhosen, teils in Veloursleder, und hauchzarte Seidenkleider für die Damen. Highlights: ein mit Perlen verziertes Herzbustier und Cocktail-Kleider, deren bronzefarbene Pailletten wie Blattgold angeordnet waren. Und habe ich schon die Gänsehautstimme von Mads Langer erwähnt ...?

Und auch morgen früh werden kühlende Gurkenscheiben und Aspirin im Dauereinsatz sein, denn heute Abend bittet Michael Michalsky zu seiner StyleNite ins Tempodrom ...

Siems' Fashion Diary: DAY ONE

Fashion Week July 06, 2011

"Den Kaffee-Becher lassen 'se aber draußen, wa?!" So begrüßt mich Berlin am ersten Morgen der Mercedes-Benz Fashion Week. Der erste Tag einer Modewoche ähnelt irgendwie der Einschulung. Wie sind die Mitschüler so? Und was steckt in der Schultüte? Dann die erste Stunde, sprich die erste Show. Alle Outfit-Sorgen sind bei über 26 Grad draußen nebensächlich, leicht ist Trumpf. Ohnehin zählt in Berlin: Mode ist, was du draus machst. Ob wilde Lederkluft, Pin-up im Petticoat oder bizarres Freak-Hütchen, unter den Zuschauern ist alles vertreten. Bei Designer Michael Sontag wird fließender Stoff drapiert, manch gerafftes Kleid ist galaverdächtig, die senffarbene Robe à la altes Rom ein schlichter Traum.
Reporter-Pause in der Mercedes-Benz-Lounge mit Blick aufs Brandenburger Tor. Diese Aussicht hat keine Fashion Week der Welt.

Die Warteschlange vor der nächsten Show beweist: Es ist Zeit für Lena Hoschek, denn das Publikum ist ausstaffiert, als hätte man zur Hillbilly-Party ins SM-Studio geladen. Wie später auf dem Laufsteg sind rote Lippen Pflicht, 50s-Hairstyles ebenfalls. Der Sommer bei Frau Hoschek verbindet ihr Markenzeichen - kecke steierische Folklore trifft elegante Frivolität der "Mad Men"-Heldinnen - mit maritimen Farben, die an Rimini-Strandleben der 70er denken lassen. Dazu: spanische schwarze Spitze. Das Label Dimitri setzt auf Maraboufedern. Gerunzelte Stirnpartien in den Sitzreihen. Ich schaue schnell im neuen Concept Store von Andreas Murkudis vorbei - eine einmalige Shopping-Auswahl im Fabrikhallen-Ambiente. Nice! Sein Bruder Kostas hat nebenan Generalprobe, seine Modenschau ist heute das hottest ticket! Peek und Cloppenburg Düsseldorf sucht derweil unter Schirmherrschaft von Marc Jacobs den "Designer for Tomorrow". Das Zelt ist voller als voll. Die fünf Nachwuchs-Modeschöpfer sind den Trubel durchweg wert, Alexandra Kiesel nimmt für ihre Konzept-Kollektion in Google-Farben den Award mit heim und wird sehr bald in New York Mr. Jacobs über die Schulter schauen dürfen. Gratulation. Ein praller Auftakt war das heute - wir sehen uns morgen!

"You can't bring your coffee with you on the bus!" That's the way Berlin greets me on this first day of the Mercedes-Benz Fashion Week. It's like the first day of school. What are the other school mates/reporters like? What's in the school cone/the goodie bag? The first hour of class/fashion show. With 26 degrees Celsius all worrying about outfits is unnecessary, light does it. Berlin's credo helps: fashion is what you make of it. From wild leather looks to pin-up petticoats or freaky hats - the audience delivers. Designer Michael Sontag drapes flowing fabrics, some robes are red carpet material, a mustard coloured dress lets us think of antique Rome. A dream. Short break in the Mercedes-Benz Lounge. The view of Brandenburg Gate is stunning - and a unique feature no other fashion week has. The queue for Lena Hoschek's show flashes Hillbilly outfits matched with S&M details. Flaming red lips are a must, 50s hairdos, too. Hoschek's summer 2012 mixes styrian folklore with "Mad Men" frivolity. The maritime colours - blue, red, white - remind of Rimini beach life in the 70s. And thrown in: a little Spanish black lace. The label Dimitri puts marabou feathers in the spotlight. Frowns in the first row. I stop by Andreas Murkudis' new concept store - truly great shopping! His brother Kostas next door rehearses his show, the hottest ticket today. Fashion chain Peek & Cloppenburg Düsseldorf celebrates newcomers with the "Designer for Tomorrow" award, hosted by Marc Jacobs. The tent is packed. And the five designers competing are worth it. Alexandra Kiesel takes home the price for her conceptual collection in Google colours. She will visit Mr. Jacobs in New York. Congratulations. That was day ONE - see you tomorrow!

