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Transparent und hauchzart - die Kreationen von Malaika Raiss

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Fashion Week • 22/01/2012
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Backstagetour mit unseren Gewinnern bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

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Fashion Week • 22/01/2012

Mary Scherpes letzter Tage bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

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Fashion Week • 22/01/2012


Am letzten Tag der Mercedes Benz Fashion Week zeigt sich das Wetter, wenig überraschend, genauso grau und deprimierend wie alle Tage davor. Und meine Aufnahmefähigkeiten tendieren mittlerweile gegen null. Vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, dass ich von den heutigen Schauen wenig überzeugt war.

Es begann mit dem jungen Label Issever Bahri, die hauptsächlich schwarze und blaue Mode über den Laufsteg schickten - von den wirklich schön gewählten Materialien lenkte mich jedoch stets das schlechte Fitting der Hosen ab, die konsequent Beulen an der Hüfte schlugen.

Ebenso unglücklich fand ich die Schuhwahl, diese waren nicht nur zu klobig, sondern es fiel den Modellen auch sichtlich schwer, elegant darin zu laufen, da die Plateausohle kaum Möglichkeiten zum sanften Abrollen bot.

Auch bei Issever Bahri fanden sich Steppjacken, und wäre ich jetzt Trendreporterin, würde ich darin einen der größten der Berliner Fashion Week sehen.

Einen Kaiserschmarren zwischen den Schauen im Café Einstein zu genießen kann ich nur jedem empfehlen.

Es folgte die Schau von Malaika Raiss, die sich leider dafür entschieden hatte, ihre transparenten Blusen und Kleider ohne "was drunter" zu zeigen - das heißt die Fotografen bekamen jede Menge nackter Brüste zu sehen. Was diese (wie die Bildagenturen) sicher freute, schließlich nichts einfacher als das Bild eines Models mit nackten Brüsten zu verkaufen. Aber ich fand's ganz und gar unnötig. (Deswegen gibt es hier auch keine Bilder davon.)

Als ebenso schwierig stellten sich die von Nelly gesponserten Schuhe heraus, in denen es sich offensichtlich nur in "Storch-im-Salat"-Manier laufen ließ.

Den Abschluss bildete das schwedische Label Noir, deren Inszenierung des Laufstegspektakels mich wieder glücklich stimmte: gute Musik, gute Choreographie, gutes Licht, gute Modelle. Die Entwürfe sind sehr schwedisch - die Schnitte also schlicht, die Farbe meist Schwarz, garniert mit einem attraktiven Print.

Als die letzten Modelle den Laufsteg verlassen hatten, hieß es "Auf Wiedersehen!" Modewoche! In der nächsten Saison wird's hoffentlich wieder genauso interessant!

Finale: Siems berichtet über den letzten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

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Fashion Week • 22/01/2012

Endspurt auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Beim ersten Kaffee rasch ein Abgleich, wer die Michalsky StyleNight wie fand. Nun, der Reihe nach: Die von Models/Funkenmariechen teils getanzte Show von Roeckl war so kurzweilig wie clever. Die Handschuhe, Muffs, Taschen und Tücher durch Bodysuits und Bodypainting sowie geschicktes Drapieren zu vollwertigen Outfits zu ergänzen - netter Einfall.

Designer Michael Michalskys Herz schlägt neben der Mode für Musik, vor allem für Künstler, die morgen in aller Munde sind. Dementsprechend vielfältig wurde auch diese StyleNight im Tempodrom untermalt. Sang und gogotanzte der New Yorker underground act Jessica 6 zur Roeckl-Show als wäre es 1994, sprang danach Susi Gold elektro-extatisch über die Bühne.

Nach einer frisch-fröhlichen Herbst/Winterkollektion von C'est tout, für die Designerin Katja Will unter dem Motto "Paris, Texas" indianische Muster des US-Western-Staates mit Pailletten-Rafinesse à la Couture. Süß: Die Perlenbärchen an den modernisierten, weichen Cowboy-Stiefeln.

Nach Marina and the Diamonds, die für vor Begeisterung glänzende Augen in der Mehrzweckhalle sorgte, präsentierte der Gastgeber seine Mode.

Deutlich femininer, mit Crème- und Pfirsichtönen, einem spektakulären kurzen Rock komplett aus gefassten Swarovski-Kristallen und federleichter Seidenkleider im Leuchtschrift-Print der Kollektion - einmal mit schwarzem Lederbustier. Die Herren "moven" wie immer lässig-sportlich durch die Kälte, etwa in einer kuschelig beflockten Daunenweste überm Anzug mit umgekrempelter Hose (zu hohen Sneakern). Nicht Michalskys wagemutigste Arbeit, jedoch grundsolide.

