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Trend-Report Teil 3: Rock and Roses!

Shopping News January 24, 2013

In Berlin fand letzte Woche die berühmte Mercedes-Benz Fashion Week statt und in unserem Trend-Report zeigen Wir, mit welchen Entwürfen uns Designer wie Schumacher, Hugo Boss und Lala Berlin im nächsten Winter ausstatten wollen.

Trend 3: Rockige Stiefel und Blumenmuster
Designer: Lena Hoschek

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Trend-Report Teil 2: Monochrome

Shopping News January 23, 2013

In Berlin fand letzte Woche die berühmte Mercedes-Benz Fashion Week statt und in unserem Trend-Report zeigen Wir, mit welchen Entwürfen uns Designer wie Schumacher, Hugo Boss und Lala Berlin im nächsten Winter ausstatten wollen.

Trend 2: Monochrome
Designer: Laurel und Hugo Boss
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Trend-Report Teil 1: Rot und Rosa

Shopping News January 22, 2013

In Berlin fand letzte Woche die berühmte Mercedes-Benz Fashion Week statt und in unserem Trend-Report zeigen Wir, mit welchen Entwürfen uns Designer wie Schumacher, Hugo Boss und Lala Berlin im nächsten Winter ausstatten wollen.

Trend 1: Rot und Rosa
Designer: Laurel, Lala Berlin und Marc Cain

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MBFW Streetstyle Tag 4

Die besten Streetstyle-Outfits vom letzten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin: Katja Schweitzberger von LesMads hat sie für euch fotografiert!

Klick dich durch unsere Galerie für den besten Style!

By Katja Schweitzberger / LesMads

MBFW Streetstyle Tag 4

Die besten Streetstyle-Outfits vom letzten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin: Katja Schweitzberger von LesMads hat sie für euch fotografiert!

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By Katja Schweitzberger / LesMads

MBFW Tag 4 - Siems Luckwaldt: Irgendwo ist immer Sommer

JUGEND-STYLE

Sie arbeiten emsig weiter an ihrer Handschrift, die Designerinnen Cimen Bachri und Derya Issever von Issever Bahri. Und ihre türkischen Wurzeln bleiben ein wichtiger Quell ihrer Mode. Wie die vergessene Epoche des Jugendstils in der Metropole Istanbul, der das Duo diesmal sowohl gerade Elemente wie auch fließende Formen entlehnten. Ob ganzes Kleid (mit oder ohne Unterkleid) oder dezente Kragenpaspel - hochwertigste Häkelarbeit ist es, die Issever Bahri ein Alleinstellungsmerkmal sichert. Die Garne variieren und erzeugen eine ganz eigene Spannung und Vielfalt, mal Alpaca, dann Samt oder auch Leder. Am Saum oder mitten im weit geschnittenen Pullover. Die Farben schwelgen in Dunkelgrün, Lavendel und finden in Schwarz ihren Ruhepol. Gut, komplett gehäkelte Hosen muss man sicher mögen, oft sehen tut man sie jedoch nicht. Schade eigentlich!

IN LOVE WITH INGMAR 

Die Rumänin Irina Schrotter ist einer meiner persönlichen Lieblinge. Seit der letzten Saison entwirft sie gemeinsam mit dem Avantgardisten Lucian Broscatean und auch diesmal stand ein intellektueller Ansatz hinter der Kollektion, der Film „Persona” von Ingmar Bergman. Wie die zwei Protagonistinnen in dem Psychodrama standen alle Outfits unter Hochspannung. Selbst die Haare der Models waren statisch aufgeladen! Reduziert auf Schwarz, Weiß und Grau schienen Teile eines Kleides oder Pullovers ausbrechen zu wollen, verließen die übliche Form, etwa als seitliche Ausstülpung. Bodenhaftung verlieh der grobe Schmuck aus Silber und Holz in geometrischer Form und Schaffell-Gamaschen auf Highheels. Die Musik: gespenstisch!

IS‘ WAS DOC?

Bekannt wurde die Ärztin Andrada Ona durch Mützen mit Pelzbommeln, die nach Chirurgenart vernäht werden. Jetzt wagte sie sich mit ihrem Label Zoe Ona, benannt nach ihrer Tochter, auf den Laufsteg - mit einer ganzen Kollektion Damenmode. Vor prominentem Publikum wie Lily und Boris Becker zeigte Ona vor allem überzeugende Strickmode und Ausflüge ins „ernste Fach”, also day- und eveningwear. Erfrischend: Bei allgegenwärtigem Schwarz auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin war ihre Farbpalette angenehm abwechslungsreich. Ebenso die Musik: Live von den Meystersingern und vom Band von Adele über Hildegard Knef bis Tony Christie.

HOLIDAY DELIRIUM

Designerin Miranda Konstantinidou zeigte neben ihrer riesigen (Mode-)Schmuckkollektion auch ihre Resort- und Wintermode. Die Themen: „Space Nights” und „Always Summer Somewhere”. Wie eine psychedelisch ausufernde Poolparty auf Ibiza könnte man den Farben-, Muster- und Formenrausch beschreiben, der dann in zwei Showblöcken auf uns einprasselte. Strassverzierte Metallhandschuhe, Gitterbrillen, Bienenkorbfrisuren, Tops aus Plastikschuppen, immer wieder Drucke zwischen Versace-ähnlichem und LSD und Loungewear-Mäntel aus dünnem Samt. Ganz geflasht von der Show in der front row: Minu Barati-Fischer, Franziska Knuppe, Tita von Hardenberg, Patrice, Sarah Kuttner, Boris Becker und Barbara Herzsprung.