Klaus Wowereit beim Fashion Interview

Unser Insider bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Siems Luckwaldt

Fashion Week July 05, 2011

Siems Luckwaldt von Nahtlos! liebt es einfach, gleichzeitig an unterschiedlichen Projekten zu werkeln. Deshalb konnte er natürlich auch nicht mit „Ne in” antworten, als ShopStyle fragte, ob er für unsere offizielle App zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Tagebuch führen wolle. Siems wird für Euch jeden Abend sein Resümée des modischen Geschehens aufschreiben – auf Deutsch und Englisch. Zu lesen ist dieser Insider-Report natürlich unterwegs auf der ShopStyle App und auch hier auf StyleNotes. Wir sind total neugierig auf diese Zusammenarbeit – und auf den spannenden ‘Stoff’, den wir den LeserInnen liefern können!

 

 

Und hier noch ein paar Infos zu unserem Gastblogger und Fashion Week-Insider Siems Luckwaldt: Siems Luckwaldt sammelte redaktionelle Erfahrungen bei Die Zeit, Hamburger Morgenpost, Cinema, Hamburger Abendblatt und in der New Yorker Korrespondenz der Magazine Gala und TV Today. Er war Mitbegründer von how to spend it, dem Luxusmagazin der Financial Times Deutschland, und viele Jahre dessen Fashion & Beauty Director. Ab 2009 übernahm er diese Position zusätzlich für die Titel Capital, Impulse und Business Punk. Zudem entwickelte er den Modeblog Nahtlos! auf FTD.de und war vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 Ressortleiter Fashion, Beauty & Lifestyle sowie Social Media Manager bei der Burda Style Group Online (Bunte.de, InStyle.de, Elle.de, Freundin.de, Wellfit.Freundin.de, BurdaStyle.de). Im Mai 2011 gründete Siems Luckwaldt Lucky Inc. Media; www.siemsluckwaldt.com

 

Mit Gastbloggerin Karen von Grapes auf Radtour

Shopping News May 26, 2011

Was wäre ein Sommer ohne eine Radtour? An einem Wochenende kann man wunderbar mit dem Fahrrad Neues entdecken!

Allerdings muss ich zugeben, dass es eine Kunst für sich ist, bei einer Radtour schick und praktisch zugleich zu sein. Zum Glück haben aber Jumpsuits wieder Einzug in die Kollektionen gehalten, eine besseres Outfit zum Fahrradfahren gibt es fast gar nicht! Leichte Jumpsuits aus Baumwolle, Leinen und Seide in hellen Farbtönen oder mit floralem Muster sind unkompliziert und stilvoll zugleich. Dazu kombiniere ich ein Tuch, das bei zu viel Sonne auch die Schultern schützen kann. Der obligatorische Rucksack darf natürlich bei keiner Fahrradtour fehlen - Selbst wenn man sonst kein Fan des praktischen Begleiters ist, verspricht der Rucksack mit Aztekenmuster von Asos modische Abwechslung.

Für Radtouren kann ich besonders meine Eltern begeistern, an einem schönen Wochenende im kommenden Sommer werden wir sicher wieder eine Tour machen. Mondän und idyllisch ist die Flußlandschaft rund um die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, nur wenige Kilometer von Berlin entfernt. Die Havel und all die anderen Flüße sind ein lohnendes Ausflugsziel, hier geht es auf endlosen Radwegen entlang an alten Schlössern, Gutshöfen und kleinen Galerien bis zum nächsten Gasthof.