Bei den Damen lief das alternative Supermodel Andrej Pejic mit, dessen Figur - vor allem oben ohne in einer lachsrosafarbenen Felljacke - die seiner "Mitläuferinnen" herausforderte. Erneut also gab die StyleNight genügend Gründe für eine anschließend gehörig ausschweifende After Show Party. Gute Idee: Die prall gefüllten goodie bags konnte man sich an einem kleinen Serviceschalter so gar per DHL zuschicken lassen!

Noch länger als das Gin-Tonic versehrte Publikum und seine Models benötigte am nächsten Morgen backstage Designer Marcel Ostertag. Haar- und Fashion-Week-Profi André Märtens und sein Team von L'Oréal Professionnel verwandelten ihn nämlich per Lockenwickler, Glitzer-Lidschatten und Nagellack in ein Mann(!)equin. Ostertag channelte mit zwei güldenen halbtransparenten Catsuits mit befransten Ärmeln auf den Spuren von ABBA und Comic-Heldin Barbarella. Das war mal ein Statement.

Die übrige Kollektion in den Hauptfarben Oliv, Nougat und Mittelblau bot die bekannten Mustermixe, schwarze Perlenfransen-Kleidchen und -röcke und blieb hinter den markanteren Stücken etwas zurück. Der Designer selbst modelte den letzten Look auf Acryl-Highheels - und zu anerkennendem Applaus.

Derya Issever und Cimen Bahri waren noch mächtig angespannt als wir backstage einen ersten Blick auf die Kollektion warfen. Dabei hatten die beiden Designerinnen keinerlei Grund für Nervosität, die Wintermode ihres Labels Issever Bahri war so inspiriert und tragbar. Must-haves für uns: der herrlich wilde schwarze Schaffellmantel, die Pullover und Mäntel aus aufgerauhter Wolle in Dunkelblau und die anschmiegsamen Lederröcke, die einmal nicht wie ein steifer Lampenschirm am Körper saßen.

"Noch zwanzig Minuten bis zur Show", raunt eine Mitarbeiterin von Stephan Pelger dem Designer aus Rumänien zu. Pelger, der - wie wir auf einer Kleiderstange erspähen - sein eigenes Konterfeit ein paar Mal als Print einsetzen wird, nickt kurz und ruft seinem Team in seiner Muttersprache einige Anweisungen zu. Wir wünschen im viel Glück, worauf Pelger nur zur Zeltdecke schaut: "Danke. Hallelujah!"

Nach Pelgers Show gehen für uns vier Tage Mercedes-Benz Fashion Week zu Ende. Zum Abschied sind wir uns nicht nur sicher, im Juli wieder hier zu sein. Wir wissen auch, dass keine Modewoche der Welt so ist, wie die MBFWB am Brandenburger Tor. Und das es bei Mode um eines eben überhaupt nicht geht: Wer sitzt in welcher Reihe und was ist im goodie bag. Wir sehen uns im Sommer - im Zelt :)

Sinnliche Verführung: Charlize Theron für das W Magazine

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stars • 21/01/2012

Mary Scherpe von Stil in Berlin berichtet von ihrem dritten Tag auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

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Fashion Week • 21/01/2012


Der Tag begann für mich im schönsten Hotel am Bebelplatz, dem Hotel de Rome, in das die Vogue, genauer Chefredakteurin Christiane Arp, geladen hatte um ihre fünf liebsten Nachwuchsdesigner der Presse und den Einkäufern ans Herz zu legen: David Tomaszewski, René Storck, Agustin Teboul, Michael Sontag und Vladimir Karaleev zeigten ihre Looks an Mannequins in gediegenem Ambiente (ja, das Wort kann man hier ruhig verwenden).

Christiane Arp stellte alle Designer persönlich vor und verdeutlichte wiederholt ihr Anliegen, junge Modemacher konsequent über mehrere Saisons zu fördern und zu protegieren. Ein Vorhaben, dem man vorbehaltlos applaudieren kann.


Michael Sontag stellte seine neue Kollektion exklusiv im Vogue Salon vor, da er in dieser Saison keine eigene Schau oder Präsentation machte. Seine gewohnt voluminösen Entwürfe überzeugten natürlich wieder durch die besonnene Farbwahl und dem exklusiven Materialmix von rauer Wolle, glänzender Seide und (neu diesmal) plastik-beschichtetem Baumwollstoff.


Für mich war es außerdem eine tolle Gelegenheit, Augustin Tebouls Entwürfe näher anschauen zu können - die glitzernden Perlenketten, der Mix aus Rock'n'Roll und Fin de Siecle, die hochwertige und aufwendige Verarbeitung und natürlich die überaus sympathischen jungen Frauen hinter dem Label. Eventuell trägt ein durchaus bekanntes Top-Model die Kreationen der Berliner Schneiderinnen auch auf dem größten Filmpreis der Welt, den Oscars. Daumen drücken!