REDUCED TO THE MAX

Eigentlich ist unwichtig, dass die junge (und gerade schwer bejubelte) Designerin Anne Gorke aus Weimar stammt, der Bauhaus-Stadt. Irgendwie aber auch nicht, denn die form follows function Philosophie der berühmten Designschmiede von Walter Gropius ist durchaus in Gorkes Fashion-Week-Premiere spürbar. Ein goldenes Beige, ein warmes Dunkelblau und- natürlich - Schwarz genügten der Newcomerin für ihre No-Nonsense-Outfits. Vom Faltenrock aus schwerem Leinen, Hotpants bis zu schlanken Kurzkleidern, die wie unsichtbar aus bis zu drei Farben und Materialien zusammengefügt waren. Sehr gut verarbeitet war das! Dazu schwere Dr. Martens, obgleich diese Kollektion keine zusätzliche Erdung brauchte. David Lynch, dessen Stimme vom Band sang, hatte recht: „Good Day Today” für Anne Gorke. 

LA VIE BOHÈME

Der gebürtige Bulgare Vladimir Karaleev hatte zwar auch schon zuvor vereinzelt Männerteile gezeigt, doch diesmal bedachte seine Kollektion beide Geschlechter fast gleichmäßig mit starken Farben und dekonstruierten, rohen Details. Highlights: ein Kleid mit einem angehängten halben Jacket, die kraftvollen Blautöne der Menswear (u.a. gemodelt von Alexander David Kern), der mutige Materialmix und die offensichtliche Evolution in Karaleevs Geschick, das Konzeptionelle seiner Mode noch raffinierter zu „verstecken”. Ärmellos, ungesäumt und dreilagig - so könnte man die New Urban Bohème à la Karaleev zusammenfassen.

DÜSTERE ROMANZE

Zwischen Himmel und Hölle schien Dawid Tomaszewski seine Models platziert zu haben - darauf deutete nicht nur das ausgefeilte Licht-Schatten-Design seiner Show hin. Auch seine Entwürfe, die zum unheilvollen Sound von „Canto Ostinato” (Kees Wiering & Polo de Haas) präsentiert wurden, verströmten jene fesselnde Melancholie, für die der Designer mittlerweile berühmt ist. Wuchs hier eine schwarze Seidenblume aus einem Kleidoberteil, war zuvor durchsichtiger Kunststoff als Bustier eingesetzt und das untere Drittel eines Rockes mit Gummi beschichtet, das wie Teer aussah. Lange - natürlich schwarze - Handschuhe aus Leder mit Lasercuts, Kleider wie Priesterroben aus dem Mittelalter und aufwendiger 3D-Strick - die im Pressetext angegebene Inspirationsquelle Portugal war für Dawid Tomaszewski offensichtlich extrem ergiebig.

VERSPRECHEN GEHALTEN

Das Markenuniversum von Michael Michalsky wächst und wächst. Das Schöne: Er vernachlässigt die Mode nicht. Vor allem die Männershow im Rahmen seiner berühmten Michalsky StyleNite hat mich schwer begeistert. Knackig sitzende Ein- oder Dreiknopf-Sakkos zu Hosen mit tiefem Schritteinsatz zu kombinieren, ohne dass es nach, pardon, Ghetto aussieht - das macht dem „King of Casual Businesswear” einfach keiner nach. Nur Michalsky kommt weg mit Hut, Mantel, Sakko, Krawatte und Hochwasserhose.

Zwar fehlte mir bei den Damen die sonst übliche Hingucker-Robe, doch auch so fiel die Kollektion for women grundsolide und mit leichter Hand entworfen aus. Gelungen: der omnipräsente Plastikreifgürtel, die breiten schwarzen Pinselstriche auf Mini und Hosenanzug, die Seidensatinhose mit Gummibund in Elfenbeinweiß und der nostalgisch anmutende, dezente Print mit  Zirkusakrobaten und Tänzern.

Insgesamt 54 Models hatte Michalsky verpflichtet, darunter Laufsteg-Debütant Jimi Blue Ochsenknecht, Esther Heesch, Antonia Wesseloh und Melina Martin. Meine zwei Promi-Highlights: Moderatorin Palina Rojinski in einem Ensemble aus Froschoberteil und langem Rock im Look einer bunten Computer-Tastatur - und Herbert Grönemeyer.

Was für eine Nacht: Zwei Fashion Shows, drei spezielle Prinzessinnenkleider inspiriert vom Disney-Film „Die fantastische Welt von Oz”, mitreißende Live-Auftritte von Sängerin Schmidt (Anspieltipp für euch: „Defenceless”!) und dem wilden schwedischen Duo Icona Pop ... Das alles wie am Schnürchen im Tempodrom zu inszenieren und anschließend noch eine rauschende Party zu geben, an die ich mich leider nur noch in Bruchstücken erinnern kann - dafür ist definitiv ein BRAVO fällig.

Fotos: Getty 
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

MBFW Tag 4 - Siems Luckwaldt: Irgendwo ist immer Sommer

JUGEND-STYLE

Sie arbeiten emsig weiter an ihrer Handschrift, die Designerinnen Cimen Bachri und Derya Issever von Issever Bahri. Und ihre türkischen Wurzeln bleiben ein wichtiger Quell ihrer Mode. Wie die vergessene Epoche des Jugendstils in der Metropole Istanbul, der das Duo diesmal sowohl gerade Elemente wie auch fließende Formen entlehnten. Ob ganzes Kleid (mit oder ohne Unterkleid) oder dezente Kragenpaspel - hochwertigste Häkelarbeit ist es, die Issever Bahri ein Alleinstellungsmerkmal sichert. Die Garne variieren und erzeugen eine ganz eigene Spannung und Vielfalt, mal Alpaca, dann Samt oder auch Leder. Am Saum oder mitten im weit geschnittenen Pullover. Die Farben schwelgen in Dunkelgrün, Lavendel und finden in Schwarz ihren Ruhepol. Gut, komplett gehäkelte Hosen muss man sicher mögen, oft sehen tut man sie jedoch nicht. Schade eigentlich!