Hier mein Outfit für einen Wochenendtrip auf dem Fahrrad:

Karen von Grapes lädt ein: Ein Wochenende am Meer

Shopping News May 25, 2011

Jeder Berliner tut es mindestens einmal im Jahr - An die Ostsee fahren!

Und natürlich packt auch mich die Sehnsucht nach salziger Meeresluft, frischem Fisch und einem Strandkorb, weshalb ich eigentlich schon fast traditionell jedes Jahr ein Wochenende mit meinen Freundinnen dort verbringe.
An die altbekannte Kleiderordnung für Trips ans Meer halte ich mich dabei nur gern: Flatteriges in Weiß oder Blau müssen mit in die Reisetasche! Dem kommt sehr entgegen, dass diesen Sommer wieder viel Weiß auf den Kleiderstangen in den Shops hängt. Das Kleid von Sandro ist ein wunderbares Beispiel für ein unkompliziertes Kleid in weiß, das auch den Trend Spitze auf moderne Weise aufgreift. Streifen dürfen in maritimen Gefilden ebenso nicht fehlen, deshalb ist die gestreifte Leinen-Clutch von Asos mit von der Partie.

Selbst im Hochsommer kann es trotz bestem Wetter abends kühl an der Ostsee werden, weshalb ein Cardigan immer bei mir mit dabei ist. Der beigefarbene Oversized-Cardigan von Calvin Klein harmoniert mit der maritimen Kleiderordnung ganz wunderbar!

 

Hier mein Style für einen Wochenendtrip ans Meer:

Ins Blaue mit Grapes

Gastblogger May 24, 2011

Hallo, ich bin Karen und schreibe auf dem Blog Grapes über Mode, DIY und Musik. Diese Woche werde ich als Gastbloggerin bei Shopstyle alles daran setzen, euch zu tollen - und stilvollen - Wochenendtrips anzustiften.

Zunächst steht wohl bei jedem Ausflug die Grundsatzfrage im Raum: Soll es aufs Land oder in die Stadt gehen? Als Berlinerin fällt bei mir die Entscheidung recht häufig zugunsten eines Landtrips aus. Am liebsten habe ich dann immer Wasser in der Nähe. Ob Fluß, See oder Meer - ich bin für alles zu begeistern! Deshalb werden hier in den kommenden Tagen Wochenendtrips ans Wasser im Mittelpunkt stehen.

Um Berlin herum gibt es zum Glück wahnsinnig viel Wasser - mehr als 10.000 Seen und 32.000 Kilometer Fließgewässer! - die man wunderbar mit einem Boot erkunden kann. Mit meinem Freund lasse ich besonders gern im Seenland Oder-Spree von einem Boot die Füße im Wasser baumeln.

 

Hier mein favorisierter Style für einen Bootstrip:

Wir begrüßen Karen von Grapes als unsere Gastbloggerin der Woche

Gastblogger May 23, 2011

Diese Woche blogt für uns auf StyleNotes Karen von Grape Gthering. Herzlich Weillkommen. Karens Lieblingsthemen sind Modedesign, Vintage und DIY. doche dieses Mal verrät sie euch ihre besten Tipps für einen Wochenendtrip. Auf's Land, an's Meer oder in die große Stadt - wohin Karen am liebsten verreist, verrät sie diese Woche hier auf dem Blog.

Wir wünschen euch allen viel Spaß!

Patrica von Vava Fashion taucht modisch ab

Gastblogger May 20, 2011

Beyond the Surface of the Sea

Wo soll es am Wochenende hingehen? Für mich kommt in dieser Jahreszeit nur das Meer in Frage
Ich wohne an der Ostsee und verbringe viel Zeit am Strand. Das Rauschen des Meeres ist absolut entspannend und schenkt mir Ruhe und Frieden. Manchmal brauche ich die salzige Brise, den Sand und die Wellen wie die Luft zum Atmen.

Die Farbe Blau zieht sich wie ein leuchtendes Band durch meine Auswahl. Alle ihre Facetten beschreiben den Sommer. Diese Farbe steht für den strahlenden Morgenhimmel und die schäumende Brandung. An diesen  vielseitigen Sommerton kommt man einfach nicht vorbei.