Die Entwürfe des Frankfurters René Storck sah ich zum ersten Mal. Ansprechend sind bei ihm vor allem die Materialversessenheit und Exaktheit im Schnitt, sowie die konsequente Schlichtheit. Seine Mode ist ein Gegenentwurf zu den Berliner Extravaganzen und brachte die Auswahl Arps in die entsprechende Balance.

Nach dem Salon führte es mich doch noch auf eine Modemesse, auch wenn ich diese normalerweise zu anstrengend finde, lockte mich der Collect Showroom bei der Capsule mit von mir sehr geliebten Designern wie A.D.Deertz und Hien Le.

Hier traf ich auch Svenja von Reality Studio wieder, deren Entwürfe ich am Mittwoch in Kreuzberg bereits sah. Ich habe ihr schon meine Bestellliste dagelassen - die Kollektion spricht mich wirklich sehr an. Die Prints (türkische Teppiche und Paisley Muster schwarz auf schwarz gedruckt), Schnitte und Farben - gut, ich bin bereits seit langem treuer Svenja-Fan.

Neu waren für mich hier die Brillen von Lunettes, einem Berliner Vintage-Brillenladen, die seit einiger Zeit auch ihre eigenen Gestelle entwerfen. Ein Besuch in ihrem Laden in der Torstraße ist jedem zu empfehlen, der eine perfekt passende Brille sucht.

Die Riesenstrickpullover des Berliner Labels Maiami in Eiscremefarben hätte ich am Liebsten sofort eingepackt. Wie Hien Le entschied sich auch Maiami, im Winter nicht die Farben des Berliner Himmels zu imitieren, sondern lieber die des Sommers. Eine durchaus begrüßenswerte Entscheidung.

Am Abend war es dann endlich so weit für die lang erwartete Vladimir Karaleev Show, über die ich bereits so viel geschrieben habe - deswegen lasse ich an dieser Stelle die Bilder sprechen:

Nach Hause gefahren wurde ich heute angenehmerweise mit einem Bentley Mulsanne mit Massagefunktion im Sitz. Ich überschätzte jedoch meine Überredungskünste und muss morgen wohl wieder mit der S-Bahn zu den letzten Schauen fahren.

Tag Drei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin: Unser Gastblogger Siems von Nahtlos war wieder live dabei

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Fashion Week • 20/01/2012

Tag 3 beginnt beim Frühstück mit ein wenig Gossip, schließlich war gestern bei der Show von Guido Maria Kretschmer ein bizarres Potpourri deutscher C-Prominenz anwesend. Das muss bei einem Glas Latte erst einmal genüsslich ausdiskutiert werden. Hat Society-Tochter Chiara Ohoven wieder was machen lassen? Wieso erschien Designer Harald Glööckler im Dirigenten-Frack zum Mega-Iro? Und habt ihr gesehen, wie Jenny Elvers-Elbertzhagen Coiffeur-Legende Udo Walz mit genervtem Augenrollen beibrachte, wie man Fotos mit dem iPhoen macht? Hach, wat schön.
Die Mode von Guido Maria Kretschmer, kurz GMK, war inspiriert von der Mongolei, davon zeugte das verarbeitete schwarze Fell, das an die Bergrinder namens Yak erinnerte. Das Make-up? Hm, japanische Kabuki-Oper? Silbern abgedecktes Gesicht, aufgemalte eckige Brauen, lackrote Lippen. Auf Kretschmers Promi-Roben braucht derweil auch im kommenden Winter kein A- oder C-Promi zu verzichten, davon folgten so einige in einer Kollektion, der stilistisch bisweilen der rote Faden fehlte.

Während Shootingstar Hien Le im Studio-Bereich seine Kollektion ganz ohne Catwalk präsentierte, planten viele Besucher bereits ihr Berliner Nightlife. Der versiegte Regen erleichterte das ungemein.

Die Dämmerung hat die Stadt noch im Griff, als ich an Tag 3 meinen Reporter-Rucksack packe. IPhone, iPad und Aufnahmegerät für Interviews strotzen vor Akku-Energie, die Einladungskarten sind sortiert, der Journalisten-Ausweis für das Fashion-Week-Zelt baumelt wieder um meinen Hals. Auf geht's!


Lessja Verlingieri zeigte die Show ihres Labels Lever Couture im Soho Haus, Berlins entspanntem Hotspot (nur für Mitglieder) unweit des Alexanderplatzes. Startete ihre Show mit reduzierten Kleidern in elegantem Schwarz, Grau und leuchtendem Rot, ohne einen überflüssigen Millimeter Stoff, verfiel sie im Finale leider erneut in exzessive Haute-Couture-Manirismen. Tenor: Erst wenn eine Robe nicht mehr manövrierfähig ist, ist sie perfekt. Schade.