IN LOVE WITH INGMAR 

Die Rumänin Irina Schrotter ist einer meiner persönlichen Lieblinge. Seit der letzten Saison entwirft sie gemeinsam mit dem Avantgardisten Lucian Broscatean und auch diesmal stand ein intellektueller Ansatz hinter der Kollektion, der Film „Persona” von Ingmar Bergman. Wie die zwei Protagonistinnen in dem Psychodrama standen alle Outfits unter Hochspannung. Selbst die Haare der Models waren statisch aufgeladen! Reduziert auf Schwarz, Weiß und Grau schienen Teile eines Kleides oder Pullovers ausbrechen zu wollen, verließen die übliche Form, etwa als seitliche Ausstülpung. Bodenhaftung verlieh der grobe Schmuck aus Silber und Holz in geometrischer Form und Schaffell-Gamaschen auf Highheels. Die Musik: gespenstisch!

IS‘ WAS DOC?

Bekannt wurde die Ärztin Andrada Ona durch Mützen mit Pelzbommeln, die nach Chirurgenart vernäht werden. Jetzt wagte sie sich mit ihrem Label Zoe Ona, benannt nach ihrer Tochter, auf den Laufsteg - mit einer ganzen Kollektion Damenmode. Vor prominentem Publikum wie Lily und Boris Becker zeigte Ona vor allem überzeugende Strickmode und Ausflüge ins „ernste Fach”, also day- und eveningwear. Erfrischend: Bei allgegenwärtigem Schwarz auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin war ihre Farbpalette angenehm abwechslungsreich. Ebenso die Musik: Live von den Meystersingern und vom Band von Adele über Hildegard Knef bis Tony Christie.

HOLIDAY DELIRIUM

Designerin Miranda Konstantinidou zeigte neben ihrer riesigen (Mode-)Schmuckkollektion auch ihre Resort- und Wintermode. Die Themen: „Space Nights” und „Always Summer Somewhere”. Wie eine psychedelisch ausufernde Poolparty auf Ibiza könnte man den Farben-, Muster- und Formenrausch beschreiben, der dann in zwei Showblöcken auf uns einprasselte. Strassverzierte Metallhandschuhe, Gitterbrillen, Bienenkorbfrisuren, Tops aus Plastikschuppen, immer wieder Drucke zwischen Versace-ähnlichem und LSD und Loungewear-Mäntel aus dünnem Samt. Ganz geflasht von der Show in der front row: Minu Barati-Fischer, Franziska Knuppe, Tita von Hardenberg, Patrice, Sarah Kuttner, Boris Becker und Barbara Herzsprung.

REDUCED TO THE MAX

Eigentlich ist unwichtig, dass die junge (und gerade schwer bejubelte) Designerin Anne Gorke aus Weimar stammt, der Bauhaus-Stadt. Irgendwie aber auch nicht, denn die form follows function Philosophie der berühmten Designschmiede von Walter Gropius ist durchaus in Gorkes Fashion-Week-Premiere spürbar. Ein goldenes Beige, ein warmes Dunkelblau und- natürlich - Schwarz genügten der Newcomerin für ihre No-Nonsense-Outfits. Vom Faltenrock aus schwerem Leinen, Hotpants bis zu schlanken Kurzkleidern, die wie unsichtbar aus bis zu drei Farben und Materialien zusammengefügt waren. Sehr gut verarbeitet war das! Dazu schwere Dr. Martens, obgleich diese Kollektion keine zusätzliche Erdung brauchte. David Lynch, dessen Stimme vom Band sang, hatte recht: „Good Day Today” für Anne Gorke. 

LA VIE BOHÈME

Der gebürtige Bulgare Vladimir Karaleev hatte zwar auch schon zuvor vereinzelt Männerteile gezeigt, doch diesmal bedachte seine Kollektion beide Geschlechter fast gleichmäßig mit starken Farben und dekonstruierten, rohen Details. Highlights: ein Kleid mit einem angehängten halben Jacket, die kraftvollen Blautöne der Menswear (u.a. gemodelt von Alexander David Kern), der mutige Materialmix und die offensichtliche Evolution in Karaleevs Geschick, das Konzeptionelle seiner Mode noch raffinierter zu „verstecken”. Ärmellos, ungesäumt und dreilagig - so könnte man die New Urban Bohème à la Karaleev zusammenfassen.

DÜSTERE ROMANZE

Zwischen Himmel und Hölle schien Dawid Tomaszewski seine Models platziert zu haben - darauf deutete nicht nur das ausgefeilte Licht-Schatten-Design seiner Show hin. Auch seine Entwürfe, die zum unheilvollen Sound von „Canto Ostinato” (Kees Wiering & Polo de Haas) präsentiert wurden, verströmten jene fesselnde Melancholie, für die der Designer mittlerweile berühmt ist. Wuchs hier eine schwarze Seidenblume aus einem Kleidoberteil, war zuvor durchsichtiger Kunststoff als Bustier eingesetzt und das untere Drittel eines Rockes mit Gummi beschichtet, das wie Teer aussah. Lange - natürlich schwarze - Handschuhe aus Leder mit Lasercuts, Kleider wie Priesterroben aus dem Mittelalter und aufwendiger 3D-Strick - die im Pressetext angegebene Inspirationsquelle Portugal war für Dawid Tomaszewski offensichtlich extrem ergiebig.