Für einen stylischen Trip ans Meer empfehle ich euch die Cocktailkleider von Lipsy.
Egal ob hellblau oder ein sattes Türkis – diese Kleider sind wunderschön wie die Farbe des Wassers. Für den Meerjungfrauen-Look eignen sich die Sandalen von Lollipops ideal. Sie passen farblich zum Kleidertraum und machen den Spaziergang über die Strandpromenade zu einem märchenhaften Erlebnis.

Ihr müsst nicht den Hinweisen auf der Karte folgen und euch gefährlichen Brandungen aussetzen, um Schätze zu bergen. Wahre Kostbarkeiten findet man auch jenseits der Weltmeere. In der Schultertasche von Ghibli könnt ihr alles verstauen was ihr für euren Wochenendtrip benötigt. Sonnencreme, Handtuch und Bücher – all das findet in der Ledertasche von Forzieri seinen Platz.

Die Ohrringe werden zu glänzenden Highlight. Die Schatztaucher sind in die Tiefen des Meeres eingedrungen, um diese Perlen an die Oberfläche zu holen. Die perlmuttfarbenen Accessoires von Irene Nuewirth komplettieren den Meeres-Look.

Am Meer gibt es noch  weitere Geheimnisse, die darauf warten gelüftet zu werden. Werdet zur Meerjungfrau, die an die Oberfläche taucht und eine neue Welt betritt.

Patrica von Vava Fashion sieht goldene Engel

Gastblogger May 19, 2011

Golden Angel

Ein Windhauch fegt durch die Zweige. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch das Blätterdach und reflektieren das feine goldene Muster.

Ein Engel schreitet durch den Wald. Er strahlt überirdisch. Schwebt beinahe über den Boden. Hell. Rein. Weiß und Gold.

Der Sommer bietet uns die Möglichkeit die schweren Stoffe im Schrank zu lassen und Energie zu tanken. Die warme Saison ist die Zeit der Freiheit. Sie kann auch eine Phase der puren Lebensfreude sein, wenn wir es zulassen. Wir können die meiste Zeit unter freiem Himmel verbringen und die Natur zu unserem Freund machen.

Vielleicht sehen wir dort ein geflügeltes Wesen. Die Sinne spielen uns keinen Streich, denn es gibt sie wirklich. Gekleidet in das aufregende Abendkleid von Rare werden wir selbst zu Engeln. Sanft umspielt der leichte Stoff den Körper. Der goldene Streif glänzt im Sonnenschein.

Mit diesem Style gelingt ein betörender Auftritt ohne Federn zu verlieren. Weiß und Gold lassen sich einfach wunderbar kombinieren. Mit den richtigen Accessoires wird aus dem luftigen Dress eine Robe für Engel.

Wer nicht fliegt, kann schreiten. Die Sandalen von Menbur eignen sich für den göttlichen Auftritt. Die zarten Flügel sind unser Schmuck. Denn die Ohrringe von Zoe & Morgan erinnern an Engelsschwingen. Die goldene Handtasche von L.Credi ist das I-Tüpfelchen.

Ist ein Engel aus den Wolken gefallen? Nein, wir haben den Himmel auf die Erde geholt. Die glänzende Clutch eines geflügelten Wesens geöffnet und das Wunder entdeckt. Es ist nicht schwer den Traum in Weiß und Gold wahr zu machen.

 

Diese Woche unser Gastblogger: Patricia von Vava Fashion

Gastblogger May 18, 2011

Hi. Ich heiße Patricia und schreibe für Vava Fashion.

Dieser Blog dreht sich um die bunte Welt der Mode. Neben den Trends versuche ich immer einen Blick auf extravagante und aufsehenerregende Looks zu werfen. Ich bin stets auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen.

Im Moment studiere ich im 6. Semester Journalistik und mache ein Praktikum beim NDR. Schreiben ist meine Passion. Mein Traum ist es später von meinen Büchern leben zu können. Außerdem liebe ich es auf der Bühne zu stehen. Seit ich klein bin, spiele ich Klavier und tanze so oft wie möglich.

Ich mag die Kunst in all ihren Facetten – ob Fashion, Musik oder Literatur. Die Mode ist für mich ein Statement meiner Individualität. Man sollte sich stets treu bleiben und seinen persönlichen Style finden.