Der Rückweg geriet zur kleinen Tortur, nirgends ein aufnahmebereites Taxi. Mit einem Blogger-Kollegen hetzten wir bis zum Alex, wo man uns endlich einsteigen ließ.

So entgingen uns nur die ersten Outfits der Show von Patrick Mohr, ein Designer, der mit bizarr-verstörenden Performance-Spektakeln begann, als "Schreck der Fashion Week" so zu sagen, und nun eine ausgereifte, komplett tragbare Streetwear-Kollektion präsentierte, durch die sich sein dreieckiges Label-Symbol als Muster zog. Neu bei Mohr: reichlich Strick!


Vor der Show von Presse-Liebling Kilian Kerner spielte sich Sänger und Herzensbrecher Mads Langer bereits warm, Live-Musik gehört seit seinem Zelt-Debüt als fester Bestandteil in jede Kerner-Show. Und das ist auch gut so. Wollanzüge und -mäntel haben selten lauter "Kauf mich!" gerufen, die Hosenschnitte waren gewohnt präzise und knackig. Einzig auf einige glitzernde Showpieces hätte man verzichten können.

Rasch auf eine wärmende heiße Schokolade durch das Regenwetter ins Hotel Adlon, dann kurz Backstage einen Blick auf Vladimir Karaleevs Mode geworfen. Nach seiner Show rauschen alle zum Umziehen in ihre Hotels, aufrüschen für die Michalsky StyleNight im Tempodrom, in deren Rahmen auch die Kollektionen der Labels C'est tout und Roeckl zu sehen sein werden.

Wir lesen uns morgen ...

What a man: Brad Pitt für's W Magazine

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stars • 20/01/2012

Patrick Mohr - tragbar und unaufgeregt

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Fashion Week • 20/01/2012

Mary Scherpe von Stil in Berlin blickt auf den zweiten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zurück

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Fashion Week • 20/01/2012


Ich kehre gerade von zwölf Stunden Modemarathon aus dem Zelt zurück - heute war der für mich geschäftigste Tag. Ich startete mit der Schau des Labels Schumacher, deren tragbare Mode und laute Musik mich langsam aus dem Halbschlaf rissen.

In der Mischung von schwerem Strick und Lurexstoffen, Oversized Pullovern mit engen Glitzerleggins lag dieses Mal der für mich interessanteste Schwerpunkt der Mannheimer.

Dorothee Schumacher genoss den Applaus am Ende der Schau sichtlich, die Selbst-inszenierung der Designer unterscheidet sich dabei deutlich - einige stecken nur kurz den Kopf hinter den Kulissen hervor, andere wiederum laufen zusammen mit den Modellen den Laufsteg herunter. Es ist jedes Mal spannend, wie die Entscheidung ausfallen wird.

Von da ging es für mich hinter die Kulissen der Modemaschine zum Label Kaviar Gauche, die ihre Brautkollektion zeigten. Aufwendige Verzierungen mit großen, geschichteten Steinen kehren in den fast ausschließlich weißen Kleidern immer wieder.

Genauso wieder der plissierte, transparente Rock, den ich für meinen Geschmack schon zu häufig gesehen habe.

Mit den aufwendigen Entwürfen assoziierte ich sofort eine Braut, die an ihrem Hochzeitstag am liebsten eine ätherische Göttin sein will - keine schlechte Vorstellung, wenn man diese wie Kaviar Gauche mit metallenen Gürteln und scharf geschnittenen Blazern wieder auf den Boden der Tatsachen holt.


Geschwind fuhr ich danach zur Gemäldegalerie am Kulturforum, in dessen Wandelhalle die Schau von Hugo Boss statt fand, die stets eine der aufwendigsten und professionellsten ist.

Auch wenn die zackigen Entwürfe für Frauen selten meinen Nerv trafen, überzeugte mich doch die Männerkollektion.

Hugo Boss greift gern auf die weltbekanntesten Modelle zurück und so wurde die Schau von Karlie Kloss eröffnet, die sofort allen zeigte, wie man zu laufen hat.

Nach einem kurzen Abstecher auf die wunderbar dekorierte Messe SEEK auf dem Gelände der Premium ging es für mich zurück zum Zelt zur Präsentation von Sissi Goetze.

Deren strenge Männermode wurde im Studio an stillstehenden Modellen gezeigt.

Den Abschluss meines Tages bildete die Schau von Hien Le, dessen Entwürfe ich nun endlich fertig gestellt und gestylt sah.


Das Zelt ist leer, die Schauen vorbei. Nach so vielen Stunden voller neuer Eindrücke, neuer Entwürfe und Entdeckungen heißt es für mich nun erstmal Gute Nacht! Morgen ist ein neuer Tag, an dem nun auch endlich Vladimir Karaleev seine neue Kollektion zeigen wird!



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