VERSPRECHEN GEHALTEN

Das Markenuniversum von Michael Michalsky wächst und wächst. Das Schöne: Er vernachlässigt die Mode nicht. Vor allem die Männershow im Rahmen seiner berühmten Michalsky StyleNite hat mich schwer begeistert. Knackig sitzende Ein- oder Dreiknopf-Sakkos zu Hosen mit tiefem Schritteinsatz zu kombinieren, ohne dass es nach, pardon, Ghetto aussieht - das macht dem „King of Casual Businesswear” einfach keiner nach. Nur Michalsky kommt weg mit Hut, Mantel, Sakko, Krawatte und Hochwasserhose.

Zwar fehlte mir bei den Damen die sonst übliche Hingucker-Robe, doch auch so fiel die Kollektion for women grundsolide und mit leichter Hand entworfen aus. Gelungen: der omnipräsente Plastikreifgürtel, die breiten schwarzen Pinselstriche auf Mini und Hosenanzug, die Seidensatinhose mit Gummibund in Elfenbeinweiß und der nostalgisch anmutende, dezente Print mit  Zirkusakrobaten und Tänzern.

Insgesamt 54 Models hatte Michalsky verpflichtet, darunter Laufsteg-Debütant Jimi Blue Ochsenknecht, Esther Heesch, Antonia Wesseloh und Melina Martin. Meine zwei Promi-Highlights: Moderatorin Palina Rojinski in einem Ensemble aus Froschoberteil und langem Rock im Look einer bunten Computer-Tastatur - und Herbert Grönemeyer.

Was für eine Nacht: Zwei Fashion Shows, drei spezielle Prinzessinnenkleider inspiriert vom Disney-Film „Die fantastische Welt von Oz”, mitreißende Live-Auftritte von Sängerin Schmidt (Anspieltipp für euch: „Defenceless”!) und dem wilden schwedischen Duo Icona Pop ... Das alles wie am Schnürchen im Tempodrom zu inszenieren und anschließend noch eine rauschende Party zu geben, an die ich mich leider nur noch in Bruchstücken erinnern kann - dafür ist definitiv ein BRAVO fällig.

Fotos: Getty 
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

MBFW Streetstyle Tag 3

Katja Schweitzberger von LesMads hat auch heute auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin wieder den besten Streetstyle fotografiert!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Outfits des Tages!

By Katja Schweitzberger / LesMads

MBFW Streetstyle Tag 3

Katja Schweitzberger von LesMads hat auch heute auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin wieder den besten Streetstyle fotografiert!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Outfits des Tages!

By Katja Schweitzberger / LesMads

Gesichtet: Stars auf der Mercedes-Benz Fashion Week

Foto: Getty

Die Shows von Hugo Boss, Marc Cain und Laurel zogen jede Menge Promis zur Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Klick dich durch die Galerie für Bilder von Edward Norton, Renee Zellweger, Boris Becker und vielen mehr!

Gesichtet: Stars auf der Mercedes-Benz Fashion Week

Foto: Getty

Die Shows von Hugo Boss, Marc Cain und Laurel zogen jede Menge Promis zur Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Klick dich durch die Galerie für Bilder von Edward Norton, Renee Zellweger, Boris Becker und vielen mehr!

Lecker! ShopStyle Cupcakes Teil 2

Mmmh - auch an Tag 2 schmecken die Cupcakes auf der Mercedes-Benz Fashion Week super! Klick dich durch unsere Galerie um zu sehen, wer außer Cosma Shiva Hagen noch Gefallen gefunden hat an unseren ShopStyle-Leckerbissen!

Lecker! ShopStyle Cupcakes Teil 2

Mmmh - auch an Tag 2 schmecken die Cupcakes auf der Mercedes-Benz Fashion Week super! Klick dich durch unsere Galerie um zu sehen, wer außer Cosma Shiva Hagen noch Gefallen gefunden hat an unseren ShopStyle-Leckerbissen!

MBFW Tag 3 - Siems Luckwaldt: Mode für Bond-Girls, Braveheart & Schwanensee

Düster-romantischer Glamour bei Augustin Teboul, feinster moderner (!) Strick von 1913Berlin by Yujia und der lässig feminine Winter bei C‘est tout - auch der frühe Abend von Tag 2 der Mercedes-Benz Fashion Week hinterließ etliche Bilder auf der Blogger-Netzhaut.

A FAMILY AFFAIR

Doch eine Szene brannte sich dort gegen 20.30 Uhr unvergesslich ein: die zauberhafte kleine Tochter von Designerin Leyla Piedayesh (Lala Berlin), wie sie zum Finale der Show ihrer Mutter die Ehrenrunde auf dem Laufsteg drehte. Ganz allein, in Gold gewandet und enorm mutig, finde ich, vor all den Menschen und Kameras.

Zuvor hatte Piedayesh eindrucksvoll bewiesen, warum sie die Königin der Muster bleibt! Zum exotischen Klag von „Tabe Eshgh” von Hayedeh laufen die Models so schnell wie um ihr Leben. Und Look für Look entfaltet sich das Kaleidoskop aus Puderrosa, Orange, Rot und Schwarz auf Seide, Kaschmir und Angora. Toll: das Strickkleid mit Ledereinsätzen und die Hosen mit tiefem Schritt. Die Musik hat da längst  zu schrägen Clubbeats gewechselt, für das Berlin in Lala Berlin. Im Publikum erspäht: Heike Makatsch, Nora von Waldstätten, Michi Beck, Natalia Avelon, Fritzi Haberlandt, Jasmin Tabatabai, Bettina Zimmermann, Christiane Paul und Nadine Warmuth.