Nina von Fashion Insider empfiehlt: Ein romantisches Dinner unter Wasser

Gastblogger May 12, 2011

Romantisches Dinner unter Wasser

Als Paar gemeinsam abtauchen, die Welt um sich herum vergessen und das in der weiten Stille des Ozeans. Abtauchen und am besten so schnell nicht wieder auftauchen. Kein Handy, keine Termine, kein Zeitdruck, kein Stress. Unter Wasser ticken die Uhren eben anders, falls sie dort überhaupt gehen...

Wir treffen uns nach so langer Zeit wieder und ich fühle mich wie die kleine Meerjungfrau. Fische schwimmen um mich herum und alles ist so ruhig und langsam. Einatmen und ausatmen in unserer kleinen gemeinsamen Blase. Das Unterwasser-Hotel mitten im blauen Meer war seine Idee. Gemeinsam sind wir untergegangen und das ausnahmsweise mal im positiven Sinne!

Wir treffen uns zu einem Candle-Light-Dinner in einer Suite unter Wasser. Wir schauen uns an, die Fische schauen uns an und ausnahmsweise weiß man mal, wie man sich auf der anderen Seite eines Aquariums fühlt. Ich sehe bezaubernd aus und fühle mich selbst fast wie einer dieser bunten Fische. Rot steht mir sehr gut und ich glaube, er sieht das auch so...

Lautes Klingeln an meiner Tür. Der Postbote steht da und gibt ein Paket für den Nachbarn ab. Ich bin verwirrt und er kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Aus Tagträumen aufzuwachen ist so etwas Gemeines! Er dreht sich um und hüpft mit einer Fischflosse anstelle von Beinen die Treppe hinunter... Schuppen auf den Augen oder einfach nur Urlaub im Sinn? Jedenfalls schnell zum Kleiderschrank und nach dem roten Kleid aus meinen Gedanken gesucht und siehe da, es ist nass und in meinen Schuhen befinden sich Algen...

Nina von Fashion Insider verrät euch, wie man königlich reist

Gastblogger May 11, 2011

Königlich reisen, zumindest im Kopf

Ach ja, meine Lieben, da durften wir nun schon vor ein paar Tagen bei der königlichen Traumhochzeit schlechthin zusehen, Kate nicht ohne einen gewissen Neid in ihrem Kleid von Sarah Burton bewundern und nun auch noch das, ja, sie und William werden wohl auf den wunderschönen Seychellen ihre Flitterwochen verbringen.

Wenn es nach uns ginge, hätten wir auch nichts gegen einen Kurztrip ins Inselparadies! Strände, Palmen und vor allem keine Anstandsdamen... So träumen wir uns mal auf die Seychellen und legen uns zumindest in unserer Fantasie mit an den königlichen Strand. Mit im Gepäck natürlich ein weißes Kleidchen, denn die Braut lässt einen immer noch nicht los.

Im hübschen Bikini und in mädchenhaften Schuhen schlürfen wir neben unserem Liebsten Cocktails oder trinken direkt aus Kokosnüssen. Wir stecken uns exotische Blumen ins Haar und fühlen uns wie eine königliche Hoheit. Königin der Seychellen! Ach ja, das Leben kann so schön sein!

Ja, zugegeben, wir können uns leider auch keine Reise auf eine Privatinsel leisten, aber träumen darf man ja wohl noch, vor allem in dieser Woche? ;-) Man kann sich doch bestimmt auch royal fühlen ohne das nötige Kleingeld, ohne Hofetikette und ohne Knicks vor Ihrer Majestät. Wir fahren daher an den Ostseestrand und lassen uns in heimischen Gefilden die Sonne auf den Bauch scheinen. Meer ist Meer und Strand ist Strand und auf das blaue Blut und die adelige Blässe kann man bei diesen Temperaturen sowieso verzichten...

Mit folgendem Outfit holt man sich auf jeden Fall das perfekte Beach-Feeling nach Hause, egal ob in der Karibik, im Indischen Ozean oder eben am heimischen Baggersee. Hauptsache, man fühlt sich königlich und wohl in seiner Haut.

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