PARTY LIKE IT‘S 1995 

Vor einer gülden dekorierten Showbühne singt ein Tenor Classic-Pop, dann wechselt der wilde Soundtrack zu „Goldfinger”, „Hey, Big Spender” und, warum auch nicht ..., „Call Me Maybe”. Nein, Angst vor Stilbrüchen kennt Basler-Designchef Brian Rennie nicht. Und für seine Abendroben gilt wie immer: Erst wenn auch mit größter Mühe kein Kristall mehr am Satin oder Seidentaft befestigt werden kann, ist das Kleid perfekt. Gut, für ein paar edle Chopard-Juwelen war natürlich immer noch Platz. In der ersten Reihe dabei beim Treffen von Bond-Girl und Gala-Prinzessin im Hotel de Rome: Lilly Becker, Caroline Beil, Mirja du Mont, Dagmar Kögel, Vicky Leandros und Bonnie Strange.

LUXURY LIVES

Drei Farben Weiß zum Auftakt der Schumacher-Show, seit Jahren ein morgendlicher Genuss auf der Mercedes-Benz Fashion Week. Mit schwarzen Plüsch-Reiterkappen als Kopfschmuck marschieren die Models auf die Fotografen zu - und erneut heißt es ganz genau hingucken, welche Details Designerin Dorothee Schumacher in den Outfits versteckt hat. Ich finde: effektvolle Raffungen, die Taille betonende Zierabnäher, Pullover mit lasergelochten Ärmeln, edle Broschen und Armreifen im Nadelkissenlook und ein schwarzer Lammfellmantel mit weißem Pelzkragen. Musik u.a.: Dani Siciliano mit „Be My Producer”. Die baldige Eröffnung von zwei Schumacher-Boutiquen in China erklärt die sehr interessierte chinesische „Reisegruppe” in den Reihen.

KOOL 

„Wir haben gut zusammengearbeitet und ich konnte ihm noch den einen oder anderen Mode-Tipp geben”, sagt Topmodel Karlie Kloss über ihren Co-Star im Fashion-Film zum diesjährigen Kampagnenmotiv. Gedreht von Fotograf Ryan McGinley (Art Direction: Jefferson Hack) erzählt dieser von einem Katz-und-Maus-Spiel, das sich Kloss, ein 26-jähriger Schimmel und der Mercedes-Benz CLA im kalifornischen Nirgendwo liefern.

GRAFISCHES GOODBYE 

Für seine letzte (!) Kollektion für das deutsche Couture-Label Rena Lange blickte Designer Karsten Fielitz auf die Werke berühmter Maler. Fündig wurde er bei der konzentrierten Geometrie von Piet Mondrian, den effektvollen Pinselstrichen von Hans Hartung und dem Purismus eines Frank Stella. Die Lange-Klassiker - aufwendig gearbeitete Tweedjäckchen, Blusen und Kleider mit Bubikragen und subtile Trompe-l‘oeil-Effekte - traten in den Hintergrund um Platz zu machen für gelungene Patchwork-Techniken, butterweiches Nappaleder und rechteckige Clutches. Nett: die Jacketts mit voluminösen doppelten Revers, die gut herausgearbeiteten Kontraste bei Schwarz-auf-Schwarz-Stücken, die Zähmung komplett karierter Outfits und die Lederkrägen beim kleinen Schwarzen.

A SMALL STEP FOR MAN 

Schauspieler Joseph Fiennes und seine Frau schienen sich gut zu amüsieren auf der Reise zum Mond, auf die uns Laurèl mitnahm. Silber bestimmte große Teile der Collection, große Pailletten sorgten für den Hightech-Look und David Bowie sang von „Space Oddity” und Major Tom. Toll: ein Kleid aus kleinen Metallplatten und eine Robe aus Pailletten in Fischschuppen-Form, die oben mattiert und am Rock hochglänzend waren. Zwischendrin traf Fuchsia auf Rot, wir sahen rasierte Pelzjacken - und Barbara Becker mit Sohn Noah in der front row.

THAT‘S HOT

Präsentiert vom Magazin „Elle” und Gastgeber Mercedes-Benz zeigte der Japaner Yu Amatsu seine Kollektion „122 Grad Fahrenheit: Heat of Reaction”. Die Mode seines Labels A Degree Fahrenheit setzt in jeder Kollektion eine andere Gradzahl und deren physikalischen Effekt auf verschiedene Materialien um. Diesmal ging es ihm um das Rosten von Eisen und die Energie, die bei der Bildung von Eisenoxid frei wird - sofort wie langfristig. So wiesen die meisten seiner Kreationen asymmetrische Unterteilungen in zartbraune und schwarze Zonen auf, auch die Haare der Models waren zunächst toupiert und dann über die linke Schulter gebürstet und fixiert worden. Die Jersey- und Seidenstoffe wurden weitgehend fließend verarbeitet. Unter den Highlights: ein Monokini und die synthetischen Mäntel.

SCHWANENSEE

Die Show von Marc Cain in einem festlichen Saal des Hotel de Rome war dekoriert mit übergroßen Schwänen und Parkbänken als Sitzreihen. Dementsprechend fanden sich in der gezeigten Mode federähnlich verarbeitete Pelzdetails und zartes Eisblau. Aufgefallen sind mir: ein Mantel aus dicken weißen Wollfäden, die Mützen mit Schleier, ein Kristallleuchter- und See-Print und ein grasgrünes Outfit mit Polkadot-Bluse. Nur eine Frage: Strassbestickte Jeans - darf man das wirklich noch?

BRAVEHEART

Schottland muss Designer Marcel Ostertag wirklich „gepackt” haben, denn neben einem fröhlichen Papageienprint griff er zu verschiedene Tartanmuster und mehr Grüntönen, als die Highlands hergeben. Kaschmir und Jersey, abgesteppte Kurzjacken - warum eigentlich nicht? Für positive Energie sorgten die tracks „Kiss Like Dynamite” von Tyson und Kúra mit „Gógó”. Und jetzt geben wir zurück nach Balmoral Castle ...

ZWEITER BLICK 

Es gibt Kollektionen, die hauen sofort um, sind laut und mutig und unüber„hör”bar. Dann gibt es solche, die treten leise und bleiben blass. Michael Sontag gelang mit seiner Show der seltene Kunstgriff eines modischen Crescendos, das Look für Look eindringlicher wurde. Trotz gewohnt reduzierter Farbpalette aus Schwarz, meliertem Grau und Braun. Die raffinierten Drapierungen, die leichten Seidenstoffe, die Raffungen im Zentrum - das wirkte deutlich nach. Wie der famose Sound von Godspeed You Black Emperor mit „09-15-00” (mein absoluter Anspieltipp!). Geschmackssache: die mit goldenem Glitzerstaub bedeckten Pumps mit abnehmbaren Zipper-Stulpen.


JENSEITS VON AFRIKA 

Designer Guido Maria Kretschmer schweift gern in die Ferne, wenn er an einer Kollektion arbeitet. Diesmal zog es ihn nach Afrika - und die edle Ethno-Reise geriet zum Augenschmaus. Vor allem die zig Roben zum Schluss, für die ihn deutsche Promis wie Jette Joop, Bettina Zimmermann, Maren Gilzer und Nazan Eckes lieben - überzeugten mehr denn je: Fellprägung mit Gold, Schlangendrucke, tribal prints, satte Brauntöne und üppige Stickereien. Filmkomponist James Newton Howard legte den Klangteppich für die Models mit ihren turmhohen Afro-Perücken und langen Wimpern. Noch eine Premiere: die Models trugen die ersten Stücke der Kretschmer-Kollektion für Schuhhersteller Högl aus Österreich.

TOP OF THE STARS

Verpflichtet, ein wenig Hollywood an die Spree zu jetten, ließ es Hugo Boss bei der Show seiner jungen Linie HUGO promimäßig krachen. Edward Norton, Rene Zellweger, Moritz Bleibtreu, Jasmin Tabatabai, Pixie Geldof und Eddie Redmayne („Les Misérables”). Und vermutlich habe ich einige übersehen.

In einer Fabriketage der ehemaligen Berliner Opernwerkstätten gewohnt minimalistisch inszeniert sahen wir zunächst (Kunst-?)Lederjacken und Mäntel in Betongrau und mit futuristisch ausgestellten Doppel-Schultern à la „Starship Troopers”. Dann brachte HUGO das „out” zurück in die cut-outs, denn bei einigen Damenkleidern (teils mit blaulastigen Kaleidoskop-Drucken) fehlten effektvoll gleich ganze Quader im Stoff - oder auch in der Taille. Die Oberfläche nahezu aller Outfits blieben eher mattiert, als dominierende Farbe bei den Herren empfahl sich ein stumpfes Weinrot.

Fotos: Getty
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

MBFW Tag 3 - Siems Luckwaldt: Mode für Bond-Girls, Braveheart & Schwanensee

Düster-romantischer Glamour bei Augustin Teboul, feinster moderner (!) Strick von 1913Berlin by Yujia und der lässig feminine Winter bei C‘est tout - auch der frühe Abend von Tag 2 der Mercedes-Benz Fashion Week hinterließ etliche Bilder auf der Blogger-Netzhaut.

A FAMILY AFFAIR

Doch eine Szene brannte sich dort gegen 20.30 Uhr unvergesslich ein: die zauberhafte kleine Tochter von Designerin Leyla Piedayesh (Lala Berlin), wie sie zum Finale der Show ihrer Mutter die Ehrenrunde auf dem Laufsteg drehte. Ganz allein, in Gold gewandet und enorm mutig, finde ich, vor all den Menschen und Kameras.

Zuvor hatte Piedayesh eindrucksvoll bewiesen, warum sie die Königin der Muster bleibt! Zum exotischen Klag von „Tabe Eshgh” von Hayedeh laufen die Models so schnell wie um ihr Leben. Und Look für Look entfaltet sich das Kaleidoskop aus Puderrosa, Orange, Rot und Schwarz auf Seide, Kaschmir und Angora. Toll: das Strickkleid mit Ledereinsätzen und die Hosen mit tiefem Schritt. Die Musik hat da längst  zu schrägen Clubbeats gewechselt, für das Berlin in Lala Berlin. Im Publikum erspäht: Heike Makatsch, Nora von Waldstätten, Michi Beck, Natalia Avelon, Fritzi Haberlandt, Jasmin Tabatabai, Bettina Zimmermann, Christiane Paul und Nadine Warmuth.

PARTY LIKE IT‘S 1995 

Vor einer gülden dekorierten Showbühne singt ein Tenor Classic-Pop, dann wechselt der wilde Soundtrack zu „Goldfinger”, „Hey, Big Spender” und, warum auch nicht ..., „Call Me Maybe”. Nein, Angst vor Stilbrüchen kennt Basler-Designchef Brian Rennie nicht. Und für seine Abendroben gilt wie immer: Erst wenn auch mit größter Mühe kein Kristall mehr am Satin oder Seidentaft befestigt werden kann, ist das Kleid perfekt. Gut, für ein paar edle Chopard-Juwelen war natürlich immer noch Platz. In der ersten Reihe dabei beim Treffen von Bond-Girl und Gala-Prinzessin im Hotel de Rome: Lilly Becker, Caroline Beil, Mirja du Mont, Dagmar Kögel, Vicky Leandros und Bonnie Strange.

LUXURY LIVES

Drei Farben Weiß zum Auftakt der Schumacher-Show, seit Jahren ein morgendlicher Genuss auf der Mercedes-Benz Fashion Week. Mit schwarzen Plüsch-Reiterkappen als Kopfschmuck marschieren die Models auf die Fotografen zu - und erneut heißt es ganz genau hingucken, welche Details Designerin Dorothee Schumacher in den Outfits versteckt hat. Ich finde: effektvolle Raffungen, die Taille betonende Zierabnäher, Pullover mit lasergelochten Ärmeln, edle Broschen und Armreifen im Nadelkissenlook und ein schwarzer Lammfellmantel mit weißem Pelzkragen. Musik u.a.: Dani Siciliano mit „Be My Producer”. Die baldige Eröffnung von zwei Schumacher-Boutiquen in China erklärt die sehr interessierte chinesische „Reisegruppe” in den Reihen.

KOOL 

„Wir haben gut zusammengearbeitet und ich konnte ihm noch den einen oder anderen Mode-Tipp geben”, sagt Topmodel Karlie Kloss über ihren Co-Star im Fashion-Film zum diesjährigen Kampagnenmotiv. Gedreht von Fotograf Ryan McGinley (Art Direction: Jefferson Hack) erzählt dieser von einem Katz-und-Maus-Spiel, das sich Kloss, ein 26-jähriger Schimmel und der Mercedes-Benz CLA im kalifornischen Nirgendwo liefern.

GRAFISCHES GOODBYE 

Für seine letzte (!) Kollektion für das deutsche Couture-Label Rena Lange blickte Designer Karsten Fielitz auf die Werke berühmter Maler. Fündig wurde er bei der konzentrierten Geometrie von Piet Mondrian, den effektvollen Pinselstrichen von Hans Hartung und dem Purismus eines Frank Stella. Die Lange-Klassiker - aufwendig gearbeitete Tweedjäckchen, Blusen und Kleider mit Bubikragen und subtile Trompe-l‘oeil-Effekte - traten in den Hintergrund um Platz zu machen für gelungene Patchwork-Techniken, butterweiches Nappaleder und rechteckige Clutches. Nett: die Jacketts mit voluminösen doppelten Revers, die gut herausgearbeiteten Kontraste bei Schwarz-auf-Schwarz-Stücken, die Zähmung komplett karierter Outfits und die Lederkrägen beim kleinen Schwarzen.

A SMALL STEP FOR MAN 

Schauspieler Joseph Fiennes und seine Frau schienen sich gut zu amüsieren auf der Reise zum Mond, auf die uns Laurèl mitnahm. Silber bestimmte große Teile der Collection, große Pailletten sorgten für den Hightech-Look und David Bowie sang von „Space Oddity” und Major Tom. Toll: ein Kleid aus kleinen Metallplatten und eine Robe aus Pailletten in Fischschuppen-Form, die oben mattiert und am Rock hochglänzend waren. Zwischendrin traf Fuchsia auf Rot, wir sahen rasierte Pelzjacken - und Barbara Becker mit Sohn Noah in der front row.

THAT‘S HOT

Präsentiert vom Magazin „Elle” und Gastgeber Mercedes-Benz zeigte der Japaner Yu Amatsu seine Kollektion „122 Grad Fahrenheit: Heat of Reaction”. Die Mode seines Labels A Degree Fahrenheit setzt in jeder Kollektion eine andere Gradzahl und deren physikalischen Effekt auf verschiedene Materialien um. Diesmal ging es ihm um das Rosten von Eisen und die Energie, die bei der Bildung von Eisenoxid frei wird - sofort wie langfristig. So wiesen die meisten seiner Kreationen asymmetrische Unterteilungen in zartbraune und schwarze Zonen auf, auch die Haare der Models waren zunächst toupiert und dann über die linke Schulter gebürstet und fixiert worden. Die Jersey- und Seidenstoffe wurden weitgehend fließend verarbeitet. Unter den Highlights: ein Monokini und die synthetischen Mäntel.

SCHWANENSEE

Die Show von Marc Cain in einem festlichen Saal des Hotel de Rome war dekoriert mit übergroßen Schwänen und Parkbänken als Sitzreihen. Dementsprechend fanden sich in der gezeigten Mode federähnlich verarbeitete Pelzdetails und zartes Eisblau. Aufgefallen sind mir: ein Mantel aus dicken weißen Wollfäden, die Mützen mit Schleier, ein Kristallleuchter- und See-Print und ein grasgrünes Outfit mit Polkadot-Bluse. Nur eine Frage: Strassbestickte Jeans - darf man das wirklich noch?

BRAVEHEART

Schottland muss Designer Marcel Ostertag wirklich „gepackt” haben, denn neben einem fröhlichen Papageienprint griff er zu verschiedene Tartanmuster und mehr Grüntönen, als die Highlands hergeben. Kaschmir und Jersey, abgesteppte Kurzjacken - warum eigentlich nicht? Für positive Energie sorgten die tracks „Kiss Like Dynamite” von Tyson und Kúra mit „Gógó”. Und jetzt geben wir zurück nach Balmoral Castle ...

ZWEITER BLICK 

Es gibt Kollektionen, die hauen sofort um, sind laut und mutig und unüber„hör”bar. Dann gibt es solche, die treten leise und bleiben blass. Michael Sontag gelang mit seiner Show der seltene Kunstgriff eines modischen Crescendos, das Look für Look eindringlicher wurde. Trotz gewohnt reduzierter Farbpalette aus Schwarz, meliertem Grau und Braun. Die raffinierten Drapierungen, die leichten Seidenstoffe, die Raffungen im Zentrum - das wirkte deutlich nach. Wie der famose Sound von Godspeed You Black Emperor mit „09-15-00” (mein absoluter Anspieltipp!). Geschmackssache: die mit goldenem Glitzerstaub bedeckten Pumps mit abnehmbaren Zipper-Stulpen.


JENSEITS VON AFRIKA 

Designer Guido Maria Kretschmer schweift gern in die Ferne, wenn er an einer Kollektion arbeitet. Diesmal zog es ihn nach Afrika - und die edle Ethno-Reise geriet zum Augenschmaus. Vor allem die zig Roben zum Schluss, für die ihn deutsche Promis wie Jette Joop, Bettina Zimmermann, Maren Gilzer und Nazan Eckes lieben - überzeugten mehr denn je: Fellprägung mit Gold, Schlangendrucke, tribal prints, satte Brauntöne und üppige Stickereien. Filmkomponist James Newton Howard legte den Klangteppich für die Models mit ihren turmhohen Afro-Perücken und langen Wimpern. Noch eine Premiere: die Models trugen die ersten Stücke der Kretschmer-Kollektion für Schuhhersteller Högl aus Österreich.

TOP OF THE STARS

Verpflichtet, ein wenig Hollywood an die Spree zu jetten, ließ es Hugo Boss bei der Show seiner jungen Linie HUGO promimäßig krachen. Edward Norton, Rene Zellweger, Moritz Bleibtreu, Jasmin Tabatabai, Pixie Geldof und Eddie Redmayne („Les Misérables”). Und vermutlich habe ich einige übersehen.

In einer Fabriketage der ehemaligen Berliner Opernwerkstätten gewohnt minimalistisch inszeniert sahen wir zunächst (Kunst-?)Lederjacken und Mäntel in Betongrau und mit futuristisch ausgestellten Doppel-Schultern à la „Starship Troopers”. Dann brachte HUGO das „out” zurück in die cut-outs, denn bei einigen Damenkleidern (teils mit blaulastigen Kaleidoskop-Drucken) fehlten effektvoll gleich ganze Quader im Stoff - oder auch in der Taille. Die Oberfläche nahezu aller Outfits blieben eher mattiert, als dominierende Farbe bei den Herren empfahl sich ein stumpfes Weinrot.

Fotos: Getty
By Siems Luckwaldt / Nahtlos!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 3 - Hugo by Hugo Boss

Foto: Getty

Gestern abend zeigte Hugo by Hugo Boss auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Auch hier war ein knalliges Rot der Blickfang des Abends, im Kontrast dazu viel schwarz und beige.

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Bilder des Abends!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 3 - Hugo by Hugo Boss

Foto: Getty

Gestern abend zeigte Hugo by Hugo Boss auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Auch hier war ein knalliges Rot der Blickfang des Abends, im Kontrast dazu viel schwarz und beige.

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Editor's Stylebuch: Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Tag 4

Folgt uns auf Twitter, Facebook und Instagram für die heißesten Fashion-Week-Updates von Miggy!

Los geht's mit Tag 4:

Shop Fiona Paxton, Ralph Lauren und viel mehr via ShopStyle:

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Spotted! Promis bei der Mercedes-Benz Fashion Week

Foto: Getty

Auch dieses Jahr ist wieder Staraufgebot bei der Mercedes-Benz Fashion Week. Besonders die Shows von Schumacher, Lala Berlin, Kilian Kerner und Minx by Eva Lutz wollte sich keiner entgehen lassen!

Klick dich durch unsere Galerie für alle Bilder von Stars bei den Shows.

Spotted! Promis bei der Mercedes-Benz Fashion Week

Foto: Getty

Auch dieses Jahr ist wieder Staraufgebot bei der Mercedes-Benz Fashion Week. Besonders die Shows von Schumacher, Lala Berlin, Kilian Kerner und Minx by Eva Lutz wollte sich keiner entgehen lassen!

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Exklusiv: Backstage bei der Lala Berlin Show

Katja Schweitzberger von LesMads war wieder für uns auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin unterwegs! Diesmal mit exklusivem Backstage-Zugang zur Show von Lala Berlin, die gestern Abend unter Jubel gezeigt wurde. Klick durch unsere Galerie für die besten Bilder von den Vorbereitungen!

Exklusiv: Backstage bei der Lala Berlin Show

Katja Schweitzberger von LesMads war wieder für uns auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin unterwegs! Diesmal mit exklusivem Backstage-Zugang zur Show von Lala Berlin, die gestern Abend unter Jubel gezeigt wurde. Klick durch unsere Galerie für die besten Bilder von den Vorbereitungen!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 3 - Schumacher

Foto: Getty

Heute morgen fand auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin die Show von Schumacher statt. Monochrom war angesagt: Knalliges Rot, grelles Weiß und ein paar Tupfer Senfgelb. Auch Promis wie Alexandra Maria Lara, Sabine Christiansen und Natalia Wörner ließen sich zu der Gelegenheit blicken!

Klick dich durch unsere Galerie für die besten Outfits!

Mercedes-Benz Fashion Week Tag 3 - Schumacher

Foto: Getty

Heute morgen fand auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin die Show von Schumacher statt. Monochrom war angesagt: Knalliges Rot, grelles Weiß und ein paar Tupfer Senfgelb. Auch Promis wie Alexandra Maria Lara, Sabine Christiansen und Natalia Wörner ließen sich zu der Gelegenheit blicken!

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